Festnetz: Telekom wächst stark in Deutschland

Die Telekom kann in Deutschland viele Neukunden im Festnetz gewinnen. Das US-Geschäft von T-Mobile läuft hervorragend. Doch eine Beteiligung führt zu einem massiven Gewinnrückgang, der jedoch nicht dramatisch ist.

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VDSL
VDSL (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom ist mit ihren Netzen in den USA und Deutschland erfolgreich. "Wir wachsen in den USA und seit einiger Zeit auch wieder in Deutschland", sagte Vorstandschef Tim Höttges am 11. Mai 2017.

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Der Gewinn ging um 76 Prozent auf 747 Millionen Euro zurück. Für die Beteiligung an BT entstanden durch Kursverluste Abschreibungen in Höhe von 0,7 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Verkauf des britischen Mobilfunkgeschäfts EE an BT den Gewinn auf 3,1 Milliarden Euro gesteigert. Der Umsatz stieg um 5,8 Prozent auf 18,65 Milliarden Euro.

Die Zahl der von Kunden genutzten Anschlüsse mit Vectoring, FTTC (Fiber To The Curb) und auch FTTH (Fiber To The Home) wuchs in Deutschland um 775.000. Der Konzern nennt all diese Anschlussarten beschönigend "Glasfaser-basierte Anschlüsse". Die Zahl der Nutzer von IP-TV Entertain stieg um 76.000 auf knapp 3 Millionen.

Mehr Datenvolumen im Mobilfunk

Im deutschen Mobilfunkmarkt verzeichnete die Telekom ein Umsatzminus von 0,8 Prozent. Hier wirkte sich die Regulierung der Roaming- und Terminierungsentgelte aus. Das in Deutschland genutzte Datenvolumen stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um 63 Prozent.

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Im ersten Quartal 2017 erwirtschaftete die Telekom in Deutschland einen Umsatz von 5,4 Milliarden Euro, ein Umsatzplus von 0,2 Prozent.

T-Mobile US verzeichnete 1,1 Millionen Neukunden und erreichte damit eine Kundenbasis von 72,6 Millionen. Ohne Sondereffekte wäre der Konzerngewinn der Deutschen Telekom um 10 Prozent gesunken. Das Minus verursachte die Finanzierung von T-Mobile US. Der Mobilfunkbetreiber hatte bei der Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen der Federal Communications Commission (FCC) im April fast 7,99 Milliarden US-Dollar ausgegeben. "Zusätzlich zum 600-MHz-Band haben wir 200 MHz Spektrum in 28/39-GHz-Bändern", hatte T-Mobile-Technikchef Neville Ray erklärt.

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