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Microsofts DRM-System "schützt" jetzt auch Audio-CDs

Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Macrovision. Macrovision und Microsoft haben ein Lizenz-Abkommen getroffen, infolgedessen die Digital-Rights-Management-Technik von Microsoft zukünftig auch auf Audio-CDs zum Einsatz kommen soll. Macrovision will Plattenfirmen damit die Möglichkeit geben, verschiedene Inhalte auf Audio-CDs auf unterschiedliche Art und Weise zu schützen.
/ Thorsten Wiesner
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Das neue Kopierschutzangebot betrifft so genannte "Dual-Session-CDs", auf denen sich neben den reinen Audio-Tracks, die vom normalen CD-Player gelesen werden können, weitere Daten befinden, die dann vom PC gelesen und auf portable Player übertragen werden können. Für die Audio-Tracks will Macrovision dabei auf den hauseigenen und mit "CDS" (Cactus Data Shield) bezeichneten Kopierschutz setzen, die DRM-Technik von Microsoft kommt beim Daten-Teil der CD zum Einsatz. Verwendet wird dabei das Media Data Session Toolkit der Windows Media 9 Serie.

Die Technik von Microsoft soll dabei sicherstellen, dass die Daten auf der CD nur dann genutzt und auf portable Player übertragen werden können, wenn man im Besitz der Original-CD ist. Zudem sind mit Hilfe des DRM-Systems vielfältige Einschränkungen bei der Nutzung der Daten möglich. Macrovision verspricht das reibungslose Abspielen der so geschützten CDs in normalen CD-Spielern und Auto-CD-Radios, in Anbetracht der bisher aufgetretenen Probleme vieler Käufer von mit CDS versehen CDs darf diese Aussage zumindest leicht angezweifelt werden.


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