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Geldfälschungen werden immer häufiger über das Internet vertrieben.
Geldfälschungen werden immer häufiger über das Internet vertrieben. (Bild: Blackfish/CC-BY-SA 3.0)

Bundeskriminalamt: Geldfälscher sind zunehmend über das Netz aktiv

Geldfälschungen werden immer häufiger über das Internet vertrieben.
Geldfälschungen werden immer häufiger über das Internet vertrieben. (Bild: Blackfish/CC-BY-SA 3.0)

Im Darknet gibt es nicht nur gehackte Netflix-Accounts und Malware, sondern offenbar auch gefälschtes Geld, Druckplatten und Kopiervorlagen. Das Bundeskriminalamt sieht einen Trend, Falschgeld vermehrt online zu vertreiben.

Das Bundeskriminalamt weist in seinem Bundeslagebild Falschgeldkriminalität 2015 darauf hin, dass Geldfälscher zunehmen über das Netz agieren. Auf Darknet-Marktplätzen würden hochwertig gefälschte Scheine genauso angeboten wie Druckplatten, Hologramme und Kopiervorlagen.

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Insgesamt seien in Deutschland fast 112.000 Euro-Falschnoten im Umlauf, der Nennwert soll etwa 5,5 Millionen Euro betragen. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 waren mit 75.600 Falschnoten deutlich weniger Scheine im Umlauf, der Nennwert war jedoch mit 5,3 Millionen Euro nur unwesentlich niedriger. Offenbar wurden also 2015 vermehrt Geldscheine mit kleinerem Nennwert gefälscht. Viele Händler nehmen Scheine mit hohen Notierungen aus Angst vor Fälschungen gar nicht mehr an.

Besonders viele "Napoli-Fälschungen"

Auf den illegalen Darknet-Marktplätzen würden besonders häufig sogenannte "Napoli-Fälschungen" angeboten, heißt es in dem Bericht. Diese stammen von Kriminellen aus der Region Neapel. EU-weit werde die 20 Euro-Banknote am häufigsten gefälscht, in Deutschland die 50 Euro-Note. Die 20-Euro-Banknote wurde kürzlich mit einem neue Design und weiteren Sicherheitsmerkmalen versehen, und es bleibt abzuwarten, ob die Fälschungen durch diese Maßnahmen tatsächlich zurückgehen.

Die meisten Fälschungen würden nicht von Privatpersonen erkannt, vielmehr hätten "Werttransportunternehmen, Handel und Gewerbe sowie die Deutsche Bundesbank und deren Filialen" sie als gefälscht erkannt, schreibt das BKA. Verbraucher prüfen die Echtheit der Zahlungsmittel also offenbar nicht besonders genau.


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Pjörn 06. Mai 2016

Hast du mal in den letzten 10 Jahren die Anklageschrift eines solchen Strafverfahrens...

Pjörn 06. Mai 2016

Banknoten? Da würde ich doch darum bitten,wenn man mir mal die konkrete Stelle nennen...

plutoniumsulfat 04. Mai 2016

Weil ein Mensch nicht mehrere Monatskarten gebrauchen kann. Achja, die sind natürlich...

plutoniumsulfat 03. Mai 2016

Manchmal könnte man meinen, das BKA ist ein paar Jahrzehnte in der Zeit zurück.



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