Kundendienst: Netflix kündigt 400 neue Arbeitsplätze in Europa an

Netflix hat an seinem europäischen Hauptsitz bald 520 Beschäftigte. Ein neues Callcenter soll den Kunden aus vielen Ländern helfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix
Netflix (Bild: Netflix)

Netflix braucht in seinem neuen Callcenter in Amsterdam 400 Beschäftigte. Das gab das Streaming-Unternehmen am 11. Mai 2017 bekannt. Der Kundendienst-Hub soll Anfragen aus Belgien, Dänemark, Finnland, Irland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden und Großbritannien beantworten.

Zunächst wird das Callcenter mit 170 Mitarbeitern starten, wobei bis Ende 2017 bereits 345 Beschäftigte und bis Ende 2018 über 400 dort arbeiten sollen. Der Kundendienst-Hub wurde in dieser Woche eröffnet. Mit Netflix kann der Nutzer bei Problemen oder Fragen chatten oder telefonieren.

Amsterdam ist außerdem Standort des Hauptsitzes von Netflix für die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), der seine Belegschaft seit Beginn des Jahres 2016 verdoppelt habe. Rund 120 Beschäftigte aus 18 Ländern arbeiten dort in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Marketing, PR, Public Affairs sowie Finanzwesen, Recht und Personal.

Schwächeres Nutzerwachstum

Netflix hatte am 17. April 2017 seine Ergebnisse für das erste Quartal 2017 vorgestellt (PDF). Das Unternehmen aus dem kalifornischen Los Gatos berichtete 98,75 Millionen Abonnenten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 81,5 Millionen erreicht. Die Analysten hatten mit 98,9 Millionen etwas mehr erwartet. In einem Brief an die Aktionäre hieß es, Netflix sei dabei, in der Berichtswoche die 100-Millionen-Marke zu überschreiten.

Im Ausland wurden 3,53 Millionen Abonnenten hinzugewonnen, prognostiziert waren 3,7 Millionen. Vor einem Jahr lag der Zuwachs noch bei 4,51 Millionen.

Netflix' Gewinn stieg auf 178,2 Millionen US-Dollar (40 Cent pro Aktie), nach 27,7 Millionen US-Dollar (6 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 35 Prozent auf 2,64 Milliarden US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /