
Das Sendmail-Unternehmen wird von einem Sicherheitsanbieter übernommen. Die auf der freien Mail-Software aufbauenden Dienste beider Firmen sollen sich ergänzen und weitergeführt werden, ebenso wie die Open-Source-Software selbst.

Sony hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Der Elektronikhersteller will die Nummer drei der Hersteller von Android-Smartphones werden. Zugleich peilt das Unternehmen einen Markanteil von 20 Prozent am gesamten Smartphonemarkt an.

Sollte Canonical die Mir-Entwicklung weiter mit dem Fokus auf Ubuntu for Phones voranbringen, wird XMir immer problematisch bleiben, meint der Kernel-Entwickler Matthew Garrett. Das Unternehmen könnte XMir aber auch gleich einstellen.

Twitter will beim Börsengang 1 Milliarde US-Dollar einnehmen. Für die Investoren wurden dazu jetzt Geschäftszahlen vorgelegt: Der Umsatz stieg stark, Twitter macht seit Jahren Verlust und das Nutzerwachstum wird schwächer.

Amazon arbeitet offenbar an zwei Smartphones. Eines davon soll eine 3D-Bedienoberfläche haben, das andere durch einen günstigen Preis punkten. Eine Markteinführung noch in diesem Jahr erscheint unwahrscheinlich.

Das Startup Flutter hat eine Mac-Software zur Gestenerkennung mit eingebauten Webcams entwickelt. Nun hat Google das Unternehmen übernommen. Der Kaufpreis soll bei 40 Millionen US-Dollar liegen.

PC-Fritz-Chef Maik Mahlow behauptet, den ungewöhnlichen Preis für seine umstrittenen Windows-7-DVDs über das höhere Porto zu finanzieren. Auch Media Markt biete schließlich Fernseher unter dem Kaufpreis an, sagt er.

Die Wettbewerbsbehörden haben der Übernahme von Dell durch Firmengründer Michael Dell und den Investmentkonzern Silver Lake Partners zugestimmt. Das Unternehmen soll bis Herbst von der Börse gehen, der Kauf im Wert von knapp 25 Milliarden US-Dollar soll bis dahin abgeschlossen sein.

Der Distributor Red Hat hat das zehnte Update für sein Enterprise Linux 5 veröffentlicht. Kunden erhalten unter anderen ein aktuelles MySQL und einen verbesserten Kernel-Treiber für HP Smart Array Controllers.

Der auf Mir aufbauende X-Server XMir wird nicht standardmäßig in Ubuntu 13.10 verwendet. Es soll noch zu viele Qualitätsprobleme geben. Ubuntu for Phones mit Mir soll davon aber nicht betroffen sein.

Die Telekom hat über IP-Router verschiedener Hersteller Daten übertragen, ohne optische Filtersysteme dazwischenzuschalten. Der Konzern feiert dies als Sprung zu einem allgemein verfügbaren 100-Gigabit-Ethernet.

Der deutsche TV-Hersteller Loewe ist vom Gläubigerschutz direkt in das Insolvenzverfahren gegangen. Jetzt gilt es, schnell einen Käufer zu finden. Die Werkshalle soll einer Geisterstadt gleichen.

Wegen "Sortimentsumstellung" bleiben alle Media-Markt-Geschäfte am 2. Oktober 2013 zu. Sogar der Onlineshop ist für volle zwei Tage nicht nutzbar. Media-Saturn machte im ersten Halbjahr 2013 einen Verlust von 108 Millionen Euro.

SpaceX will die erste Stufe der Trägerrakete Falcon künftig mehrfach verwenden. Das US-Raumfahrtunternehmen hat am Sonntag erstmals versucht, die Raketenstufe kontrolliert absteigen und wassern zu lassen. Das hat fast funktioniert.

PC Fritz hat durchgesetzt, dass Microsoft nicht mehr über gefälschte Windows-7-Kopien des Versenders aus Halle berichten darf. Doch Microsoft will sich damit nicht abfinden.

Der Linux-Distributor Red Hat und Nvidia arbeiten gemeinsam an einem Kernel-API, das es Treiberentwicklern ermöglichen soll, die Adressräume der CPU von der GPU aus zu nutzen.

Nach einer Serie peinlicher Fehlleistungen trennt sich Microsoft von LeakID. Die automatisierten Sperraufforderungen für Googles Suchindex wegen Urheberrechtsverletzungen bezogen sich auf Wikipedia, Microsofts eigene Angebote und einen Pornofilm.

Nach dem NSA-Skandal decken sich deutsche Politiker mit abhörsicheren Smartphones ein. Davon profitiert Blackberry, denn mit dem Konkurrenzmodell der Telekom und von Samsung können Nutzer noch nicht sicher telefonieren.

Mit der letzten Beta von Ubuntu 13.10 erscheint erstmals offiziell eine Beta von Ubuntu for Phones. Die finale Version soll Mitte Oktober folgen.

Über den Amazon Marketplace bietet der deutsche Händler Gigasoftware Windows-7-Recovery-DVDs von Dell an. Nach eigenen Angaben hat er schon über 1.000 dieser Versionen verkauft, alle hätten sich aktivieren lassen. Ob es sich um vermutliche Fälschungen wie bei PCFritz.de handelt, wird von Microsoft geprüft.

Xing-Gründer Lars Hinrichs soll der Telekom als Aufsichtsratsmitglied "Innovationen" und "Partnerschaften mit der Internetbranche" bringen.

Braintree gehört künftig zu eBay. Der Zahlungsabwickler bietet Dienste, die Paypal bisher noch nicht im Programm hat. Dazu gehört auch Venmo, ein Dienst für kostenlose Überweisungen zwischen Freunden.

Die Beschäftigten von Fastmail legen zusammen und kaufen den E-Mail-Provider von Opera. In der neuen Strategie des Browserherstellers Opera habe das profitable Unternehmen keinen Platz mehr.

Acer will Firmen davon überzeugen, seine Travelmate-Produkte einzusetzen und gibt dafür besondere Garantien. Doch das Angebot hat mehrere Haken und so manches Travelmate gab es vorher schon als Consumer-Produkt.

Ein Konsortium unter Führung des Finanzdienstleisters Fairfax Financial will den angeschlagenen Smartphone-Hersteller Blackberry kaufen - für 4,7 Milliarden US-Dollar. Der Smartphone-Hersteller soll nach der Übernahme verstärkt Geschäftskunden anvisieren.

Denic-Vorstand Sabine Dolderer zieht sich aus dem Vorstand der zentralen Registrierungsstelle und technischen Betreibergesellschaft der deutschen Länderdomain .de Ende Februar 2014 zurück. Dolderer ist seit 1994 mit der Denic verbunden.

Die Krise bei Blackberry hält an. Im zurückliegenden Geschäftsquartal machte der frühere Smartphone-Pionier einen Verlust von fast 1 Milliarde US-Dollar. Künftig will sich das Unternehmen wieder vornehmlich auf Geschäftskunden konzentrieren, dazu wird auch die Smartphone-Auswahl verringert.

Oracle hat eine zweite Entwicklerversion von MySQL 5.7 veröffentlicht. Sie soll vor allem schneller sein, bietet eine verbesserte Replikation und experimentelle Unterstützung für MySQL-Fabric.

Da Huawei in den USA Schwierigkeiten hat, Aufträge für den Netzwerkausbau zu bekommen, will der chinesische Konzern seine Belegschaft in Europa fast verdoppeln.

Microsoft will durch illegale Windows-7-Kopien einen Schaden in siebenstelliger Höhe erlitten haben. 100 Beamte haben Lagerräume und das Büro der Firma PC Fritz durchsucht.

Der kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry ist so angeschlagen, dass bis zu 40 Prozent der Beschäftigten gekündigt werden. Einige Betroffene wurden offenbar schon informiert.

Bunt und doch schlicht hat Apple das mobile Betriebssystem iOS 7 designt. Dabei wird iOS insgesamt stimmiger in der Bedienung und Optik. Allerdings zeigt iOS 7 im Test Kompatibilitätsprobleme mit einigen Apps.

Entwickler und Betreuer verschiedener ZFS-Implementierungen wollen ihre Anstrengungen im OpenZFS-Projekt bündeln. Dabei soll das Dateisystem systemübergreifend vereinheitlicht und Code ausgetauscht werden.

Er hat die NSA und die CIA geführt. Nun klärt General Michael Hayden die Welt über Gmail, den Terror und das Hauptproblem des Internets auf: die Anonymität.

In Deutschland nutzen 25 Millionen Menschen Facebook mindestens einmal im Monat. Über 80 Millionen Einwohner hatte das Land zum Jahresende 2012. 54,2 Millionen Menschen waren online.

Router des US-Anbieters Cisco, die bei der Vernetzung von Unternehmens- und Behördenstandorten eingesetzt werden, enthalten Sicherheitslücken, über die sich auch verschlüsselte Daten ausspionieren lassen.

Twitter hat die Unterlagen für einen vertraulichen Weg zum Börsengang eingereicht. Der Kurznachrichtendienst macht danach weniger als 1 Milliarde US-Dollar Umsatz.

Mark Zuckerberg und Marissa Mayer haben beim Techcrunch Disrupt über die Zusammenarbeit von Facebook und Yahoo mit der NSA gesprochen. "Offen gesagt meine ich, dass die Regierung die Sache vergeigt hat", sagte Zuckerberg.

HackFWD, der Startup-Accelerator von Xing-Gründer Lars Hinrichs, wird geschlossen und nimmt ab sofort keine neuen Startups mehr auf. HackFWD richtete sich vor allem an Entwickler, denen die Gründung eines eigenen Unternehmens ermöglicht werden sollte.

Der Lima-Treiber-Entwickler Verhaegen schreibt, Intel verhindere mit dem Entfernen der XMir-Patches jeglichen fairen Wettbewerb zwischen Wayland und Mir. Das Unternehmen habe damit jeglichen moralischen Vorsprung gegenüber Canonical verspielt.

Acer-Gründer Stan Shih erwartet einen Niedergang der Wintel-Allianz, weil die beiden Konzerne den Computerherstellern kaum noch Möglichkeiten für Gewinne böten.

Oracle hat das Java Developer Kit 8 als Developer Preview freigegeben. Der endgültige Erscheinungstermin wurde mehrfach verschoben. Im März 2014 soll Java 8 veröffentlicht werden.

Ein Bluetooth-Beacon kommuniziert mit dem Smartphone, das zum Bezahlen nicht aus der Tasche geholt werden muss. Paypal-Chef David Marcus nennt dies die Zukunft des Bezahlens, die bald Millionen Menschen zur Verfügung stehen soll.

Der neue X.org-Treiber von Intel wird Ubuntus XMir nicht unterstützen. Der Code war wenige Tage in einer Vorabversion des Treibers vorhanden und ist auf Weisung des Intel-Managements wieder entfernt worden.

Der Verantwortliche für das Merkelphone kann Hintertüren in handelsüblichen Betriebssystemen nicht ausschließen. Daher wurde der L4-Mikrokern als Betriebssystem entwickelt.

Der Vodafone-Deutschland-Chef gibt zu: "Das maximale Geschwindigkeitsversprechen in der Werbung klingt zwar gut - das reale Surferlebnis des Kunden in den Netzen der Branche ist aber oft ein anderes."

Die Übernahme von Nokias Mobiltelefonsparte hat nicht nur Auswirkungen auf Smartphones. Hardwarehersteller sehen Microsoft als Konkurrenten und wenden sich von Windows 8 ab und Chrome OS zu.

Für Kubuntu gibt es künftig kommerziellen Support. Die Firma Emerge Open bietet verschiedene Unterstützungspakte für die Linux-Distribution mit KDE an. Die Einnahmen sollen Kubuntu zufließen.

Satte 1,65 Milliarden Euro will Microsoft bei der Übernahme der Mobilgerätesparte von Nokia für Patentlizenzen ausgeben. Es handelt sich aber hauptsächlich um Designpatente.

Microsoft kauft Nokias Geschäft mit Mobiltelefonen und Diensten und lizenziert zugleich Nokias Patente. Microsoft zahlt dafür insgesamt rund 5,44 Milliarden Euro. Stephen Elop tritt als Nokia-Chef zurück und wechselt zurück zu Microsoft, wo er die Mobiltelefonsparte weiter betreut. Er wird inzwischen als Nachfolger für Steve Ballmer gehandelt.