Abo
  • Services:

ODEG: Nutzer wollen für WLAN in Regionalbahn nicht zahlen

Eine Zahlungsbereitschaft für WLAN in der Regionalbahn ist bei den Nutzern offenbar nicht vorhanden. Der Bahnbetreiber will nur ausbauen, wenn die Kosten geklärt sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Regionalzug der ODEG
Regionalzug der ODEG (Bild: ODEG)

Nutzer sind an einer WLAN-Versorgung in der Regionalbahn sehr interessiert, aber nur wenn es nichts kostet. Dies sagte eine ODEG-Sprecherin im Gespräch mit Golem.de. "Die Leute wollen dafür kein Geld ausgeben, sie wollen dafür nichts bezahlen. Es ist aber ein sehr großer technischer und ein Kostenaufwand für den Betreiber." Ab dem Jahr 2018 würden alle Züge auf den drei Strecken OE 65 (Cottbus-Zittau), RB 46 (Cottbus-Forst) und OE 64 (Görlitz-Hoyerswerda) mit WLAN-Modems ausgestattet, wurde am 2. Mai 2017 berichtet.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Offenburg
  2. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich

Die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) hatte im Herbst 2016 mit dem technischen Partner GSP das Pilotprojekt WLAN im Zug mit der Nummer 445.113 begonnen. Genutzt werden die Netze der Deutschen Telekom, Telefónica und Vodafone.

Die private Eisenbahngesellschaft stattete einen Wagen ihres Kiss-Doppelstock-Zuges, der auf den Linien RE2 und RE4 unterwegs war, mit der Technik aus. Der Testbetrieb sei erfolgreich verlaufen, teilte die ODEG nun mit. Doch de ODEG hatte in der Regionalbahn nur die 1. Klasse mit WLAN ausgestattet. Das Testfenster reichte bis zum Ende des vergangenen Jahres. "Das wurde herzlich gerne angenommen. Natürlich haben die Fahrgäste, die darunter in der 2. Klasse saßen, auch partizipiert", sagte die Sprecherin.

Aber der Dienst sei nun wieder eingestellt worden, wegen "sehr großen technischen und Kostenaufwands". Solange die Auftraggeber dies nicht bestellten, würde es ein solches Angebot nicht geben. In Sachsen-Spree-Neiße sei WLAN ein Ausschreibungskriterium. Das bedeute, die Bundesländer und der Bahn-Betreiber teilen sich die Kosten. Dort werde WLAN auf der gesamten Stecke angeboten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,95€
  2. (-8%) 54,99€
  3. 2,49€
  4. (-82%) 5,50€

ATmega8 17. Jul 2017

Ich glauben nicht dass sich in einem Handy als Access-Point so viele andere Handys...

M.P. 04. Mai 2017

Womöglich wird das Fernzug-Konzept mit etwas zeitlichen Versatz auch in den anderen Zügen...

aha47 03. Mai 2017

Irgendwie schon. ...was es nicht ist... Na gut, eher "zusammenhangloses Rumgebölke".

Prypjat 03. Mai 2017

Das ist mir neu. Ich kenne nur: Wer anderen eine Grube gräbt, hat ein Grubengrabgerät.

zacha 03. Mai 2017

"Nutzer sind an einer WLAN-Versorgung in der Regionalbahn sehr interessiert, aber nur...


Folgen Sie uns
       


Tesla Model 3 - Test

Das Tesla Model 3 ist seit Mitte Februar 2019 in Deutschland erhältlich. Wir sind es gefahren.

Tesla Model 3 - Test Video aufrufen
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil
Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ceramic Speed Hätte, hätte - Fahrrad ohne Kette
  2. Geheimdienste und Bundeswehr Masterstudiengang für Staatshacker gestartet
  3. Sonitus Technologies Zahnmikrofon sorgt für klare Kommunikation

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

    •  /