Lufthansa und Austrian: Internetzugang kostet zwischen 3 und 12 Euro je Kurzstrecke

Die Lufthansa wie auch die Tochter Austrian Airlines bieten ab sofort drei unterschiedliche Internetpakete auf der Kurz- und Mittelstrecke an. Das soll von einfachem Messaging bis hin zu Videostreaming reichen. Bisher wurde allerdings nur ein Teil der Flotte umgerüstet.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Lufthansa startet mit neuen Flynet-Tarifen.
Die Lufthansa startet mit neuen Flynet-Tarifen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Nach der kostenlosen Testphase verkauft die Lufthansa ab sofort den Internetzugang auf den Mittelstreckenflugzeugen der Lufthansa selbst wie auch der Tochter Austrian Airlines. Insgesamt werden drei unterschiedliche Pakete angeboten: Flynet Messaging für einfache Chatdienste, Flynet Surf für das Surfen und Flynet Stream, um auch Videos zu streamen.

Stellenmarkt
  1. Integrationstester (m/w/d) von vernetzten Fahrzeugfunktionen für Embedded Steuergeräte
    Technica Engineering GmbH, München
  2. Online-Datenanalyst Deutsch (m/w/d)
    TELUS International Germany GmbH, Home-Office
Detailsuche

Ermöglicht wird das durch Inmarsats GX Aviation, das auf Ka-Band-Satelliten setzt. In der Theorie wären damit je Flugzeug Internetbandbreiten von 50 MBit/s möglich. Wie hoch die Bandbreiten tatsächlich zum Flugzeug sind, ist aber unklar, da dies Verhandlungssache mit Inmarsat ist. Auch die einzelnen Pakete werden nicht im Detail aufgeschlüsselt. Weder zu den Bandbreiten noch zu technischen Einschränkungen macht die Lufthansa Angaben. Nur die Preise sind vorhanden. So kostet der Messaging-Tarif 3 Euro. Wer surfen will, muss 7 Euro zahlen und Streaming wird mit 12 Euro abgerechnet. Der Tarif gilt je Strecke, was für den Kunden übersichtlicher ist, allerdings ist dies gerade auf innerdeutschen Kurzstrecken unverhältnismäßig teuer.

Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Flynet-Tarife

Bezahlt wird derzeit entweder per Paypal oder per Kreditkarte. Das geht offenbar nur im Flugzeug, denn das Angebot ist trotz des offiziellen Starts nicht auf der Lufthansa-Webseite zu finden. Dort wird bisher nur das Flynet-Angebot vermarktet. Flynet ohne Zusatz wie Surf, Messaging oder Stream ist allerdings das Interkontinental-Angebot. Während Flynet Surf etwa pro Strecke abgerechnet wird, wird Flynet teils pro Zeiteinheit verkauft. Es gibt aber auch Streckentarife für 17 Euro.

Die Lufthansa selbst spricht bereits von grenzenlosem Surfen und suggeriert eine gute Verfügbarkeit der neuen Tarife. Das gilt aber nur für die Langstreckenflotte. Wer sich die Angaben des Unternehmens zu den umgerüsteten Maschinen anschaut, wird merken, dass die Lufthansa das Angebot derzeit in Europa nicht flächendeckend anbieten kann. Bis jetzt sind 19 Flugzeuge der A320-Familie von Lufthansa umgerüstet. Laut der offiziellen Flottenstatistik ist das nur ein kleiner Teil der gesamten Lufthansa-Mittelstrecken-Flotte. Allein von der kleinen A319 hat Lufthansa 30 Stück. Bei der A321 sind es 64 Stück. Beim Airbus A320 kommt das Unternehmen auf 74 Maschinen, von denen ein Teil an Eurowings verleast wurde, die ebenfalls Maschinen mit Internetzugang betreiben.

Austrian ist besser ausgestattet

Golem Akademie
  1. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. April 2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Bei Austrian sind es 31 Maschinen, die für den schnellen Internetzugang umgerüstet wurden. Das entspricht der gesamten eigenen Flotte. Beinhaltet aber nicht die Wet-Lease-Flugzeuge von Air Berlin.

Wann die Umrüstung der Maschinen abgeschlossen ist, ist noch nicht bekannt. Die Umrüstung selbst dauert laut Lufthansa vier Tage. Nur wegen der Umrüstung werden die Flugzeuge allerdings nicht aus dem Betrieb genommen. Dies wird bei Wartungsgelegenheiten miterledigt, so dass es noch einige Monate bis Jahre dauern kann, bis alle Maschinen die Flynet-Angebote im internen WLAN anbieten. WLAN an Bord heißt nämlich nicht unbedingt, dass es auch einen Internetzugang gibt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond

Ob sich Elon Musk so die erste Ankunft einer SpaceX-Rakete auf dem Mond vorgestellt hat?

Raumfahrt: SpaceX-Rakete stürzt voraussichtlich im März auf den Mond
Artikel
  1. G413 SE, G413 TKL SE: Logitech bringt zwei mechanische Tastaturen für weniger Geld
    G413 SE, G413 TKL SE
    Logitech bringt zwei mechanische Tastaturen für weniger Geld

    Normalerweise sind mechanische Tastaturen von Logitech sehr teuer - nicht so die G413 SE und TKL SE. Die verzichten dafür auf RGB.

  2. In die Programmierung mit C# und Java EE 8 einsteigen
     
    In die Programmierung mit C# und Java EE 8 einsteigen

    In zwei virtuellen Workshops bringt die Golem Akademie Programmierern und Entwicklern die Programmierung mit C# und Java EE 8 näher.
    Sponsored Post von Golem Akademie

  3. Bis 22 kW: Continental entwickelt Laderoboter für Elektroautos
    Bis 22 kW
    Continental entwickelt Laderoboter für Elektroautos

    Ein kleiner Roboter soll Elektroautos mit dem Stromnetz verbinden. Das System lässt sich auch nachträglich einbauen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3090 24GB 2.349€ • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Razer Gaming-Maus 39,99€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /