Abo
  • Services:

Netzausrüster: Nokia macht weiter hohen Verlust

Nokias Umsatz fällt weiter, der Verlust lag bei 488 Millionen Euro. Im Bereich Mobilfunknetzwerke gab es aber positive Anzeichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Nokia-Chef spricht in Barcelona.
Der Nokia-Chef spricht in Barcelona. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Umsatz von Nokia sank im ersten Quartal um 2,4 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Das gab der finnische Telekommunikationsausrüster am 27. April 2017 bekannt. Im Vorquartal war der Umsatz noch um 14 Prozent zurückgegangen.

Stellenmarkt
  1. Langendorf GmbH, Waltrop
  2. über experteer GmbH, Süddeutschland

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebit) sank um 1 Prozent auf 341 Millionen Euro. Der Verlust fiel von 609 Millionen Euro auf 488 Millionen Euro, die Analysten hatten nur 334 Millionen Euro erwartet. Weiterhin belastete hier die Übernahme von Alcatel-Lucent den Konzern. Nokia hatte für über 15 Milliarden Euro den US-amerikanisch-französischen Ausrüster Alcatel-Lucent gekauft, um die Position gegen den chinesischen Konkurrenten Huawei zu verbessern. Bis Ende des Jahres 2018 sollen so jährlich 1,2 Milliarden Euro an Kosten eingespart werden.

Weiterer Rückgang erwartet

Der Rückgang habe sich abgeschwächt und die Aufträge hätten zugenommen, "was normalerweise ein saisonal schwaches Quartal für uns ist. Wir sahen eine ermutigende Stabilisierung bei Mobilfunknetzwerken", sagte Konzernchef Rajeev Suri. "Ich bin optimistisch, was das kommende Jahr angeht, auch wenn ich vorsichtig bin."

Nokia bekräftigte die Erwartung, dass der Umsatz mit Netzwerkausrüstung im Gesamtjahr zurückgehen werde.

2017 werde ein besseres Jahr, es werde zwar einen weiteren Rückgang geben, aber nicht mehr so stark wie im Vorjahr, sagte Suri im Februar 2017 auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. "2016 war ein hartes Jahr für den Markt der Telekomausrüster, wir haben trotzdem geliefert", betonte Suri. Fast der gesamte Umsatz sei aber durch Ausrüstung erwirtschaftet worden. Mehr Reichweite sei durch die Übernahme von Alcatel-Lucent erreicht worden: "Wir haben dadurch mehr Marktanteile in den USA".



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-68%) 8,88€
  3. (-15%) 33,99€
  4. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

TW1920 28. Apr 2017

Man bdenke, dass das Netzwerkgeschäft von Nokia lange Zeit vorrangig zur Verwertung...


Folgen Sie uns
       


Threadripper 2990WX - Test

Wir testen den Ryzen Threadripper 2990WX, den ersten 32-Kern-Prozessor für High-End-Desktops. In Anwendungen wie Blender oder Raytracing ist er unschlagbar schnell, bei weniger gut parallisierter Software wie Adobe Premiere oder x265 wird er aber von Intels ähnlich teurem Core i9-7980XE überholt.

Threadripper 2990WX - Test Video aufrufen
The Cycle angespielt: Wenn Freunde sich in den Rücken fallen
The Cycle angespielt
Wenn Freunde sich in den Rücken fallen

Unter 20 Leuten findet sich immer ein Verbündeter - und der ist bei The Cycle des Berliner Studios Yager wichtig, denn wir haben nur 20 Minuten, um Aufträge zu erfüllen und von einem Planeten zu fliehen. In der Closed Alpha klappte das nämlich nicht immer so, wie von uns beabsichtigt.
Ein Hands on von Marc Sauter

  1. Contracts Sniper Ghost Warrior 4 ohne offene Welt
  2. Human Head Studios Wikingerspiel Rune kommt in den Early Access
  3. Games Deutsche Spielentwickler verlieren weiter Marktanteile

OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Threadripper 2990X AMDs 32-Kerner soll mit 4,2 GHz laufen
  2. AMD Threadripper v2 mit 32 Kernen erscheint im Sommer 2018
  3. Raven Ridge AMDs Athlon kehrt zurück

    •  /