Clamwin

Virenscanner macht Windows-System unbrauchbar

Der freie Windows-Virenscanner Clamwin hat aufgrund eines Fehlers wichtige Systemdateien für eine Windows-Installation in die Quarantäne verschoben. Dadurch sind solche Systeme nicht mehr funktionstüchtig. Die Clamwin-Macher haben zwar schnell reagiert und ein Reparaturprogramm geschrieben, aber dabei traten neue Schwierigkeiten auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Clamwin: Virenscanner macht Windows-System unbrauchbar

Der Fehler trat beim Update der Virensignaturen von Clamwin auf. Etliche Windows-Systemdateien wurden fälschlicherweise als Schadsoftware erkannt und in den Quarantäne-Bereich von Clamwin verschoben. Danach ist ein solches System nicht mehr zu gebrauchen, der Clamwin-Macher empfiehlt als sichersten Weg, ein aktuelles Backup zurückzuspielen.

Stellenmarkt
  1. Embedded Software Developer / Engineer (m/f/d)
    OTT Hydromet GmbH, Kempten
  2. IT Support Engineer (m/w/d)
    Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen
Detailsuche

Als weiteren Lösungsweg hat der Clamwin-Macher die Reparatursofware QRestore veröffentlicht, mit der sich alle verschobenen Windows-Dateien restaurieren lassen sollen. QRestore setzt mindestens Windows XP voraus. Die Software analysiert die Log-Datei von Clamwin und versucht, die vorgenommenen Änderungen rückgängig zu machen. Allerdings ist Clamwins Log-Datei laut Nutzerberichten auf eine Größe von 1 MByte begrenzt. Mit der Log-Datei lässt sich also nur ein Teil der verschobenen Dateien restaurieren.

Dann müssen Nutzer zusätzlich im Temp-Verzeichnis nach einer Datei namens tmp0bx8st suchen, in dieser Datei könnten dann alle verschobenen Windows-Dateien aufgeführt sein.

In der kommenden Version von Clamwin soll die Quarantäne-Funktion verändert werden. Dann sollten sich solche Änderungen auch ohne Log-Datei rückgängig machen lassen, heißt es.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


DrAgOnTuX 24. Nov 2010

Sprach der Apfelbaum ohne Äpfel und verschwand im Sägewerk..

.lkiou... 22. Nov 2010

Rosinenpickerei. Die Dateien werden nicht bei der Installation verschoben, wie...

fogel 22. Nov 2010

Ach echt? Was ist das denn fürn Argument?

Treadmill 22. Nov 2010

Ja gut, alles nur solange nicht alle Bekannten es auch einsetzten ;D

Klaus5 22. Nov 2010

Inwiefern? Das behauten vielleicht einige Freaks, ernsthafte OpenSource-Anhänger...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Macbook Pro
Apple bestätigt High Power Mode für M1 Max

Käufer des Macbook Pro mit M1 Max können wohl in MacOS Monterey per Klick noch mehr Leistung aus dem Gerät herausholen.

Macbook Pro: Apple bestätigt High Power Mode für M1 Max
Artikel
  1. Bundesregierung: Autobahn App 2.0 im ersten Quartal 2022 geplant
    Bundesregierung
    Autobahn App 2.0 im ersten Quartal 2022 geplant

    Die Opposition kritisiert die massiven Kosten, Nutzer bewerten die App schlecht. Dennoch soll die Autobahn App nun erweitert werden.

  2. Klage: Google soll E-Privacy und Werbemarkt manipuliert haben
    Klage
    Google soll E-Privacy und Werbemarkt manipuliert haben

    Mehrere US-Bundesstaaten haben Klage gegen Google eingereicht. Das Unternehmen rühmt sich derweil, Regulierungen verlangsamt zu haben.

  3. Silence S04: Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt
    Silence S04
    Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt

    Beim Elektroauto Silence S04 kann der Nutzer den Akku selbst wechseln, wenn dieser leergefahren ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Gutscheinheft mit Direktabzügen und Zugaben • Nur noch heute: Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Roccat Suora 43,99€ • Razer Goliathus Extended Chroma Mercury ab 26,99€ • Seagate SSDs & HDDs günstiger • Alternate (u. a. ASUS ROG Strix Z590-A Gaming WIFI 258€) [Werbung]
    •  /