Abo
  • Services:

Mobiles Office

Kommt KOffice für Meego?

Für Meego gibt es vorerst keine Office-Software. Die populäre Openoffice.org-Suite ist für den Einsatz auf Mobilgeräten zu ressourcenhungrig. Auf der Meego-Konferenz in Dublin traten die KOffice-Macher an, um ihr Produkt als freies Mobil-Office der Zukunft in Position zu bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
KOffice-Logo
KOffice-Logo

Auf der Meego-Konferenz hat KOffice-Entwickler Inge Wallin die Vorzüge der KDE-Büroanwendung betont. KOffice sei modular aufgebaut und wesentlich schneller als Openoffice.org. So ließen sich die KOffice-Bibliotheken nutzen, um in eigenen Anwendungen Office-Dokumente anzuzeigen. Ein großes Manko von KOffice ist derzeit aber die fehlende Möglichkeit des Exports für die Dateiformate von Microsoft Office. Bisher habe man sich vor allem auf den Import konzentriert, arbeite aber nun an den Exportfunktionen, erklärte KOffice-Release-Manager Boudewijn Rempt.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Abel Mobilfunk GmbH & Co.KG, Engelsberg, Rödermark

Suresh Chande, bei Nokia für Office in Meego zuständig, berichtete über den aktuellen Stand von FreOffice. Es handelt sich dabei um eine KOffice-Portierung für Maemo 5, die im Oktober 2009 auf dem Maemo Summit in Amsterdam vorgestellt wurde. FreOffice ist dort derzeit nur im experimentellen Repository Extras-Devel verfügbar. Chande präsentierte seinen Vortrag sogar mit FreOffice auf Nokias N900. Trotz einiger Probleme durch die S-Video-Verbindung zum Projektor wurden einige interessante Möglichkeiten sichtbar: So navigierte Chande mittels Schüttelbewegungen durch die Folien oder nutzte den Touchscreen, um Teile der Präsentation mit einem Spotlight-Effekt hervorzuheben.

Im Gespräch mit Golem.de erklärte Chande, dass FreOffice nicht auf Meego portiert werde. Stattdessen sei eine auf QML basierende Oberfläche wahrscheinlicher. Er sei optimistisch, dass sich in Zukunft noch einiges tun werde, aber Genaueres könne er derzeit nicht sagen. Angesprochen auf die Zusammenarbeit von Microsoft und Nokia im Bereich mobile Office-Anwendungen, sagte er, dort läge der Fokus wohl eher auf Symbian. Für Meego erwarte er eine auf KOffice/FreOffice basierende Lösung.

Fast euphorisch verkündete Inge Wallin, dass vor wenigen Tagen die Portierung auf das Meego-basierte WeTab geglückt sei. Im Unterschied zu Openoffice.org würde KOffice dort Scrollen mit Gesten ermöglichen. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich aber nur um einen rudimenteren Build auf dem WeTab. Wann KOffice für Meego verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. [von Keywan Tonekaboni]



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. 4,99€

Ein Schüler 19. Nov 2010

Ne kann schon nützlich sein z.b. wenn man ein schüler ist und vergessen hat sein...

ds 19. Nov 2010

Am unproblematischen Austausch von Dokumenten sollten beide Office Suits unbedingt mehr...

Trulala 18. Nov 2010

Die kde-Version ist kein XOffice mit Qt, sondern nur mit KDE-Integration. D.h. es werden...

M. 18. Nov 2010

Die Netbook-Version von MeeGo und deren Anwendungen sind erst mal nicht für Tablets...

KOffice-Hacker 18. Nov 2010

Bitte einen Bugreport auf http://bugs.kde.org erstellen, beschreiben was "kaputt geht...


Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /