Patentamt befragt Künstler und Nutzer zum Urheberrecht

Britische Umfrage zum Copyright der Zukunft

Das britische Patentamt hat eine Umfrage zur Zukunft des Urheberrechts gestartet. Im Rahmen der Initiative Digitales Großbritannien sucht das Patentamt nach der richtigen Balance zwischen Anreizen, Schutzrechten und Nutzungsmöglichkeiten für Inhalte.

Artikel veröffentlicht am , Meike Dülffer

Für den britischen Bildungsminister David Lammy ist die Kreativwirtschaft ein Wachstumsmotor. Im vergangenen Jahr trugen die Kreativindustrien 8,2 Prozent zum britischen Bruttosozialprodukt bei. Die Wachstumsrate lag in der Kreativwirtschaft mit durchschnittlich 5,2 Prozent pro Jahr doppelt so hoch wie in anderen Industriezweigen - trotz der sogenannten Musikpiraterie, die gut ein Viertel der Briten praktizieren soll. Lammy will das Wachstum weiter fördern und lässt das britische Patentamt untersuchen, welche urheberrechtlichen Rahmenbedingungen dafür in Zukunft erforderlich sein könnten.

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Unter seinem operativen Namen Amt für geistiges Eigentum hat das Patentamt am Montag eine Umfrage mit dem Titel© the Future gestartet. Bis Februar 2009 will das Patentamt unter anderem in Erfahrung bringen, welche Defizite Kreative, Unternehmen und Nutzer im geltenden Urheberrecht ausmachen. Dazu fragt es unter anderem, ob das geltende Recht "die richtige Balance zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und den Rechten der Kreativen gewährleistet", ob es vielleicht "zu komplex ist, wenn es um die Lizenzierung von Rechten geht", und ob es "ausreichend Anreize für Investitionen in Kreativität gibt".

Angesichts der Entwicklung im Internet, wo mit Leichtigkeit Teile von Werken miteinander zu neuen Werken kombiniert werden, will das Patentamt herausfinden, ob in Zukunft mehr Wert auf die "Authentifizierung von Werken" gelegt werden müsse oder ob das womöglich alles noch komplizierter machen könnte. Die Ergebnisse der Umfrage sollen im Frühjahr 2009 vorgestellt werden.[von Robert A. Gehring]

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