Schweiz: Swisscom zeigt, wie Glasfaserausbau geht
Die Swisscom wird den meisten Kunden in den kommenden Jahren sehr hohe Datenraten bieten. 30 Prozent erhalten FTTH, 40 Prozent 500 MBit/s mit G.fast.
Die Swisscom will bis zum Jahr 2020 beim Festnetzausbau bei 85 Prozent der Anschlüsse eine Datenrate von über 100 MBit/s erreichen. Das erklärte das Unternehmen am 3. Mai 2017 Golem.de auf Nachfrage. 90 Prozent sollen über 80 MBit/s erreichen.
Dabei sollen 30 Prozent der Anschlüsse FTTH (Fiber To The Home) und damit 1 GBit/s haben. FTTS-G.fast (Fiber To The Street) erhalten 40 Prozent der Zugänge, hier ist eine Datenrate von bis zu 500 MBit/s möglich, da weiter ein Teil des Zugangs aus Kupferkabel besteht.
Auf FTTS/C-Vectoring mit bis zu 100 MBit/s werden nur 20 Prozent der Zugänge beschränkt bleiben. 10 Prozent kommen mit FTTC/DSL-LTE Bonding auf maximal 20 MBit/s. Gegenwärtig hat Swisscom rund 3,6 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit mehr als 50 MBit/s erschlossen. Bis Ende März 2016 hatte Swisscom über 1,1 Millionen mit FTTH angebunden. Im Oktober 2016 hatte das Unternehmen mitgeteilt: "Bei FTTS werden Glasfasern bis rund 200 Meter vor die Gebäude verlegt. Für die restliche Strecke nutzen wir die bestehende Kupferkabel-Infrastruktur. Im Jahr 2017 folgt die Integration des Übertragungsstandards auch in die 48-Port Hardware sowie in den Fibre to the Building (FTTB) Ausbau."
Bündelangebot soll neue Kunden bringen
Ende März 2017 nutzten rund 1,7 Millionen Kunden ein Bündelangebot mit Festnetz, Internet und TV, was einem Anstieg im Jahresvergleich um 18,6 Prozent entspricht. Mit InOne bietet Swisscom ein Angebot, das Festnetz, Breitband, Swisscom TV und mobile Flatrates für bis zu fünf Personen kombiniert.
Die Zahl der Breitbandanschlüsse sank im ersten Quartal um 0,2 Prozent, die der Festnetztelefonie-Anschlüsse um 3 Prozent auf 2,3 Millionen.
Swisscom erwartet für 2017 einen Nettoumsatz von 11,6 Milliarden Schweizer Franken (10,7 Milliarden Euro), ein EBITDA von 4,2 Milliarden Franken (3,8 Milliarden Euro) und Investitionen von 2,4 Milliarden Franken (2,2 Milliarden Euro).
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Ich weiss nicht wie der gerechnet wird, also verfügbar versus genutzt. Was ich weiss ist...
"Großstädte sind nach einer Begriffsbestimmung der Internationalen Statistikkonferenz...
Danke Captain! das hast du super erkannt ... war auch nichteinmal ansatzweise meine...
Also ich habe in meinem Dorf DSL... meckern bringt halt nichts die Telekom ist kein...