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Keine Bilder aus Protest gegen Internetsperrungen

Neuseeländische Blogger und Nutzer ersetzen Bilder durch schwarze Flächen. Neuseeländische Aktivisten haben zum Protest gegen die von der Regierung beschlossenen Internetsperrungen aufgerufen. Sie wollen Bilder auf ihren Websites, Blogs und Social-Networking-Seiten schwärzen.
/ Werner Pluta
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Während andere Länder, darunter Großbritannien , von Internetsperrungen gegen Tauschbörsennutzer wieder abkommen, hält Neuseeland daran fest. Dort tritt am 28. Februar 2009 ein neues Urheberrecht in Kraft. Danach kann ein Rechteinhaber von einem Provider verlangen, einem Nutzer, der wiederholt das Urheberrecht verletzt, den Internetzugang zu sperren. Einer richterlichen Überprüfung bedarf die Sperrung nicht.

Das Gesetz erkläre Nutzer schon auf eine bloße Anschuldigung hin für schuldig, kritisiert die Aktivistengruppe Creative Freedom. Aus Protest gegen das Gesetz hat sie deshalb die Woche vom 16. bis zum 23. Februar 2009 zur " Internet Blackout Week NZ(öffnet im neuen Fenster) " erklärt. Die Teilnehmer an der Onlinedemonstration sollen auf ihren Websites, Blogs und Social-Networking-Seiten alle Bilder schwärzen. Außerdem sollen die Nutzer eine Petition gegen das Gesetz unterzeichnen.

Laut Creative Freedom haben sich knapp 6.000 Nutzer bereiterklärt, an dem Protest teilzunehmen. Prominente Unterstützung haben die Aktivisten von dem britischen Schriftsteller und Schauspieler Stephen Fry, der sein Foto in seinem Twitter-Account(öffnet im neuen Fenster) durch eine schwarze Fläche ersetzt hat.


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