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Einem Ex-Entwickler des Tor-Projekts gelang es, Teilnehmer für das FBI zu identifizieren.
Einem Ex-Entwickler des Tor-Projekts gelang es, Teilnehmer für das FBI zu identifizieren. (Bild: Tor Project)

Torsploit: Früheres Mitglied der Tor-Entwickler half dem FBI

Einem Ex-Entwickler des Tor-Projekts gelang es, Teilnehmer für das FBI zu identifizieren.
Einem Ex-Entwickler des Tor-Projekts gelang es, Teilnehmer für das FBI zu identifizieren. (Bild: Tor Project)

Operation Torpedo zum Aufspüren von Pädokriminellen im Tor-Netzwerk ist vor allem durch die Arbeiten eines früheren Tor-Mitglieds erfolgreich geworden. Im Jahr 2008 arbeitete er noch an Tor selbst, 2012 wurde er indirekt für die US-Bundespolizei FBI tätig.

Torsploit alias Cornhusker ist von einem früheren Mitglied der Entwicklercommunity des Tor-Projekts geschrieben worden, wie The Daily Dot berichtet. Matt Edman gehörte allerdings nicht zum Kernteam und arbeitete nur in Teilzeit an dem Projekt - und das auch nur an der Komponente Vidalia. Nur an dieser Komponente durfte er Änderungen vornehmen, die letztendlich die Bedienung von Tor vereinfachen sollten. 2013 wurde Vidalia aufgegeben. Im Laufe der Nebentätigkeit hat der Entwickler offenbar genug Erfahrung gesammelt, um Torsploit zu entwickeln. Er unterstützte Tor zudem mit weiteren Arbeiten.

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Erst später nahm der Entwickler, der Tor in während seines Studiums begleitete, eine Position bei der Mitre Corporation ein. Mitre ist auch bekannt für die Pflege der CVE-Liste, die Sicherheitslücken ihre eindeutigen Nummern zuweist.

Bei Mitre wurde Edman 2012 mit Aufgaben betreut, die der US-Bundespolizei bei der Suche nach Kriminellen helfen sollten. Das tat er direkt bei der Remote Operations Unit des FBI. Später arbeitete er auch für andere Arbeitgeber, die jeweils für das FBIs tätig wurden.

Flash-Player half Edman beim Aufspüren von Verdächtigen

Edman wurde im Laufe der Zeit zu einem wichtigen Teil der Operation Torpedo, die Mitte 2014 dadurch bekannt wurde, dass sie im Dark Net Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten sowie deren Nutzer identifizierte. Mit der Schadsoftware Cornhusker gelang es, Pädokriminelle aufzuspüren. Das FBI hatte dabei das Glück, dass die Gesuchten Sicherheitslücken im Flash-Player von Adobe nicht ernst nahmen. Darüber gelang es, die IP-Adressen der Verdächtigen zu ermitteln.

Cornhusker ist seitdem nicht mehr im Einsatz, wie das FBI in einem Verfahren versicherte. Zudem hat die US-Bundespolizei angeblich den Quellcode der Schadsoftware vollständig verloren.

The Daily Dot betont, dass damit eine US-Behörde das Tor-Projekt massiv unterstützte, während eine andere Behörde sich gleichzeitig damit beschäftigte, das Projekt zu hacken. Tor dient vor allem der Anonymität im Netz und zieht deswegen auch Kriminelle an.


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Destroyer2442 02. Mai 2016

Naja wie mans dreht und wendet kommt die Behörde in diesem Fall sowieso nicht gut...

elf 02. Mai 2016

So Recht du auch hast torpedierst du damit auch den Witz dieses Threads. Es ändert...

sovereign 02. Mai 2016

Dann käme die NSA wenigstens einmal zu ein wenig Weisheit. :)



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