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SCO will in Berufung gehen

Geht der Prozess gegen Novell weiter? SCO will gegen das Urteil im Prozess gegen Novell Berufung einlegen. Der Richter hatte entschieden, dass Novell das Urheberrecht an Unix nie veräußert hat, und Novell Schadensersatz zugesprochen.
/ Julius Stiebert
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Das Urteil besagt, dass Novell nie die Unix-Rechte an SCO veräußert hat. Novell hat daher Anspruch auf eine Umsatzbeteiligung an SCOs Unix-Geschäft. SCO akzeptiert dieses Urteil nicht und geht in Berufung, berichtet die Prozessbeobachtungsseite Groklaw(öffnet im neuen Fenster) . Wie SCO die Berufung begründet, ist nicht offiziell bekannt. Zudem befindet sich das Unternehmen im Konkursverfahren. Allerdings hat SCO seit Februar 2008 einen neuen Investor , mit dessen Kapital die Firma ihre juristischen Ansprüche durchsetzen soll.

Bereits im August 2007 hatte der Richter Dale Kimball entschieden, dass Novell das Urheberrecht an Unix nicht verkauft hatte , wie SCO es behauptete. Später wurde die Schadenssumme auf 2,5 Millionen US-Dollar festgelegt. Mit dem nun gesprochenen Urteil erhöht sich die Schadenssumme um 918.122 US-Dollar. Außerdem kommen 489 US-Dollar für jeden Tag seit dem 29. August 2008 hinzu.

Die Revision wird die nächsthöhere Instanz verhandeln müssen. Ob auch Novell in Berufung gehen will, ist noch nicht bekannt.


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