SCO verliert Prozess um Unix-Rechte

Entscheidung im Prozess gegen Novell gefallen

Im Rechtsstreit zwischen Novell und SCO ist nun das abschließende Urteil gefallen, in dem der Richter feststellt, dass Novell das Urheberrecht an Unix nie veräußert hat. Novell hat somit Anspruch auf Schadensersatz von SCO.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

In dem nun vorliegenden Urteil (PDF) wurde entschieden, dass Novell nie die Unix-Rechte an SCO veräußert hat. Novell hat daher Anspruch auf eine Umsatzbeteiligung an SCOs Unix-Geschäft.

Bereits im August 2007 hatte der Richter Dale Kimball entscheiden, dass Novell das Urheberrecht an Unix nicht verkauft hatte. Später wurde die Schadenssumme auf 2,5 Millionen US-Dollar festgelegt. Diese erhöht sich nun um 918.122 US-Dollar. Außerdem kommen 489 US-Dollar für jeden Tag seit dem 29. August 2008 hinzu. SCO befindet sich allerdings im Konkursverfahren. Novell ist einer der Gläubiger.

SCO und Novell haben die Möglichkeit, Revision gegen das Urteil einzulegen. Allerdings darf SCO sich in diesem Fall auf verschiedene Anklagepunkte nicht mehr beziehen, da das Unternehmen diese zuvor fallengelassen hatte. Dazu zählt der Punkt Urheberrechtsverletzung. Keine Auswirkungen hat das Urteil auf SCOs andere Prozesse.

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