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Urheberrecht

Französisches Parlament entscheidet über Internetsperren

Abstimmung über Anti-Piraterie-Gesetz im März. Die französische Regierung treibt die Arbeiten am Entwurf für ein Anti-Piraterie-Gesetz voran. Noch im März könnte die französische Nationalversammlung dem Entwurf zustimmen. Die Unterzeichnung durch Präsident Sarkozy wäre dann nur eine Formsache.

Neuseeland verschiebt Urheberrechtsgesetz

Protest gegen Internetsperren zeigt Wirkung. Das umstrittene Urheberrechtsgesetz in Neuseeland ist verschoben worden. Provider und Rechteinhaber haben einen Monat Zeit, auf freiwilliger Basis eine Regelung für Internetsperren zu finden. Sollten sie sich nicht einigen, werde das Gesetz geändert, versprach Premierminister John Key.
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Interview: DRM sollte den Kunden nicht vergraulen

Ein juristischer Blick auf das digitale Rechtemanagement bei Computerspielen. Immer mehr Computerspiele setzten eine Onlineaktivierung voraus, immer mehr Kunden kaufen bei Steam - und immer größer werden die rechtlichen Probleme. Der Jurist Clemens Mayer-Wegelin spricht mit Golem.de über rechtliche Fallstricke beim Spielekauf und bei Kopierschutzmaßnahmen wie SecuRom.

EU-Parlament gegen Netzsperren

Entwurf zur Neuregelung des Urheberrechts vorerst vom Tisch. Die Sozialdemokraten im Europaparlament haben den Entwurf ihres spanischen Genossen Manuel Medina Ortega zur Harmonisierung des Urheberrechts abgelehnt. Damit sind Netzsperren vorerst aufgeschoben.

Schutzfristverlängerung: "Die Lobbydynamik ist klar"

Golem.de im Gespräch mit Martin Kretschmer. Martin Kretschmer ist Professor für Informationsrecht an der Universität Bournemouth in Großbritannien und Experte für Fragen der Urheberrechtsökonomie. Golem.de sprach mit Kretschmer über die vom Rechtsausschuss des EU-Parlaments befürwortete Verlängerung der Schutzfrist für Musikaufnahmen.

Keine Bilder aus Protest gegen Internetsperrungen

Neuseeländische Blogger und Nutzer ersetzen Bilder durch schwarze Flächen. Neuseeländische Aktivisten haben zum Protest gegen die von der Regierung beschlossenen Internetsperrungen aufgerufen. Sie wollen Bilder auf ihren Websites, Blogs und Social-Networking-Seiten schwärzen.
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EU-Parlament für Schutzfristverlängerung für Musik

Rechtsausschuss befürwortet für 95 Jahre Schutzfrist. Der Rechtsausschuss des EU-Parlaments hat am 12. Februar 2009 einer Verlängerung der urheberrechtlichen Schutzfristen für Musikaufnahmen von 50 auf 95 Jahre zugestimmt. Als nächstes Ziel wird eine Schutzfristverlängerung für audiovisuelle Werke anvisiert.

US-Kanzlei sucht nach Rechteinhabern für Google Books

Rechteinhaber sollen sich für Googles Bücherprogramm registrieren. Eine Anwaltskanzlei in den USA hat Autoren und Verleger in aller Welt aufgerufen, sich an Google zu wenden, um ihre Rechte an den von Google digitalisierten und online verfügbar gemachten Werken geltend zu machen. Den Rechteinhabern winken 63 Prozent an den Einnahmen, die Google mit ihren Werken erzielt.
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Facebook zahlte 65 Millionen US-Dollar an ConnectU

Höhe der Abfindung aus Versehen bekanntgeworden. Eine US-Zeitung hat herausgefunden, dass Facebook ConnectU eine Abfindung in Höhe von 65 Millionen US-Dollar gezahlt hat. Die Summe, die eigentlich geheim bleiben sollte, wurde versehentlich bekannt: Die ConnectU-Anwälte warben damit.

Aufgeflogen: 50.000 Geräte zum Erstellen von Schwarzkopien

Britisches Unternehmen soll Schwarzbrennstationen vertrieben haben. Im industriellen Maßstab hat eine Fabrik in England Geräte zum Erstellen von Schwarzkopien vertrieben. Die britischen Ermittler haben 50.000 Geräte gefunden, mit denen sich illegale Kopien von Spielen für Playstation 3, Xbox 360 und Nintendo Wii anfertigen lassen.

Börsenverein: Kultusminister sind Raubkopierer

Streit um Vergütung für Intranetnutzung von Lehrbüchern. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Hochschulverband streiten mit der Kultusministerkonferenz über die angemessene Vergütung für die Nutzung von Lehrbüchern in den Intranets von Bildungseinrichtungen. Der Börsenverein wirft der Kultusministerkonferenz gesetzwidriges Verhalten vor.

EU-Abgeordneter fordert Netzsperren

Schutz von Urheberrechten durch technische Maßnahmen wie Filterung und Sperren. Der spanische Europaabgeordnete Manuel Medina Ortega hat einen Entwurf zum Schutz des Urheberrechts in Europa vorgelegt. Darin fordert der Sozialist unter anderem die Filterung von Inhalten und Netzsperren für Nutzer, die Urheberrechtsverletzungen begehen.

SCO hebt Preise an

Produkte werden doppelt so teuer. SCO hat einige seiner Preise verdoppelt. Für weitere Produkte wurde eine Preiserhöhung zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht gestellt. Offiziell soll dieser Schritt den langfristigen Support der Unix-Produkte sichern.

Doch keine Netzsperren in Großbritannien?

Staatssekretär hält Internetsperren für Urheberrechtsverletzer für schwierig. David Lammy, für den Schutz des geistigen Eigentums zuständiger Staatssektretär in Großbritannien, hält Internetsperren aus rechtlichen Gründen für nicht durchführbar. Die Musikindustrie kritisierte Lammy für seine Äußerungen.

Deutsches Bündnis gegen Google-Dienst für gescannte Bücher

Börsenverein mit Schriftstellern und VG Wort gegen "Google Books". Deutsche Verleger machen mit Autoren gegen Googles Dienst für gescannte Bücher in den USA mobil. Der Vorwurf: Google habe sieben Millionen Bücher ohne Genehmigung der Rechteinhaber vervielfältigt, so Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

USA: Streit um Onlinevideorekorder wird zum Politikum

Oberstes Gericht verschiebt Entscheidung. Die gerichtliche Auseinandersetzung um die Zulässigkeit von Onlinevideorekordern in den USA wird die kommende US-Regierung beschäftigen. Der Supreme Court hat seine Entscheidung vertagt und das Justizministerium um eine Stellungnahme gebeten.

SCO will seine Unix-Sparte verkaufen

Reorganisationsplan vorgelegt. SCO will seine Softwareprodukte versteigern. Der Erlös soll die weiteren Gerichtsverfahren finanzieren, in denen es unter anderem um angeblich von Unix nach Linux kopierten Quelltext geht. Das geht aus dem Reorganisationsplan hervor, den das Unternehmen beim Konkursgericht eingereicht hat.

Sensory stellt Dspam-Entwicklung ein

Quellcode liegt bei Sourceforge. Das Unternehmen Sensory Networks stellt die Entwicklung des Spamfilters Dspam komplett ein. Auch die Projektseite wird vom Netz genommen. Nun wird nach Programmierern gesucht, die die Open-Source-Software weiterentwickeln wollen.

Fotos von Parkanlagen können verboten werden

Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten gewinnt gegen Fotoagentur Ostkreuz. Im Streit um die Vermarktung von Fotos aus Potsdamer Parkanlagen hat sich die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten gegen die Fotoagentur Ostkreuz durchgesetzt. Das Landgericht Potsdam verurteilte die Fotoagentur wegen Eigentumsverletzung als Mitstörer.

Videohoster Veoh siegt vor Gericht gegen Universal Music

Flash-Konvertierung verstößt nicht gegen DMCA. Online-Videohoster verstoßen nicht gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA), wenn sie die Videos ihrer Nutzer in andere Formate konvertieren. Das hat ein US-Gericht festgestellt und eine Klage von Universal gegen Veoh abgewiesen.

Facebook verklagt Zugangsaggregator Power.com

Künftig will Power.com nach Facebooks Spielregeln handeln. Facebook hat eine Klage gegen Power.com eingereicht. Power.com ist ein Aggregator für soziale Netze und soll gegen das Urheberrecht, das Wettbewerbsrecht und weitere US-Rechtsnormen verstoßen. Power.com bietet seinen Kunden an, den Zugang zu verschiedenen sozialen Netzen zusammenzufassen.

BGH: Klingeltonverkäufern reicht eine GEMA-Lizenz

Kein zweistufiges Lizenzierungsverfahren bei Klingeltönen. Wer Musik als Klingelton für Mobiltelefone anbieten will, benötigt dafür im Normalfall nur eine Lizenz der GEMA und muss die Rechteinhaber nicht zusätzlich um Erlaubnis bitten. Das entschied der Bundesgerichtshof.

Patentamt befragt Künstler und Nutzer zum Urheberrecht

Britische Umfrage zum Copyright der Zukunft. Das britische Patentamt hat eine Umfrage zur Zukunft des Urheberrechts gestartet. Im Rahmen der Initiative Digitales Großbritannien sucht das Patentamt nach der richtigen Balance zwischen Anreizen, Schutzrechten und Nutzungsmöglichkeiten für Inhalte.

Guns-N'-Roses-Songs im Netz: Blogger bekennt sich schuldig

Bis zu einem Jahr Haft für Vorabveröffentlichung von Gun-N'-Roses-Album. Kevin Cogil hat sich schuldig bekannt, Songs der US-Hardrockgruppe Guns N' Roses auf seinem Blog Antiquiet veröffentlicht zu haben. Ihm droht nun eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 US-Dollar sowie ein Jahr Gefängnis. Cogill will den US-Behörden helfen, die Quelle, die ihm die Songs zur Verfügung gestellt hat, zu suchen.
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Bittorrent: Spore führt die Schwarzkopie-Charts an

Electronic Arts dominiert die Top 10 der Schwarzkopien. Das Spiel Spore von Will Wright hat in diesem Jahr für viel Aufsehen gesorgt. Lange war es aufgeschoben worden und enttäuschte dann die hochgesteckten Erwartungen. Viele Spieler fand Spore trotzdem. Ein großer Teil von ihnen hat es sich als Schwarzkopie besorgt.
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GTA 4 hat ein Problem mit ATI-Grafikkarten (Update 2)

Hauptprogramm startet nicht mit Radeon-Karten. Nicht nur die Foren sind voll mit Beschwerden von Käufern des technisch unausgegorenen GTA4. Auch in der Redaktion von Golem.de läuft das Spiel partout nicht mit ATI-Grafikkarten. Das Problem lässt sich immerhin auf das Hauptprogramm eingrenzen - aber bisher nicht lösen.

SCO will in Berufung gehen

Geht der Prozess gegen Novell weiter? SCO will gegen das Urteil im Prozess gegen Novell Berufung einlegen. Der Richter hatte entschieden, dass Novell das Urheberrecht an Unix nie veräußert hat, und Novell Schadensersatz zugesprochen.
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Fahrinfo Berlin für iPhone mit VBB-Netzspinne im Appstore

Streckennetzpläne offiziell in iPhone- und iPod-touch-Anwendung. In der neuen Version von Fahrinfo Berlin findet der Nutzer neue Streckennetzpläne. Sie stammen nicht mehr von der BVG, sondern, wie angekündigt, vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Der Entwickler hat das Programm um weitere Neuerungen ergänzt und kündigt eine Version für Stuttgart an.

SCO verliert Prozess um Unix-Rechte

Entscheidung im Prozess gegen Novell gefallen. Im Rechtsstreit zwischen Novell und SCO ist nun das abschließende Urteil gefallen, in dem der Richter feststellt, dass Novell das Urheberrecht an Unix nie veräußert hat. Novell hat somit Anspruch auf Schadensersatz von SCO.

Bundesgerichtshof fällt Urteil zu Soundsamples

Kleinste Tonfetzen sind geschützt, aber mit Einschränkung frei nutzbar. Der Bundesgerichtshof hat sich mit dem Sampeln von Soundschnipseln beschäftigt. Grundsätzlich gelte das Urheberrecht auch für "kleinste Tonfetzen", so die Karlsruher Richter. Allerdings könne das Sampeln erlaubt sein, wenn daraus ein eigenständiges Werk entstehe.

Neue MacBooks: iTunes verweigert Filmabspielen ohne HDCP

Alte Apple-Displays werden an neuen Macs bei der HD-Wiedergabe ausgesperrt. Apple hat der Filmindustrie Zugeständnisse gemacht: Viele über iTunes angebotene Filme verweigern auf den neuen MacBook-Modellen die Wiedergabe, wenn ein externes Display oder ein Projektor keine HDCP-Verschlüsselung unterstützen - Apples eigene Cinema-Displays eingeschlossen.

Hochschulen in Tennessee müssen Urheberrecht schützen

Gesetz zieht Kosten in Millionenhöhe nach sich. Im US-Bundesstaat Tennessee verpflichtet ein neues Gesetz alle höheren Bildungseinrichtungen zur aktiven Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen in ihren Netzwerken. Die Maßnahmen werden im ersten Jahr circa 9,5 Millionen Dollar kosten.

Psystars Monopolklage gegen Apple droht zu scheitern

Gericht sieht keine ausreichenden Beweise. Im Streit mit Apple hat der Mac-Klon-Anbieter Psystar eine Niederlage einstecken müssen. Nachdem Apple wegen Psystars mit MacOS X bespielten Standard-PCs klagte, antwortete der kleine Computerhändler mit einer Monopolklage. Sie droht nun vom zuständigen Richter abgelehnt zu werden.

Welt-Rundfunkvertrag wieder auf der Tagesordnung

USA ändern ihre Position erneut. Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) hat Verhandlungen über einen WIPO-Rundfunkvertrag wieder aufgenommen. Die US-Delegation hat sich auf einem WIPO-Arbeitsgruppentreffen in der vergangenen Woche dafür ausgesprochen, Rundfunk via Internet in den Vertrag aufzunehmen.

MySpace testet Software zur Wahrung von Urheberrechten

Auditude ermöglicht Geldverdienen auch mit illegal hochgeladenen Videos. Die Software des Unternehmens Auditude erkennt urheberrechtlich geschützte Videos im Internet und ermöglicht den Rechteinhabern, durch Einblendung von Werbung Geld mit diesen Inhalten zu verdienen. MySpace testet das System anhand von Videos des Musiksenders MTV.

Französischer Senat segnet Gesetz über Internetsperre ab

"Abgestufte Reaktion" auf Urheberrechtsverletzungen. Am vergangenen Freitag hat der französische Senat mit überwältigender Mehrheit dem Gesetz für eine "abgestufte Antwort" auf Urheberrechtsverletzungen im Internet zugestimmt, berichtet der EUobserver. Lediglich 15 Abgeordnete stimmten gegen den Entwurf.
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Berliner Verkehrsbetriebe gegen iPhone-Applikation

Student muss Streckenplan aus seiner kostenlosen Anwendung entfernen. Die kostenlose iPhone-Applikation "Fahr-Info Berlin" bringt den Fahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin auf das Apple-Mobiltelefon. Was viele Nutzer freut, wie rund 20.000 Downloads belegen, missfällt den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), die gegen die Anwendung vorgehen.

OLG Köln: Keine Bagatellgrenze bei Tauschbörsennutzung

Auffassung des Kölner Landgerichts im Kern bestätigt. Das Oberlandesgericht Köln hat eine Entscheidung des Kölner Landgerichts zur Herausgabe von Providerdaten teilweise aufgehoben. Es bestätigte aber die Auffassung, dass mit der Veröffentlichung eines urheberrechtlich geschützten Werkes in einer Tauschbörse eine Urheberrechtsverletzung gewerblichen Ausmaßes erreicht sein kann.

Deutsche Buchhändler gegen Google Books

Keine Einigung mit US-Konzern in Deutschland in Sicht. Deutsche Verleger und Buchhändler wollen keine Einigung mit dem US-Internetkonzern Google nach US-Vorbild. Dort darf Google gegen Zahlung von 125 Millionen US-Dollar mehrere Millionen urheberrechtlich geschützte Bücher online verfügbar machen.

Google darf gescannte Bücher online stellen

Google einigt sich mit Verlagen und Autoren über Nutzung digitalisierter Bücher. Google hat mit Autoren und Verlagen in den USA ein Abkommen über Googles Büchersuche getroffen. Demnach darf Google mehrere Millionen urheberrechtlich geschützter Bücher im Internet verfügbar machen. Die Vereinbarung beendet einen mehrjährigen Streit zwischen Google und Rechteinhabern in den USA.