SCO will seine Unix-Sparte verkaufen

Reorganisationsplan vorgelegt

SCO will seine Softwareprodukte versteigern. Der Erlös soll die weiteren Gerichtsverfahren finanzieren, in denen es unter anderem um angeblich von Unix nach Linux kopierten Quelltext geht. Das geht aus dem Reorganisationsplan hervor, den das Unternehmen beim Konkursgericht eingereicht hat.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

In einer öffentlichen Auktion sollen die OpenServer-Produktlinie, UnixWare und der Mobilbereich mit dem SCO Mobile Server versteigert werden. Dies ist Teil des Reorganisationsplans, den das Unternehmen dem Konkursgericht in Delaware in der vergangenen Woche vorgelegt hat, teilte SCO jetzt mit. Verschiedene Parteien sollen an den Produkten interessiert sein, so SCO.

Mit dem Geld sollen unter anderem die laufenden Verfahren finanziert werden. In diesen geht es um das Copyright an Unix und um angeblich von Unix nach Linux kopierten Quelltext. Sollte die Auktion nicht erfolgreich verlaufen, will SCO selbst neue Produkte auf den Markt bringen. Für 2009 ist unter anderem Software angekündigt, die alte SCO-Anwendungen mit VMware und Hyper-V virtualisiert auf aktuelle Hardware bringen soll.

Laut SCO ist der gegen Novell verlorene Prozess dafür verantwortlich, dass das Unternehmen Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragen musste. Der Reorganisationsplan soll SCO aus dem Konkursverfahren herausführen.

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SchwarzerKnappe 14. Jan 2009

Und der schwarze Ritter ist SCO? Dann sind die aber ziemlich widerstandsfähig. Wer mit...

Bouncy 14. Jan 2009

steinsalz? nie gehört, wer oder was soll darauf allergisch reagieren?

Anne Wand 14. Jan 2009

...irgendeine Linux-Foundation, die das kaufen könnte??? Für diesen Gag wäre ich auch...



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