Openoffice.org-Fork: Libreoffice 3.3 Beta 3 veröffentlicht

Libreoffice basiert auf dem Code von Openoffice.org, wird aber nun unabhängig von Oracles Open-Source-Projekt weiterentwickelt. Das Communityprojekt wird dabei unter anderem von Novell und Red Hat unterstützt.
Die aktuelle dritte Betaversion von Libreoffice 3.3 enthält neben Fehlerkorrekturen auch einige neue Funktionen. Beispielsweise soll das versehentliche Drücken der Feststelltaste (Caps-Lock) automatisch korrigiert werden, wenn es zu typischen Fehlern wie "dIES" oder "wETTER" kommt. Im Falle einer automatischen Korrektur wird die Feststelltaste zugleich deaktiviert. Allerdings funktioniert dies unter Mac OS X noch nicht.
In der Tabellenkalkulation Calc wurde die Standardbelegung der Tasten Delete und Backspace vertauscht, so dass sich die Software diesbezüglich künftig wie Microsoft Excel verhalten soll.
Das Speichern von Dokumenten lässt sich nun erzwingen, auch dann, wenn ein Dokument nicht verändert wurde. Zudem werden beim Umstellen der Sprache und damit einhergehend auch der Zahlennotation (Punkt statt Komma) gegebenenfalls auch Formeln automatisch angepasst.
Die DDE-Implementierung der Office-Suite wurde neu geschrieben. War die alte Implementierung sehr instabil und kompliziert, soll die neue einfacher sein und auch ein Neuverbinden unterstützen. Auch externe Referenzen auf Tabellen sollen in der neuen Version zuverlässiger funktionieren.
Libreoffice 3.3 Beta 3 steht ab sofort unter documentfoundation.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.