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Französische Regierungspartei wegen Musikpiraterie verklagt

Britische Regierung will die Musikindustrie retten

Während der britische Kulturminister Andy Burnham eine Art Weltwirtschaftsforum zur Rettung der Musikindustrie veranstaltet, sieht sich der französische Präsident Nicolas Sarkozy mit dem Vorwurf der Musikpiraterie konfrontiert.

Artikel veröffentlicht am , Meike Dülffer

Ein "Davos für die Kreativwirtschaft" soll die Musikindustrie retten. Das plant jedenfalls der britische Kulturminister Andy Burnham. Den Plan für den c&binet genannten Kreativgipfel, der im Herbst im britischen Hertfordshire stattfinden soll, hatte Burnham schon Ende 2008 verkündet. C&binet steht für Creativity and Business International Network. Die Tagung will Burnham dazu nutzen, eine internationale Allianz zur Rettung der Musikindustrie zu schmieden. So will Burnham in Großbritannien eine Verringerung der Anzahl illegaler Downloads um 70 bis 80 Prozent erreichen.

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Burnham sagte dem Guardian: "Ich arbeite daran, eine internationale Vereinbarung zu treffen. Es ist an der Zeit, mit den Partnern in Europa und den USA ernsthaftere Gespräche zu führen. Eine rein nationale Lösung wird es nicht geben können. Eine dauerhafte Lösung braucht internationalen Konsens."

Musik illegal verwendet

Ob Andy Burnham bei seinem Vorstoß auch auf die Unterstützung des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy rechnen kann, ist nicht bekannt. Sarkozy hat sich in der Vergangenheit energisch für Internetsperren für Filesharer eingesetzt. Seine Partei, die UMP, scheint es allerdings mit dem Urheberrecht nicht immer ganz genau zu nehmen. Wegen illegaler Verwendung eines Musikstückes ist ihr deshalb eine Klage der New Yorker Band MGMT zugestellt worden.

Wie die BBC berichtet, hat die UMP den MGMT-Titel "Kids" zu Wahlkampfzwecken unter anderem in zwei Onlinevideos verwendet, ohne die Band vorher um Erlaubnis zu bitten. Nach einer Beschwerde der Band hatte die UMP erklärt, es handele sich um ein Versehen. Die UMP bot MGMT eine symbolische Entschädigung von einem Euro an. Isabelle Wekstein, die französische Anwältin der Band, lehnte mit deutlichen Worten ab: "Dieses Angebot lässt den gebotenen Respekt gegenüber Künstlern und Urhebern missen. Es ist beleidigend. Es geht hier um Raubkopien, um eine Verletzung des geistigen Eigentums."

Noch im März soll die französische Nationalversammlung über das sogenannte Loi Hadopi abstimmen, das Gesetz zur Schaffung einer Aufsichtsbehörde für Urheberrechtsfragen im Internet. Im Gesetzentwurf ist vorgesehen, bei wiederholten Urheberrechtsverletzungen den Internetzugang zwangsweise zu kappen. [von Robert A. Gehring]



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fn0rd 16. Mär 2009

Entweder das, oder sie haben damit unfreiwillig gezeigt, wieviel ihnen Musik tatsächlich...

da gibts nur eins 14. Mär 2009

http://www.silberfuechse.ch/143/VORHABEN/Wörgl-Experiment.html

Besserwisser01 14. Mär 2009

Der Sack Rosinen hat sich noch nie um Hindernisse gekümmert Hinderniss werden aus dem Weg...

Anonymer Nutzer 02. Mär 2009

Du drehst deine Aussagen, wie du sie gerade brauchst, oder?

ppppp0 01. Mär 2009


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