Abo
  • Services:

Valve Steam: Zwei-Faktor-Authentifizierung hilft gegen Cheater

Spieler, die ihre Telefonnummer mit einem Steam-Account von Valve verbunden haben, dürften in nächster Zeit vertrauenswürdiger sein als andere Spieler. Wer mit solch einem Zugang schummelt, verliert in Zukunft auf der ganzen Plattform seine Rechte.

Artikel veröffentlicht am ,
Counter-Strike: GO macht es Cheatern dank Telefonnummer-Kopplung schwerer.
Counter-Strike: GO macht es Cheatern dank Telefonnummer-Kopplung schwerer. (Bild: Valve)

Auf Basis des für die Zukunft geplanten CS:GO-Prime-Expriments will es Valve in Zukunft Schummlern auf der Steam-Plattform erheblich schwerer machen. Im Rahmen einer Beta wird es möglich sein, Counter-Strike-Matches nur zwischen jenen Spielern durchzuführen, die ihren Zugang zum Spiel mit einer Telefonnummer gekoppelt haben. VoIP-Nummern sind dabei nicht zulässig. Außerdem braucht Valve erst noch genug Spieler, die sich dem Experiment anschließen wollen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Altenholz bei Kiel
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg

Wer dann beim Schummeln erwischt wird, muss nicht nur mit einer Sperre in Counter-Strike rechnen, sondern riskiert sogar eine plattformweite Sperre. Zudem ist es möglich, mehrere Steam-Zugänge an eine Telefonnummer zu binden, was das Risiko nochmals erhöht. Eine Sperre für die Telefonnummer soll zunächst für drei Monate gelten und ist unabhängig von dem Valve-Anti-Cheat-Prozedere. Wiederholungstätern, die dieselbe Nummer für immer neue Accounts nutzen wollen, drohen längere Sperren.

Prozedere kann auch Unschuldige treffen

Da der Aufwand steigt, erhofft sich Valve so ein ehrlicheres Spiel. Zwar lassen sich Telefonnummern austauschen, doch das ist je nach Land gar nicht so einfach. Problematisch könnte allerdings die Neuvergabe von gebrauchten Nummern an andere Personen beispielsweise durch den Netzbetreiber sein. Es könnte durchaus passieren, dass ein neuer Mobilfunkvertrag so etwa von Anfang an gesperrt ist. Es kann demnach Unschuldige treffen.

Vor allem Prepaid-Verträge, die ohnehin auslaufen, dürften riskanter sein. Hier werden die Nummern häufiger durchgereicht und aufgegeben.

Ob die telefonnummernbasierte Cheater-Sperre in einem Spiel eingesetzt wird, ist eine Entscheidung der jeweiligen Entwickler des Spiels. Valve stellt die Infrastruktur bereit. Zudem gibt es keinen Zwang, seine Telefonnummer mit einem Zugang zu verbinden. Spieler mit Prime-Zugang sind allerdings eine eigene Gruppe für das Zusammenstellen von Matches.

Nachtrag vom 2. Mai 2016, 9:02 Uhr

In der ursprünglichen Fassung des Artikels stand, dass das Prime Account Matchmaking bereits aktiv ist. Richtig ist hingegen, dass Valve noch darauf wartet, dass sich genug Spieler für einen potenziellen Test anmelden. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen und haben den Text entsprechend angepasst.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

aha47 05. Mai 2016

Selten so ein Blödsinn gelesen. Wer im onlinespielefähigen Alter hat heutzutage kein...

XENofACTz 04. Mai 2016

Oder er ist mit denn anderen 50 h profilen der runde befreundet ........ und nur die...

XENofACTz 04. Mai 2016

Nach dem ich einmal über türkische server gezocket hate ist die lust auf casual bei...

KerberoZ 02. Mai 2016

Hauptsächlich, weil man sich per SMS authentifiziert, nehme ich an. Außerdem kann man...

Eisboer 02. Mai 2016

Mir ist das bewusst. Treiber habe ich deswegen angesprochen um eben zu verdeutlichen, wie...


Folgen Sie uns
       


Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13

Der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken hofft darauf, dass das Europaparlament am 26. März 2019 den umstrittenen Artikel 13 noch ablehnt.

Tiemo Wölken (SPD) zu Artikel 13 Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  2. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  3. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


      •  /