Quartalszahlen: Telefónica Deutschland macht weniger Umsatz mit Mobilfunk

Der Netzwerkanbieter Telefónica Deutschland hat Zahlen zum ersten Quartal 2017 veröffentlicht: Der Umsatz ist verglichen mit dem Vorjahreszeitraum geringer, allerdings ist der Verlust nach Abschluss der E-Plus-Übernahme nicht so hoch wie zuvor.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Telefónica ist der Mutterkonzern von O2.
Telefónica ist der Mutterkonzern von O2. (Bild: Telefónica Deutschland)

Der Telekommunikationskonzern Telefónica Deutschland hat zum Jahresstart 2017 weniger Geld mit Festnetzanschlüssen, Handys, Smartphones und Tablets eingenommen. Auch die Umsätze mit Mobilfunkdienstleistungen gingen wegen des Wettbewerbs auf dem deutschen Markt weiter zurück.

4,7 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum

Der Netzbetreiber machte 1,77 Milliarden Euro Umsatz - das waren 4,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das TecDax-Unternehmen am 5. Mai 2017 in München mitteilte. Den Konzern kosteten dabei auch gesenkte Roaming- und Durchleitungsentgelte Umsatz.

Unterm Strich stand wegen der Fusionskosten der milliardenschweren E-Plus-Übernahme ein Verlust von 99 Millionen Euro. Das Minus im ersten Quartal 2017 war damit kleiner als zum Jahresstart 2016. Damals machte Telefónica Deutschland einen Verlust von 170 Millionen Euro.

Übernahme von E-Plus ist abgeschlossen

Telefónica Deutschland hatte den Mobilfunkbetreiber E-Plus vor zweieinhalb Jahren übernommen. Seit März 2017 ist die Integration abgeschlossen, Kunden wurden auf eine gemeinsame Plattform gebracht.

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