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Flatrate: Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr

Berlins Verkehr rollt mit Nextbike: Am Anfang sind 1.500 Nextbike-Mietfahrräder auf den Straßen unterwegs. Kurzfristig wurde die Rückgabe auch außerhalb der Stationen ermöglicht, aber gegen einen kleinen Aufpreis.

Artikel veröffentlicht am ,
Bikesharing in Berlin
Bikesharing in Berlin (Bild: Berliner Senat)

Nach dem Testbetrieb im Stadtbezirk Lichtenberg ist heute Berlins neues öffentliches Fahrradverleihsystem gestartet. Das gab die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am 5. Mai 2017 bekannt. Das Jahresticket kostet 50 Euro, damit sind 30-minütige Fahrten frei. Im Normaltarif kostet die Ausleihe 1 Euro für die erste halbe Stunde, der Tagessatz beträgt 15 Euro.

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"Nextbike Berlin ist unser größtes deutsches Projekt", erklärte Ralf Kalupner, Geschäftsführer von Nextbike. "Derzeit sind rund 1.500 Nextbike-Mietfahrräder auf den hauptstädtischen Straßen verfügbar, in den nächsten Wochen werden es mehr als 2.000 und bis 2018 über 5.000 sein."

Die Bahn ist weiter dabei

Damit gibt es in Berlin jetzt zwei stadtweite elektronische Fahrradverleihsysteme. Die Deutsche Bahn startete im März mit dem Sponsor Lidl Deutschland das konkurrierende Lidl-Bike. Zum Einsatz kommen 3.500 neue Fahrräder. Lidl-Bikes können an jeder Straßenecke zurückgegeben werden. Als Reaktion darauf hat Nextbike angekündigt: Die Rückgabe an allen Stationen ist kostenlos, die flexible Rückgabe innerhalb des S-Bahnringes ist gegen einen Aufpreis von 50 Cent pro Ausleihvorgang möglich. Zuvor hieß es noch, die Rückgabe der Fahrräder erfolge wie die Ausleihe an den Nextbike-Stationen. "Eine stationsunabhängige Rückgabe ist nicht möglich."

Mit der VBB-Card soll der Zugang zu den Nextbikes ohne weitere Registrierung möglich sein. Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), sagte: "Die VBB-Fahrcard verschafft Zugang zu einigen Fahrradparkhäusern, Elektro-Ladestationen und - jetzt neu - zur kompletten Berliner Nextbike-Flotte." Die elektronische Fahrcard wird von den Abonnenten im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg genutzt.

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Arsenal 09. Mai 2017

Wenn das Abo-Modell den eigenen Fahrgewohnheiten entspricht kann man das wohl machen...

Der Rechthaber 07. Mai 2017

Zum pendeln machen diese Flugzeugträger sicher keinen spaß. Ich kalkulieren so: ein...

Subsessor 07. Mai 2017

Während man in Berlin mindestens nen Fuffi per anno hinblättern muss, gibt es hier in...

superdachs 06. Mai 2017

Nein aber im Fachhandel gibt es diese Fahrzeuge schon lange in den verschiedensten...

Analysator 06. Mai 2017

Eine zusätzliche Kundenkarte ist besser als ein eh vorhandenes Smartphone?


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