Abo
  • Services:
Anzeige

Security-Studie: Mit Schokolade zum Passwort

Security-Studie: Mit Schokolade zum Passwort
(Bild: Zoha I. Toor/CC-BY 2.0)

Biete Schokolade, suche Passwort: Statt mühsam mit Viren und Trojanern lassen sich viele Menschen einfach mit Schokolade zur Herausgabe ihrer Kennwörter bewegen - noch dazu freiwillig.

Eine Studie der Universität Luxemburg zeigt, wie leicht sich viele Menschen von simplen Anreizen manipulieren lassen - bis hin zur Preisgabe ihrer Passwörter. Psychologen der Universität Luxemburg sprachen insgesamt 1.208 zufällig ausgewählte Passanten auf der Straße an. Die Forscher befragten die Teilnehmer zu ihrem Verhalten bei Computersicherheit und baten sie dabei auch, ihr Passwort zu benennen.

Anzeige

Dabei wurde einem Teil der Befragten Schokolade geschenkt, bevor nach dem Passwort gefragt wurde. Die anderen bekamen erst zum Abschluss des Interviews Schokolade. Das Ergebnis: 43,5 Prozent der Probanden waren bereit, ihr Passwort zu verraten, wenn sie die Schokolade vor der Frage erhielten. Wurde dagegen die Schokolade erst am Ende des Interviews überreicht, rutschte die Bereitschaft auf 29,8 Prozent ab.

Das schwächste Glied in der Kette

Das Ziel beim Social Engineering sei das schwächste Glied in der Kette, und das sei der Nutzer, sagt André Melzer, Mitautor der Studie. Konkret sei das "psychologische Prinzip der Reziprozität" untersucht worden. "Wenn uns jemand etwas Gutes tut, fühlen wir uns dadurch automatisch unter Druck gesetzt, weil wir ihm den Gefallen zurückgeben wollen", so Melzer. Dieses Prinzip gelte überall auf der Welt und sei für das Zusammenleben wichtig.

"Allerdings kann dieser innere Druck auch gezielt ausgenutzt werden, um bestimmte Ziele zu erreichen, so auch die Herausgabe eines Passworts", begründet Forscher Melzer das Verhalten der Befragten. Dabei sei diese simulierte Attacke keineswegs eine ausgefeilte kriminelle Strategie gewesen. Aber während die Folgen solcher Angriffe für Individuen oder Firmen schwerwiegend sein könnten, fehle bei vielen das Bewusstsein für solche Gefahren, lautet Melzers Fazit aus der Untersuchung.


eye home zur Startseite
Karl-Heinz 28. Mai 2016

schreibt man nicht totsicher, sondern todsicher. Das liegt daran, daß einem der...

plutoniumsulfat 27. Mai 2016

Glückwunsch, du warst der Erste, der das hier kommentiert hat.

plutoniumsulfat 27. Mai 2016

Macht aber fast niemand.

der_wahre_hannes 27. Mai 2016

Braucht man immer: ï -> Alt + 139 ÿ -> Alt + 142

Prypjat 27. Mai 2016

Für jedes Zeichen eine Schokolade bitte! Da mein Passwort 25 Zeichen (auch Sonderzeichen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ESCRYPT GmbH, Bochum
  2. Haufe Group, Freiburg
  3. BWI GmbH, Meckenheim
  4. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,29€
  2. 19,99€

Folgen Sie uns
       


  1. iOS, MacOS und WatchOS

    Apple verteilt Updates wegen Telugu-Bug

  2. Sicherheitslücken

    Mehr als 30 Klagen gegen Intel wegen Meltdown und Spectre

  3. Nightdive Studios

    Arbeit an System Shock Remake bis auf Weiteres eingestellt

  4. FTTH

    Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude

  5. Programmiersprache

    Go 1.10 cacht besser und baut Brücken zu C

  6. Letzte Meile

    Telekom macht Versuche mit Fixed Wireless 5G

  7. PTI und IBRS

    FreeBSD erhält Patches gegen Meltdown und Spectre

  8. Deutsche Telekom

    Huawei und Intel zeigen Interoperabilität von 5G

  9. Lebensmittel-Lieferservices

    Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"

  10. Fertigungstechnik

    Intel steckt Kobalt und 4,5 Milliarden US-Dollar in Chips



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

Kingdom Come Deliverance im Test: Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
Kingdom Come Deliverance im Test
Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
  1. Kingdom Come Deliverance Von unendlich viel Rettungsschnaps und dem Ninja-Ritter
  2. Kingdom Come Deliverance Auf der Xbox One X wird das Mittelalter am schönsten
  3. Kingdom Come Deliverance angespielt Und täglich grüßt das Mittelalter

Chargery: 150 Kilo Watt auf drei Rädern
Chargery
150 Kilo Watt auf drei Rädern
  1. Europa-SPD Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert
  2. Elektromobilität China subventioniert Elektroautos mit großer Reichweite
  3. Elektromobilität Dyson entwickelt drei Elektroautos

  1. Entwickler gesucht, gerne auch ältere

    Techfinder | 02:49

  2. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern...

    Squirrelchen | 02:44

  3. Re: Wurde laut BSD-Podcast am 24.12.17 bekannt

    MarioWario | 02:25

  4. Re: So kann man auch den Ausbau verhindern ;)

    bombinho | 02:24

  5. Re: Gut so

    My1 | 02:19


  1. 00:27

  2. 18:27

  3. 18:09

  4. 18:04

  5. 16:27

  6. 16:00

  7. 15:43

  8. 15:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel