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Topaz Infocus: Scharfstellen per Software

Topaz hat mit Infocus ein neues Plugin für Photoshop vorgestellt, mit dem unscharfe und verwackelte Fotos nachträglich scharfgerechnet werden können. Obwohl Photoshop für diese Aufgaben selbst einen integrierten Filter besitzt, versucht sich Topaz an einer alternativen Lösung.
/ Andreas Donath
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Topaz Infocus erkennt nach Herstellerangaben den Grad der Unschärfe selbst und soll die Korrektur selbstständig vornehmen. Wer das nicht will, kann umfangreiche Eingriffe mit zahlreichen Reglern vornehmen, bis das Ergebnis optisch gefällt.

Während bei althergebrachten Schärfemethoden vornehmlich der Kantenkontrast erhöht wird, soll Infocus Verwackler und Unschärfen mit Hilfe einer Dekonvolution-Methode(öffnet im neuen Fenster) behandeln. Welche Methode eingesetzt wird, verriet Topaz nicht. Es ist aber aufgrund der Schärfeschätzfunktion wahrscheinlich, dass hier " Blind Dekonvolution(öffnet im neuen Fenster) " eingesetzt wird.

In einem Kurztest von Golem.de gefiel das Werkzeug durchaus. Der Anwender sollte allerdings nicht nur die 100-Prozent-Ansicht im Blick haben, wenn er die Schärfe beurteilt, sondern das Bild auch einmal verkleinert ansehen, da sonst bei Überschärfung ein unnatürlicher Bildeindruck nicht erkannt wird. Topaz hat einige Beispiele(öffnet im neuen Fenster) auf seiner Website veröffentlicht, die die Fähigkeiten des Programms demonstrieren sollen.

Topaz Infocus(öffnet im neuen Fenster) kostet rund 70 US-Dollar und wird in der Einführungsphase bis zum 3. Dezember 2010 für rund 30 US-Dollar gegen Nennung des Codeworts "Supersharp" abgegeben.

Eine kostenlose Testversion(öffnet im neuen Fenster) für Windows und Mac OS X wird ebenfalls angeboten.


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