Abo
  • Services:

Biometrie: Fujitsu entwickelt kontaktlose Hand-Erkennung

Venen-Muster zur Identifizierung nun auch ohne "Handauflegen" möglich

Im Herbst 2002 hatte Fujitsu die Entwicklung eines biometrischen Systems zur Personen-Identifizierung mittels Handflächenerkennung angekündigt. Ein Maus-Prototyp mit Infrarotleuchte und Bildsensor ermittelte dabei anhand der Venen-Muster der aufgelegten Hand, ob es sich um einen autorisierten Nutzer handelt - nun will Fujitsu die Technik so weiterentwickelt haben, dass sie auch ohne physischen Kontakt funktioniert.

Artikel veröffentlicht am ,

Erkennt Handfläche kontaktlos
Erkennt Handfläche kontaktlos
Auch der neue, kontaktlose Sensor-Prototyp nutzt eine Infrarot-Leuchte, um die Venen optisch hervortreten zu lassen, einen Bildsensor, um die Handfläche zu fotografieren und eine Bildanalyse-Software, um die Venen-Muster mit denen in der Datenbank zu vergleichen und zu identifizieren. Höhe und Position der zu erkennenden Hand sollen dabei variabel sein können; Fujitsu zufolge liegt die fehlerhafte Nicht-Erkennung bei 1 Prozent, die Falscherkennung bei 0,5 Prozent und eine durchschnittliche Fehlerrate von 0,8 Prozent. Die Erkennung, so verspricht es der Hersteller, soll dabei schnell vonstatten gehen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Hildesheim
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München, Wolfsburg

Geht es nach Fujitsu, ist die kontaktlose Venen-Erkennung insbesondere im kommerziellen Bereich eine Alternative zu bisherigen biometrischen Systemen, zumal sie im Gegensatz zur Fingerabdruckerkennung hygienischer und weniger anfällig für Fälschungen sei. Die Venen-Muster in den Handflächen sind laut Fujitsu - wie auch Fingerabdrücke - unverwechselbare Erkennungsmerkmale eines Menschen. Das Einzige, was sich im Laufe der Entwicklung eines Menschen an ihnen verändere, sei ihre Größe.

Details zur Venen-Erkennungs-Technik gibt Fujitsu auf einem Treffen der "Japan Medical Association" bekannt, das vom 3. bis 6. April 2003 im Fukuoka International Center stattfindet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. ab 69,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.08.)
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. (-83%) 1,69€

lisa 06. Apr 2003

Bei Venenmustern, Fingerabdruecken und Irismustern sind sich auch eineiige Zwillinge...

georg 04. Apr 2003

Jup, und hier hat er/sie doch mal was recht Konstruktives geschrieben. Will dieser...

Tantalus 04. Apr 2003

Ich glaub eher, dass sich das auf die 2-3% bezog, die (genetisch gesehen) den Menschen...

stefan 04. Apr 2003

ist es nicht so, dass das menschliche erbmaterial auch zu über 90% mit jenem von ratten...

Cody 04. Apr 2003

Eineigie Zwillinge gleichen sich zumindest im Fingerabdruck nicht, warum genau weiß ich...


Folgen Sie uns
       


Galaxy Note 9 - Test

Das Galaxy Note 9 von Samsung bietet neben dem S Pen nur sehr wenige Unterschiede zum Galaxy S9+. Samsung sollte sich überlegen, wie sich die Note-Reihe in Zukunft wieder etwas interessanter gestalten lässt.

Galaxy Note 9 - Test Video aufrufen
Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  2. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  3. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen

The Cycle angespielt: Wenn Freunde sich in den Rücken fallen
The Cycle angespielt
Wenn Freunde sich in den Rücken fallen

Unter 20 Leuten findet sich immer ein Verbündeter - und der ist bei The Cycle des Berliner Studios Yager wichtig, denn wir haben nur 20 Minuten, um Aufträge zu erfüllen und von einem Planeten zu fliehen. In der Closed Alpha klappte das nämlich nicht immer so, wie von uns beabsichtigt.
Ein Hands on von Marc Sauter

  1. Contracts Sniper Ghost Warrior 4 ohne offene Welt
  2. Human Head Studios Wikingerspiel Rune kommt in den Early Access
  3. Games Deutsche Spielentwickler verlieren weiter Marktanteile

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Threadripper 2990X AMDs 32-Kerner soll mit 4,2 GHz laufen
  2. AMD Threadripper v2 mit 32 Kernen erscheint im Sommer 2018
  3. Raven Ridge AMDs Athlon kehrt zurück

    •  /