Cisco: Kritische Sicherheitslücke in mehreren Switches behoben

Dank CIA-Tools auf Wikileaks ein Leichtes: Über einen Fehler in IOS-Switches konnte Schadcode selbst von Amateuren direkt auf dem Gerät ausgeführt werden. Damit ist jetzt Schluss, denn Cisco hat diesen Fehler offenbar behoben.

Artikel veröffentlicht am ,
Über eine Sicherheitslücke konnte Schadcode auf Cisco-Switches ausgeführt werden.
Über eine Sicherheitslücke konnte Schadcode auf Cisco-Switches ausgeführt werden. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Der Netzwerkhersteller Cisco hat eine kritische Sicherheitslücke geschlossen, die mehr als 300 Switch-Modelle betrifft. Die verwundbare Stelle ist in einem Sicherheitsbericht auf der Cisco-Homepage als CVE-2017-3881 beschrieben. Im März 2017 hatte das Unternehmen den Fehler entdeckt. Er soll durch von der Central Intelligence Agency (CIA) geleakten Code ausgenutzt werden können, der im Rahmen des Vault-7-Projekts auf dem Onlineportal Wikileaks veröffentlicht wurde.

Bei der Sicherheitslücke handelt es sich dem Bericht zufolge um einen Fehler im Cluster-Management-Protokoll (CMP), das von Cisco entwickelt und für Telnet-Sitzungen in Ciscos Router-Betriebssystemen IOS und IOS X verwendet wird. Das Problem: Mit dem auf Wikileaks veröffentlichten Code sollen auch Amateure auf betroffene Cisco-Geräte Zugriff erhalten können, solange diese für Telnet-Sitzungen konfiguriert sind.

Die Sicherheitslücke wird als sehr kritisch eingestuft

Nach dem Common Vulnerability Scoring System wurde die Sicherheitslücke mit der Punktzahl von 9,8 von 10 bewertet. Sie gilt daher als sehr kritisch. Der Zugriff über diesen Fehler hat es Angreifern ermöglicht, auf Geräten Code aus der Ferne mit erweiterten Rechten auszuführen.

Das Problem betraf laut der National Vulnerability Database Cisco-Switches der Reihen Catalyst Switches, Embedded Service 2020 Switches, Enhanced Layer 2 Etherswitch Service Module, Enhanced Layer 2/3 Etherswitch Service Module, Gigabit Ethernet Switch Module (CGESM) für HP, IE Industrial Ethernet Switches, ME 4924 10GE Switch, RF Gateway 10 und SM X Layer 2/3 Etherswitch Service Module. Der von Cisco ausgegebene Fix sollte diese Modelle für Remote-Sitzungen wieder sicher machen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streaming
Netflix droht bei unerlaubtem Kontensharing mit Sperrung

Abonnenten von Netflix müssen sich in Deutschland darauf einstellen, dass das Konto gesperrt wird, falls es unerlaubt mit anderen geteilt wird.

Streaming: Netflix droht bei unerlaubtem Kontensharing mit Sperrung
Artikel
  1. Militär: China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen
    Militär
    China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen

    Das Shanghai Institute of Mechanical and Electrical Engineering hat einen Durchbruch bei der Erforschung eines Abwehrsystems für Hyperschallwaffen erzielt.

  2. Ubisoft: In The Crew Motorfest sausen Rennspielfans über Hawaii
    Ubisoft
    In The Crew Motorfest sausen Rennspielfans über Hawaii

    Straßenrennen in Honolulu, im Regenwald und auf Bergstraßen: Ubisoft hat den dritten Teil der Rennspielserie The Crew vorgestellt.

  3. US-Sanktionen verschärft: Keine Ausnahmen mehr für Huawei
    US-Sanktionen verschärft
    Keine Ausnahmen mehr für Huawei

    Die US-Regierung erhöht den Druck auf Huawei: Die Exportbeschränkungen gegen das Unternehmen sollen konsequenter umgesetzt werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AMD CPU kaufen, SW Jedi Survivor gratis dazu • Philips LED TV 65" 120 Hz Ambilight 999€ • KF DDR4-3600 32GB 91,89€ • Asus Mainboard 279€ • Bosch Prof. bis -55% • PCGH Cyber Week • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% [Werbung]
    •  /