Mit der Volksverschlüsselung soll jeder verschlüsseln können - also zumindest jeder, der einen E-Perso, einen Telekom-Festnetz-Account oder einen Registrierungscode besitzt. Zum offiziellen Start des Projektes gibt es aber weder Quellcode noch ein Written Offer im Sinne der GPL.
Wie umgehen mit Ex-Geheimdienstmitarbeitern in Open-Source-Projekten? Darüber mussten sich Mitarbeiter des Tor-Projektes klarwerden, nachdem ein Ex-CIA-Mitarbeiter eingestellt wurde. Ein Mitarbeiter schrieb in der Diskussion, er habe den Irakkrieg beendet.
Mehr als 60.000 E-Mail-Adressen mit den zugehörigen Passwörtern deutscher Telekom-Kunden sollen auf einer Darknetplattform angeboten werden. Das Unternehmen hält die Daten für echt und rät zum Passwortwechsel. Für einen Hack der Telekom-Server gebe es keinen Hinweis.
Der öffentliche Druck durch die Community hat offenbar gewirkt: Comodo hat sich entschlossen, keine Markenrechte für "Let's Encrypt" mehr zu beantragen. Zuvor hatte der Comodo-Chef die Aktion noch mit merkwürdigen Argumenten verteidigt.
Die zunehmende Verschlüsselung von Kommunikation ist für Ermittlungsbehörden ein Problem. Doch statt Hintertüren zu fordern, will die Regierung eine eigene Behörde gegen das "going dark" gründen.
Der Erfolg von Let's Encrypt ist spektakulär, es wurden bereits mehr als fünf Millionen Zertifikate ausgestellt. Jetzt will die Sicherheitsfirma Comodo Markenrechte an dem Namen durchsetzen. Let's Encrypt reagiert empört.
Was darf die US-Regierung tun, um Kriminelle zu überführen? Neuen Regeln zufolge: VPNs und Tor hacken und von Botnetzen Betroffene durchsuchen. Der Widerstand wächst.
Mit RFC 7905 gibt es nun eine Spezifikation, um den Verschlüsselungsalgorithmus ChaCha20 im Poly1305-Modus in TLS zu nutzen. Der von Dan Bernstein entwickelte Algorithmus ist insbesondere auf Geräten ohne Hardware-AES-Unterstützung schneller als mögliche Alternativen.
PGP ist sicher, aber in der Handhabung oft kompliziert, gerade in größeren Unternehmen. Die EU-Kommission will die Technik in einem Pilotprojekt für alle Mitarbeiter einführen. Eine Angst geht dabei um: die vor verschlüsselten Spammails.
Er wollte der Bitcoin-Erfinder sein, jetzt will er die Kryptowährung offenbar besitzen - jedenfalls Patente, mit denen die Verwendung der Technik lizenziert werden könnte. Craig Wright hat in Großbritannien offenbar schon mehr als 50 Patente angemeldet.
Ransomware kommt neuerdings im Paket: Die RAA-Schadsoftware ist komplett in Javascript geschrieben und installiert zusätzlich einen Passworttrojaner. Das Erpressergeld wurde an den hohen Bitcoin-Kurs angepasst.
Ist er John Doe? Ein IT-Mitarbeiter der Kanzlei Mossack Fonseca wurde in der Schweiz verhaftet. Ihm wird die massenhafte Weitergabe geheimer Informationen vorgeworfen.
Update Wurde Teamviewer gehackt oder nicht? In den vergangenen Wochen beschwerten sich Hunderte Nutzer über Kriminelle, die über Teamviewer Konten plünderten. Der Hersteller selbst verwies auf schlechte Passwörter - eine Sicherheitsfirma hat jetzt eine weitere Idee.
Ein Routermodell von Netgear weist eine gravierende Schwachstelle auf: Auf dem Gerät befinden sich ein hartcodierter Verschlüsselungskey und ein Zertifikat, die von Angreifern missbraucht werden können. Für das Update braucht Netgear mehr als sechs Monate.
Zwei umstrittene Unternehmen tun sich zusammen: Der Sicherheitsanbieter Symantec kauft Bluecoat. Zusammen will man Sicherheitslösungen für mobile Geräte und die Cloud entwickeln.
Let's Encrypt will Verbindungen im Internet besser absichern und so die privaten Daten der Nutzer besser schützen. Doch jetzt hat das Projekt durch eine Panne selbst zahlreiche Mailadressen preisgegeben.
Wer seine Kommunikation schützen will oder an besonders schützenswerten Projekten arbeitet, setzt oft auf Tails. In der neuen Version sollen Mails sicherer abgeholt werden, der neue Torbrowser kommt ohne SHA1-Unterstützung.
Im Internet kursieren derzeit Millionen von Nutzerdaten aus Jahre alten Angriffen auf Netzwerke wie Myspace, Tumblr und LinkedIn: Nun soll auch ein Datensatz mit fast 33 Millionen Einträgen von Twitter aufgetaucht sein.
In der EU-Datenbank Eurodac werden Fingerabdrücke von Flüchtlingen gespeichert. Nun sollen Gesichtsfotos dazukommen. Die Bundesregierung begrüßt das, die Linke warnt.
Forscher haben einen beschädigten Festplatten-Firmware-Chip mit aufwendigen Methoden wiederhergestellt, um an den individuellen Hardware-Schlüssel der gesicherten Daten zu kommen.
Der Hacker Jacob Appelbaum wurde nach Informationen von Golem.de bereits im vergangenen Jahr für zehn Tage vom Dienst freigestellt - weil er wegen sexuellen Übergriffs beschuldigt wurde. Mittlerweile gibt es neue Vorwürfe, die nicht mehr anonym vorgetragen werden.
Update Provider melden eine neue Angriffswelle auf Router. Betroffen von dem Telefonmissbrauch sollen auch Fritzboxen seien. Hersteller AVM gibt Sicherheitstipps.
Die aktuelle Version des Firefox unterstützt Googles Widevine CDM für DRM-Inhalte und HTML5-Video für Youtube-Einbettungen. Entwickler können zudem die Leistung von Webseiten messen, und der Browser unterstützt Cipher-Suites mit Chacha20 und Poly1305.
Vernetzte Autos werden immer anfälliger für Hackerangriffe. In einem aktuellen Beispiel gelang es Forschern, die Alarmanlage eines Mitsubishi-SUVs zu deaktivieren. Der Hersteller reagierte erst, nachdem sich Medien einschalteten und arbeitet daran, die Sicherheitslücke zu schließen.
Synaptics hat einen kleinen Fingerabdruckscanner für den USB-Port vorgestellt, der besonders für mobile Anwender interessant sein soll. Die biometrische Lösung kann auch beim Transport im Notebook verbleiben.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg und andere Prominente haben anscheinend die goldene Regel nicht befolgt, bei jedem Onlinedienst ein anderes Passwort zu nutzen: Unbekannte haben kurzzeitig mehrere Accounts bei sozialen Netzwerken übernommen.
Der bekannte Hacker und Aktivist Jacob Appelbaum ist kein Angestellter des Tor-Projektes mehr. Gegen ihn werden schwere Anschuldigungen erhoben. Das Tor-Projekt hat eine Anwaltskanzlei engagiert, um den Sachverhalt aufzuklären.
Wenige Tage nach zahlreichen Nutzerbeschwerden über gehackte Accounts reagiert Teamviewer mit einem vorgezogenen Sicherheitsupdate. Wir haben mit dem Unternehmen darüber gesprochen.
Fast alle Antiviren-Apps für Smartphones haben Fehler, stellt eine neue Studie fest. Eine App von Kaspersky soll sogar mit Malware infizierte Werbung heruntergeladen haben. Die meisten Hersteller haben die Lücken mittlerweile gepatcht.
Die Betreiber von Gog.com haben eine neue Möglichkeit gefunden, die Betreiber von Steam zu ärgern: Mit einer neuen "Import"-Funktion lassen sich Spiele in Gog.com freischalten - ohne Kopierschutz.
Kopierte Nutzerdaten sind immer ein Ärgernis - besonders, wenn die persönlichen Informationen von Kindern betroffen sind. Der Hersteller Hipp hat seine Kunden jetzt über einen Einbruch in die eigenen Serversysteme des Mein Baby Clubs informiert.
Das Startup Sirin verspricht ein supersicheres Smartphone zum Luxuspreis. Für 9.500 britische Pfund plus Steuern soll es verschlüsselte Kommunikation geben. Der zugrundeliegende Krypto-Standard dürfte aber nicht jedem gefallen, dafür gibt es Wigig-WLAN.
Die australische Regierung lässt Bitcoins im Wert von über elf Millionen Euro versteigern. Das virtuelle Geld wurde mutmaßlich mit illegalen Transaktionen auf der Plattform Silk Road verdient.
Erneut sind bei einem deutschen Medium Nutzerdaten weggekommen: Ein Fehler im Blogsystem des Magazins der Süddeutschen Zeitung ermöglichte Angreifern, private Informationen zu kopieren.
Update Kritiker sprechen von unbegrenzten Überwachungsmöglichkeiten, Symantec und Bluecoat von internen Tests: Dass Bluecoat mit einem neuen TLS-Zertifikat faktisch als Zertifikatsausgabestelle handeln kann, sorgt für Diskussionen.
12345678, Passwort, Password oder doch St@art123? All diese Passwörter könnten bald nicht mehr funktionieren - jedenfalls bei einigen Cloud-Diensten von Microsoft und beim Microsoft-Account selbst.
Golem-Wochenrückblick Oracle weiß viel über Hamburger und würde für Schoko-Geschenke sicherlich auch die Passwörter der Geschworenen bekommen. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Microsoft warnt vor einer neuen Ransomware, die sich auch über USB-Sticks verbreitet. In einem Blogpost gibt das Unternehmen einige Tipps, um sich zu schützen. Etwa: "Besuche keine Pornoseiten, aktualisiere aber auf Windows 10".
Was unverdächtig nach einem USB-Ladegerät aussieht, verbirgt eine ausgefeilte Spionagetechnik mit einem Arduino. Nun warnt das FBI vor dem Datendieb, den ein "White Hat" vor mehr als einem Jahr entwickelt hat.
Biete Schokolade, suche Passwort: Statt mühsam mit Viren und Trojanern lassen sich viele Menschen einfach mit Schokolade zur Herausgabe ihrer Kennwörter bewegen - noch dazu freiwillig.
Google I/O Sensoren, Apps, Nutzerverhalten: Smartphones verraten so einiges über ihre Nutzer. Google will diese Daten als Alternative zu schwachen Passwörtern verwenden.
Browser können den Inhalt der Zwischenablage selbstständig verändern. In einem Proof-of-Concept wird gezeigt, wie diese Funktion für Angriffe genutzt werden kann - und Nutzer sich recht einfach schützen können.
Der Webmailer Roundcube ist in einer neuen Version erschienen und bringt native PGP-Unterstützung in gleich zwei Versionen mit. Außerdem wurden die Bibliotheken weiterentwickelt und die Usability verbessert.
Daran könnten sich Sicherheitsfirmen ein Beispiel nehmen: Das Schweizer Cert hat detailliert die Angriffsmethoden einer APT-Gruppe auf den Technikkonzern Ruag analysiert und gibt Unternehmen Tipps zum Schutz.
Moderne TLS-Verbindungen nutzen üblicherweise das AES-GCM-Verschlüsselungsverfahren. Das benötigt einen sogenannten Nonce-Wert, der sich nicht wiederholen darf. Ansonsten ist die Sicherheit dahin.
IMHO Google I/O Google wollte einen Whatsapp-Konkurrenten vorstellen. Leider hat man sich in Mountain View nicht getraut, was im wenige Kilometer entfernten Palo Alto offenbar kein Problem war. Denn die Verschlüsselung deckt nur einen Teil der Gespräche ab.
Kriminelle bitten um Entschuldigung und stellen den Betrieb ihrer Ransomware ein. Was nach einem Traum klingt, ist wirklich passiert. Mit dem Masterschlüssel können jetzt alle Opfer von Teslacrypt ihre Dateien kostenfrei entschlüsseln.
IMHO Mit "eigenen, abgelegenen Servern in den Bergen von Colorado" will John McAfee verschlüsselte Whatsapp-Nachrichten gehackt haben. Leider alles Unsinn. Übrig bleiben tote Links bei Medienhäusern und ein bisschen Fremdschämen.
Eine neue Version der Ransomware Jigsaw verschlüsselt Dateien mit der Endung .porno und hat auch einen Hintergrundbildschirm mit pornographischem Material. Wessen Rechner befallen ist, kann jetzt auch ohne Zahlung der geforderten Bitcoin seine Dateien retten.