Apple hat mit rund 1.000 kostenlosen und -pflichtigen Applikationen heute seinen Mac App Store eröffnet. Über den App Store können Entwickler Apps für Mac OS X vertreiben, ähnlich wie dies bei iOS-Geräten möglich ist.
CES2011 Die nächste Windows-Version wird auch SoCs (System-on-Chip) unterstützen und auf ARM-Prozessoren laufen, das kündigte Microsoft zur CES 2011 an. Windows 8 wird laut Microsoft auf ARM-Chips von Nvidia, Qualcomm und Texas Instruments ebenso laufen wie auf den kommenden x86-SoCs von Intel und AMD.
In Ubuntu 11.04 soll Libreoffice das Büropaket Openoffice.org ersetzen. Die entsprechenden Pakete hat der verantwortliche Entwickler bereits geschnürt und zum Testen in einem PPA-Repository bereitgestellt.
Microsoft warnt vor einem Sicherheitsleck in Windows, das Angreifer zur Codeausführung missbrauchen können. Bislang wird der Fehler wohl nicht aktiv ausgenutzt. Wann ein Patch erscheint, ist noch nicht bekannt.
Mit der Veröffentlichung der Schriftart PT Serif hat das russische Unternehmen Paratype einen weiteren Font unter eine freie Lizenz gestellt. Die Schrift enthält neben kyrillischen auch osteuropäische und Latin-1-Zeichen.
Das Bildbearbeitungsprogramm Nama5 ist in Version 1.10 erschienen und bringt zahlreiche Funktionen wie Schattenaufhellung, eine vergrößerbare Gradationskurve sowie eine beschleunigte Vorschau mit Multicore-Unterstützung.
Die Quellen des Boot-Virus Stoned stehen ab sofort frei zur Verfügung. Der Virus befällt den Bootsektor einer Festplatte und ermöglicht den Zugriff auf 32-Bit-Windows-Systeme ab Version 2000 - auch unter Windows 7.
Das BSI bietet die AusweisApp ab sofort in der Version 1.0.2 für Windows zum Download an. Im November 2010 war die AusweisApp für den neuen elektronischen Personalausweis wegen einer Sicherheitslücke zurückgezogen worden.
Easeus hat mit Todo Backup 2.0 seine neue Version der Windows-Backup-Software vorgestellt. Die neue Version wurde mit einer neuen Benutzeroberfläche ausgestattet und beherrscht zeitgesteuerte und inkrementelle Sicherungen.
Künftig können Anwender die Benachrichtigungselemente aus dem Ayatana-Projekt des Ubuntu-Desktops auch in Opensuse verwenden. Dafür soll mit dem Erscheinen von Opensuse 11.4 am 16. März 2011 ein entsprechendes Repository freigeschaltet werden.
Der Mediaplayer VLC enthält in der Version 1.1.5 eine möglicherweise kritische Sicherheitslücke. Ein Bufferoverflow könnte zum Ausführen von Code genutzt werden.
China will Voice-over-IP-Dienste nur noch zulassen, wenn sie von den staatlichen Telekommunikationskonzernen angeboten werden. Davon würden China Mobile und China Telecom profitieren und eine Lücke im Zensursystem könnte geschlossen werden.
Kurz vor Jahresende hat das KOffice-Team seine freie Office-Suite in der Version 2.3.0 veröffentlicht. Es ist die letzte Version unter dem Namen KOffice, denn ab der Version 2.4.0 soll das Softwarepaket Calligra Suite heißen.
Ein Fehler im Skype-Client für Windows kombiniert mit einer erhöhten Last auf einigen Servern verursachte den weitgehenden Ausfall des Skype-Netzes kurz vor Weihnachten. Dadurch wurde eine Art Teufelskreis in Gang gesetzt, der Skype komplett in die Knie zwang.
Mit der Version 3.0 von Skype für iOS können iPhone und iPod touch für Videotelefonate verwendet werden. Die Videogespräche sind per UMTS oder WLAN möglich. Auf der Gegenseite muss eine videogesprächstaugliche Skype-Version eingesetzt werden.
Die Suchfunktion von Googles Browser Chrome kann mit Hilfe einer Erweiterung über die Stimme des Anwenders gesteuert werden. Voice Search kann unter anderem die Google-Suche und die Wikipedia ansteuern.
27C3 Vier der fünf Sicherheitslücken, die der Stuxnet-Wurm ausnutzte, waren für Microsoft eine Überraschung - Zeroday-Exploits. Dennoch gelang es den Mitarbeitern des Konzerns recht schnell, eine zur Verfügung gestellte Probe auseinanderzunehmen.
Der Dienst DropDAV verknüpft den Online-Dateisynchronisierungsdienst Dropbox mit dem offenen Standard WebDAV, den zum Beispiel Apples Büropaket iWork für das iPad unterstützt. So lassen sich Dokumente, Tabellen und Präsentationen direkt auf der Onlinefestplatte Dropbox speichern.
Das Display des iPhone 4 hat eine Auflösung von 940 x 640 Pixeln und dennoch können Apps, die dafür ausgelegt wurden, auf dem iPad nicht in voller Auflösung genutzt werden. Wer einen Jailbreak durchführt, kann das jetzt ändern.
Die kostenlose Ausführung der Musikerkennungssoftware Soundhound verzichtet in der aktuellen Version auf die bisherige Limitierung von fünf Erkennungen pro Monat. Damit kann das iPhone oder das Android-Smartphone ohne Bezahlung zur unbegrenzten Musikidentifizierung verwendet werden.
Im Winter stellt der iPhone-Besitzer fest, dass sich sein Touchscreen mit gewöhnlichen Handschuhen nicht bedienen lässt. Es gibt zwar Spezialhandschuhe mit leitenden Kontaktpunkten, aber es geht auch einfacher. Eine App soll nun das Wählen mit der Nase ermöglichen.
Skype erholt sich weiter von seinem Ausfall, ist aber noch immer nicht zum Normalbetrieb zurückgekehrt. Derzeit verkraftet der Dienst rund 90 Prozent des normalen Nutzervolumens.
In der neuen Version 2.4 von GnuCash setzt das Entwicklerteam nicht mehr auf die Gtk-HTML-Engine, sondern nutzt für die Ausgabe Webkit. Zudem verwendet die Software die Datenbanken MySQL, PostgreSQL oder SQLite als Backend.
Die Document Foundation hat einen zweiten Release Candidate ihrer Office-Suite Libreoffice 3.3 veröffentlicht. Die Software basiert auf Openoffice.org, wird aber unabhängig von Oracles Projekt weiterentwickelt.
Adobe hat eine Aktualisierung für Photoshop CS5 veröffentlicht. Ohne dieses Update kann es einem Angreifer gelingen, eigenen Code einzuschleusen. Dazu müsste er nur eine Datei über einen Webdav- oder SMB-Server laden.
Apple hat für seine Bildbearbeitungs- und Verwaltungssoftware iPhoto 11 ein Update herausgebracht, das einige Probleme beseitigen soll, die bei der Benutzung entstanden sind. Darüber hinaus gibt es von Apple zwei neue E-Mail-Themen zum Fotoversand. Außerdem können nun aus der Software heraus E-Mails über E-Mail-Clients von Drittanbietern verschickt werden.
Viele Skype-Nutzer können sich derzeit nicht mit dem Kommunikationsdienst verbinden. Schuld daran ist ein Ausfall vieler sogenannter Supernodes, dem Skype durch Einrichtung sogenannter Mega-Supernodes versucht entgegenzuwirken.
Softmaker stellt die Office-Software 2008 für Windows und Linux sowie 80 Fonts kostenlos zum Download bereit. Pro Download spendet der Hersteller 10 Cent an betterplace.org und wiederholt damit eine ähnliche Aktion aus dem vergangenen Jahr.
Navigon hat die Version 3.5.3 des Mobile Navigator für die Android-Plattform veröffentlicht. Mit einigen Programmverbesserungen soll die Navigation noch komfortabler gemacht werden.
Tomtom hat die Version 1.6 der iPhone-App veröffentlicht. Neben aktualisiertem Kartenmaterial gehört nun auch Map Share dazu. Anwender können Korrekturen am Kartenmaterial melden und erhalten.
Bibble Labs hat seine Rohdatenentwicklungssoftware in Version 5.2 als Release Candidate vorgestellt. Das Programmupdate unterstützt neue Digitalkameras und erhielt neue Bildbearbeitungsfunktionen.
Die iOS-App Pirawnha für Apples iPad kann die Rohdatenbilder aus Digitalkameras öffnen, bearbeiten und als JPEGs speichern. Die Anwendung soll mit allen Kameras zusammenarbeiten, für die Apple eine Rohdatenunterstützung gewährt. Die Fotos werden über das Camera Connection Kit von der Kamera beziehungsweise der Speicherkarte auf das iPad übertragen.
Microsoft hat die Echtheitsprüfung für Office-Produkte eingestellt. Bei der Installation von Softwareupdates wird die Lizenz der verwendeten Office-Version nicht mehr überprüft.
Der Windows-Dateimanager Total Commander ist in der Version 7.56a erschienen. Das Update korrigiert vor allem kleinere Programmfehler in Total Commander 7.56.
Akvis hat mit der Bildbearbeitungssoftware Refocus ein Werkzeug vorgestellt, das unscharfe Partien eines Fotos nachträglich wieder einigermaßen scharf abbilden soll. Dabei wird nicht einfach das gesamte Bild geschärft, sondern nur die Bereiche, die der Anwender markiert hat.
Ein Aufruf von Adobe-Mitarbeiter Carey Burgess, bei dem Konzern für eine Linux-Version der Creative Suite zu stimmen, hat offensichtlich eine überwältigende Flut von E-Mails ausgelöst. Nach nur zwei Tagen bat Burgess, weitere Anfragen über die Webseite getsatisfaction.com einzureichen.
Die aktuelle Version 10.0 des freien Mediacenters XBMC bietet ein Addon-System, mit dem Erweiterungen einfacher nachinstalliert werden können. Damit soll laut Entwickler künftig das Hören von Podcasts oder Internetradio sowie das Abspielen von Videos von Webseiten wie Youtube mit geringem Aufwand möglich sein.
Der Texteditor Ultraedit ist nach einer längeren Betaphase jetzt in einer Version für Mac OS X gleich in Version 2.0 erschienen, obwohl es nie eine 1.0 gab. Der Editor bietet fast den gleichen Funktionsumfang wie die Windows-Variante, kann Makros ausführen und auch bei der Benutzeroberfläche gibt es kaum Unterschiede, so dass die Einarbeitungszeit kurz ist.
Vor dem Landgericht Hamburg hat Mozilla eine Klage gegen Anbieter gewonnen, die Firefox und Thunderbird gegen Bezahlung angeboten hatten. Den Anbietern wurde untersagt, die beiden Open-Source-Applikationen gegen Gebühr zu verbreiten.
Google Maps 5.0 für Android ist da. Viele grundlegende Änderungen fließen in die Software ein. Aufgrund von Vektordaten werden nun auch 3D-Karten und Offlinefunktionen möglich. Außerdem sollen die Daten deutlich kleiner werden.
Mit Dropbox 1.0 - Codename Rainbox Shell - wird es nun bequemer, Dateien online zu speichern, zwischen verschiedenen Systemen zu synchronisieren und mit anderen Menschen auszutauschen. Die Entwickler haben viele Fehler beseitigt.
Das Notizzettelprogramm Evernote ist nach einer kurzen Betaphase offiziell in der Version 2.0 für den Mac erschienen. Eine neue Funktion soll das Chaos lichten, das durch zu viele ungeordnete Notizen entsteht.
Apple hat den Termin für die Eröffnung des App Stores für Macs bekanntgegeben. Im Pendant zum App Store des iPhones soll unter Mac OS X der Einkauf von Anwendungen komfortabel werden.
Oracle hat seine Office-Suites Open Office 3.3 und das webbasierte Oracle Cloud Office in der Version 1.0 veröffentlicht. Oracle Open Office kann ab sofort zu Preisen ab 39 Euro erworben werden, die freie Version der Office-Suite steht noch nicht zum Download bereit.
Mit 17 Patches beseitigt Microsoft 40 Sicherheitslücken in Windows, im Internet Explorer, in Microsofts Office-Paket, im Sharepoint Server sowie im Exchange-Server. Ein Großteil der Sicherheitslecks betrifft die Windows-Plattform.
Die Open-Source-Softwaresammlung Opensource-DVD ist in der Version 21.0 erschienen. Die DVD enthält 15 neue Programme und mehr als 100 Aktualisierungen.
Den minimalistischen Aufgabenplaner Wunderlist von 6Wunderkinder gibt es nun auch in einer iOS-Version für Apples Mobilgeräte. Die Aufgaben werden wie bei der Windows- und Mac-OS-X-Version auf einem Server gespeichert und zwischen den verschiedenen Installationen synchronisiert.
Google hat seinen Dienst Latitude in Form einer Anwendung für iOS vorgestellt. Bislang konnte Google nur eine Webanwendung für seinen Dienst anbieten, mit dem der Anwender seinen momentanen Aufenthaltsort Dritten mitteilen und den von Freunden auf der Karte recherchieren kann.