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Neue MacBooks: iTunes verweigert Filmabspielen ohne HDCP

Alte Apple-Displays werden an neuen Macs bei der HD-Wiedergabe ausgesperrt

Apple hat der Filmindustrie Zugeständnisse gemacht: Viele über iTunes angebotene Filme verweigern auf den neuen MacBook-Modellen die Wiedergabe, wenn ein externes Display oder ein Projektor keine HDCP-Verschlüsselung unterstützen - Apples eigene Cinema-Displays eingeschlossen.

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Erst Apples seit November 2008 erhältliches Cinema Display mit 24 Zoll und Displayport unterstützt das von HDMI-Anschlüssen bekannte HDCP - was beim Displayport allerdings als Displayport Copyright Protection, kurz DPCP, bezeichnet wird. Seinen neuen 24-Zoller bewirbt Apple als Display für die zeitgleich vorgestellten neuen MacBook- und MacBook-Pro-Modelle, die mit einem Displayport anstatt mit DVI bestückt sind.

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Apples bisherige Cinema Displays unterstützen noch kein HDCP - und auch iTunes hat bisher die Wiedergabe von Filmen ohne verschlüsselte Übertragung zum Display oder Projektor nicht verlangt. Das änderte sich aber offenbar mit Einführung der neuen Apple-Notebooks, laut Berichten von Ars Technica und verschiedenen Kunden in Apples Supportforum verweigern mehrere - aber nicht alle - ältere oder neuere Filme die Wiedergabe, wenn sie über DVI oder VGA ausgegeben werden sollen.

Wer also beispielsweise mit seinem neuen MacBook oder MacBook Pro an einem alten Cinema-Display über iTunes erworbene oder geliehene Filme schauen will, der bekommt nur eine Fehlermeldung zu sehen. Ähnlich erging es laut ArsTechnica einem Mac-Nutzer, der sich mit einem Mini-Displayport-nach-VGA-Adapter auf einem Projektor den Film Hellboy 2 anschauen wollte. Tests mit weiteren Filmen hätten ergeben, dass einige, aber nicht alle HDCP voraussetzen.

Bei den neuen Filmen seien Iron Man, Star Wars: Clone Wars und Love Guru, bei den älteren Filmen etwa Shawshank Redemption mit der Beschränkung belegt. Zum Einsatz kam dabei die Version 3 von iTunes DRM-System, während die Beschränkung bei der Version 2 nicht vorzukommen scheint. Auf älteren Macs ohne Displayport greift die Beschränkung für iTunes-Filme offenbar nicht - die Ausgabe über DVI (ohne HDCP) oder VGA ist hier weiterhin problemlos möglich. Apple hatte zuvor lediglich bei Apple TV auf HDCP via HDMI gesetzt.

Im Forum zeigen sich die Kunden über die Einschränkung und das scharfe DRM sehr verärgert. Apple habe es versäumt, darüber zu informieren - und verkaufe auch Adapter ohne Hinweis darauf, dass iTunes unter Umständen die Wiedergabe verweigern könnte. Für Apple selbst ist die Verschärfung des Kopierschutzes ein Zugeständnis an die Filmindustrie, die derartige Maßnahmen bei hochauflösenden Filmen aus Angst vor Schwarzkopien verlangt - Windows-Nutzer können das mit Blu-ray-Wiedergabesoftware ebenfalls erleben. Die Folge ist jedoch, dass nun auch Mac-Nutzer darüber anfangen nachzudenken, wie sie die Beschränkung umgehen können - obwohl sie Filme legal über iTunes erworben haben.

Allerdings gibt es derzeit für die neuen MacBooks keine legalen Lösungen außer dem Neukauf von Displays oder Projektoren oder dem Ausweichen auf eine nicht mehr zeitgemäße analoge TV-Ausgabe. Apple hat bereits in Aussicht gestellt, dass alle künftigen Rechner mit Displayport bestückt werden.



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Der Kaiser 29. Nov 2008

Ich bleib bei analoger Schnittstelle. Funktioniert mit allem und man kann mir kein DRM...

Der braune Lurch 22. Nov 2008

Das Gefangenendilemma. Mir egal, wenn ich keine gekauften Filme unter Linux ansehen...

nf1n1ty 21. Nov 2008

Wenigstens versteht da jemand Spaß ;) Auch noch ein schönes Wochenende!

deus-ex 21. Nov 2008

meinte ich doch.

:-) 21. Nov 2008

Das ist aber schon fast 20 Jahre her :-) Diese Industrie-Standardstecker D-Sub wurden...


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