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Quartalszahlen: Apples iPhone-Absatz fällt wieder

Gewinn und Umsatz von Apple sind im aktuellen Berichtszeitraum wieder gestiegen. Doch die iPhone-Verkaufszahlen heben nicht mehr so ab wie früher.
/ Achim Sawall
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Konzernsitz von Apple (Bild: Ryan Anson/AFP/Getty Images)
Konzernsitz von Apple Bild: Ryan Anson/AFP/Getty Images

Apple hat den Gewinn und Umsatz gesteigert, doch der iPhone-Absatz ging leicht zurück. Wie der Konzern am 2. Mai 2017 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekanntgab(öffnet im neuen Fenster), fiel der iPhone-Absatz im zweiten Finanzquartal, das im März 2017 beendet wurde, um 1 Prozent auf 50,8 Millionen Geräte. Das iPhone 7 kam im September 2016 auf den Markt.

iPhone 7 Plus – Test
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Der Gewinn stieg um 4,9 Prozent auf 11,03 Milliarden US-Dollar (2,40 US-Dollar pro Aktie). Die Analysten hatten nur 2,02 US-Dollar pro Aktie erwartet. Der Umsatz wuchs um 4,6 Prozent auf 52,9 Milliarden US-Dollar. Hier hatten die Analysten mit 52,97 Milliarden US-Dollar mehr prognostiziert. Die Aktie, die im Tagesverlauf ein Rekordhoch von über 148 US-Dollar erreicht hatte, gab nachbörslich um bis zu 1,7 Prozent nach. In der Telefonkonferenz mit Analysten sagte Apple-Chef Tim Cook, ein "Innehalten bei den Käufen" des iPhones sei darauf zurückzuführen, dass "früher und viel häufiger über zukünftige iPhones berichtet" würde.

Apple kündigte eine weitere Ausschüttung an die Aktionäre in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar an. Laut einem Bericht des Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) erwirtschaftete Apple Finanzreserven in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar. Mehr als 90 Prozent der Geldreserven hält Apple außerhalb der USA, wo der Konzern fast keine Steuern zahlt. Apple hat somit in den vergangenen viereinhalb Jahren seine Barreserven verdoppelt. In den letzten drei Monaten des Jahres 2016 sammelte der Konzern pro Stunde 3,6 Millionen US-Dollar an.

Cook hat seit dem Jahr 2012 für Dividenden und Aktienrückkaufprogramme 200 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Das Unternehmen gab 2016 mit 1,8 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu Firmen wie Alphabet und Amazon nicht einmal die Hälfte für Marketing aus. Große Übernahmen vermeidet der Konzern weitgehend. Mit den Reserven wäre für Apple die Übernahme von Netflix und Tesla möglich.


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