• IT-Karriere:
  • Services:

S5100-ON: Open-Network-Switch mit 25 GBit/s pro Port

Brocade sponsort die Dell EMC World und trotzdem kündigt Dell EMC einen neuen Switch mit interessanten Funktionen an. Zwischen 48 und 72 25GbE-Ports hat der S5100 ON. Sechs weitere Ports bieten 100GbE für den Uplink, aber nur bei 48 25GbE-Ports.

Artikel veröffentlicht am ,
Dell EMCs neue Top-of-the-Rack-Switch unterstützen 25GbE und Open Networking.
Dell EMCs neue Top-of-the-Rack-Switch unterstützen 25GbE und Open Networking. (Bild: Dell EMC)

Dell EMC hat, etwas unerwartet, die ehemalige EMC World dazu genutzt, ein neues Open-Networking-Switch-Produkt vorzustellen, das aus dem Hause Dell stammt und jetzt als Dell EMC vermarktet wird. Der S5100-ON unterstützt als Besonderheit 25 GbE über SFP28-Ports. EMC selbst hat früher mit Partnern wie Cisco und Brocade zusammengearbeitet. Letzterer ist interessanterweise auch einer der Hauptsponsoren der Dell EMC World in Las Vegas. Laut Dell EMC ergänzen die ON-Produkte aber nur die Angebote der anderen Hersteller.

Stellenmarkt
  1. InnoGames GmbH, Hamburg
  2. Virtual Forge GmbH, Heidelberg

Der S5148F-ON-Switch der Serie bietet entweder 48 oder 72 Ports für 25GbE (Breakout Mode). Zusätzlich hat der Switch sechs 100GbE-Uplinks, die QSFP28-Module aufnehmen. Allerdings stehen die 100GbE-Ports nur dann zur Verfügung, wenn der Breakout-Mode nicht verwendet wird. 25-Gigabit-Ethernet ist ein noch vergleichsweise junger Standard, auch wenn er letztendlich ein Nebenprodukt der 100GbE-Entwicklung ist. Dell will den neuen Standard in mehreren Produkten umsetzen. Der jetzige Switch ist erst der Anfang. Auch die bereits angekündigten Poweredge 14G werden optional mit 25GbE als Steckkarte verkauft.

Als Open-Networking-Gerät lässt sich der Switch mit unterschiedlichen Betriebssystemen bestücken. Dell EMC selbst verwendet die OS10 Enterprise Edition, die Netzwerkfunktionen auf den Layern 2 und 3 unterstützt. Der S5100-ON gehört neben dem neuen S4100-ON, der auch Fibrechannel (16G/32G) beherrscht, zu den ersten Switches, die das neue Betriebssystem unterstützten.

Dell verspricht zudem eine einfache Verwendung von Open Networking. Die Einrichtung soll sich damit beschleunigen lassen. Open Networking ist allerdings ein recht kompliziertes Thema. Weitere Informationen zu Open Networking finden sich in unserem Hintergrundartikel

Keine Sperrliste für Transceiver-Module

Dell EMC wird nicht nur den Switch verkaufen, sondern auch die passenden Transceiver-Module. Ein entsprechendes Vendor Lock-In wird es aber nicht geben. In der Vergangenheit hat Dell durchaus Fremdmodulen die Arbeit verweigert, doch das Unternehmen hat sich schon länger von dieser Strategie verabschiedet. Dell EMC empfiehlt natürlich die eigenen SFP28-Module, um potenziellen Problemen aus dem Weg zu gehen. Wie uns ein Sprecher sagte, ist der Standard noch so neu, dass es mit Fremdmodulen durchaus zu Problemen kommen kann.

Die Verfügbarkeit gibt Dell EMC etwas seltsam an: So sollen der Switch im dritten Quartal des Fiskaljahres 2018 erscheinen. Da bei Dell das Fiskaljahr 2018 Ende Januar 2018 endet, dürfte der Switch bis spätestens Ende Oktober 2017 verfügbar sein.

Den Preis möchte Dell EMC auch auf Nachfrage nicht nennen. Nicht einmal ein Preisbereich wurde genannt. Das gilt auch für die Dell-EMC-Transceiver.

Nachtrag vom 14. Mai 2017, 01:49 Uhr

In der ursprünglichen Meldung hieß es, dass der Switch auch mit 72 25GbE-Ports verkauft wird. Tatsächlich handelt es sich um das selbe Gerät wie der 48-GbE-Switch, der in einem Breakout-Mode betrieben wird, wie wir aus weiteren Unterlagen erfahren haben. Details liegen noch nicht vor. Die Meldung wurde entsprechend angepasst.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 15,00€
  3. 5,99€

wHiTeCaP 14. Mai 2017

Mit Dell verhandelt man nicht, man gibt ihnen Preise vor. Entweder sie gehen mit, oder...

Nico82x 10. Mai 2017

Hängt halt davon ab. Das neueste Gerät, voll ausgestattet mit den dicksten Modulen...

tunnelblick 10. Mai 2017

Ist Open Networking bei Golem jetzt das neue Deep learning? Bitte nicht... Der &#8220...


Folgen Sie uns
       


Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte)

Wir haben Siri, den Google Assistant und Alexa aufgefordert, uns zu Weihnachten etwas vorzusingen.

Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte) Video aufrufen
Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

    •  /