Eine Gemeinde hat versucht, ein Open-Access-Glasfasernetz zu errichten und zusätzliche Netze von Telekom und Unitymedia zu verhindern. Warum drei Netze, wenn Open Access technisch möglich ist, fragt der Bürgermeister.
Update Eine Gemeinde baut Glasfaser aus. Nach dem Diginetz-Gesetz setzt die Bundesnetzagentur durch, dass Unitymedia und Telekom in einem Neubaugebiet zusätzlich Kabel verlegen dürfen. Unitymedia begründet das mit Wettbewerb und geltendem Recht.
Der Chef der Telekom Deutschland geht. Sein Nachfolger soll bei Rogers Communications für eine flächendeckende 1-GBit/s-Versorgung verantwortlich gewesen sein. Das wird jetzt in Deutschland wichtig.
Super Vectoring mit Datenraten von bis zu 250 MBit/s und mehr will die Telekom überall freischalten, wo Glasfaser am Verteiler anliegt. Es könnte an vielen Orten bereits laufen, doch die Software ist noch nicht fertig.
Technisch kann nur ein Netzbetreiber im Nahbereich um die Hauptverteiler Vectoring einsetzen. Doch das müsste nicht so sein, denn es gibt Node-Level-Vectoring: Von der Bundesnetzagentur nicht gewollt, von Betreibern nicht standardisiert und wegen der hohen Kosten nicht gekauft.
Die Telekom hat begonnen, ihren Kunden zu kündigen, wenn andere Unternehmen VDSL2-Vectoring im Nahbereich ausbauen. Bei 250.000 Haushalten, die von alternativen Betreibern Vectoring erhalten, dürfte das erst der Anfang sein.
Alte 17a Linecards raus, neue 35b Linecard rein. Die Deutsche Telekom rüstet schon seit Monaten ihre MSANs in aller Stille auf Super Vectoring mit 250 MBit/s um.
Die Deutsche Telekom erweitert ihr Sortiment an Prepaid-Mobilfunktarifen. Mit Magenta Mobil Start XL erhalten Prepaid-Kunden nun auch einen Tarif mit Telefon- und SMS-Flatrate sowie einer ungedrosselten Datenflatrate von 1,5 GByte.
Der Stau soll schuld daran sein, wenn der Telekom-Techniker nicht zum vereinbarten Termin erscheint. Den sollen die Techniker jetzt mit Pedelecs umfahren.
Trotz der faktischen Aussetzung der Vorratsdatenspeicherung durch die Bundesnetzagentur sind die Provider noch nicht zufrieden. Die Deutsche Telekom will daher einen weiteren Gerichtsbeschluss erzwingen.
Die Deutsche Telekom spricht für den Glasfaserausbau von Koinvestmodellen oder einer Netzbetreibergesellschaft. Ein M-net-Topmanager nannte beim Buglas-Sommerfest Vectoring "Beschiss".
Weil die großen Netzbetreiber das nicht leisten, rollen Netcologne, M-net und Wilhelm.tel die Glasfaser aus. Doch dafür muss sich nach Ansicht des Branchenverbandes Buglas die Regulierung ändern und das Überbauen mit Kupfer und Glasfaser muss aufhören.
Am Samstag, den 1. Juli, sollte die seit mehr als zwei Jahren diskutierte Vorratsdatenspeicherung in Kraft treten. Dass sie drei Tage vorher gestoppt wurde, dürfte der Bundesregierung egal sein. Denn das war von Anfang an mit eingepreist.
Es trifft auch die Deutsche Telekom: Die Vectoring Company "muss" einem Kunden kündigen, weil ein anderer Betreiber Vectoring einsetzt. Es handelt sich um EWE.
Update Neukunden droht im Festnetz eine Kostenfalle: Bis der bestellte Anschluss erst einmal bereitgestellt ist, kann die provisorische Internetversorgung teuer werden. Wie schwer die großen Anbieter sich tun, auf Kundenbedürfnisse einzugehen, hat der Autor selbst erfahren.
Update Der OVG-Beschluss zeigt Wirkung: Die Bundesnetzagentur will die Vorratsdatenspeicherung gegenüber den Providern vorerst nicht durchsetzen. Die Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone verzichten nun auf die Speicherung. Die CSU ist empört.
LTE-U ist bereits in sechs US-Städten verfügbar. Zudem testet der Mobilfunkbetreiber T-Mobile bereits LAA (License Assisted Access) und hat laut eigener Aussage 741 MBit/s erreicht.
Die Telekom setzt für die Anbindung ihrer Mobilfunkstandorte gerne auf Richtfunk, wenn Glasfaser zu teuer ist. Damit seien Datenübertragungsraten von bis zu 4 GBit/s möglich.
Die beiden größten Kabelnetzbetreiber der USA - Charter und Comcast - wollen sich an Sprint beteiligen. Damit ist die Fusion von Sprint und T-Mobile aber nicht erledigt, sie dürfte nur viel größer werden oder vielleicht ganz scheitern, weil Sprint von den Kabelnetzbetreibern gekauft wird.
BT, Virgin und Sky Broadband nennen ihr Netz, das nur teilweise aus Glasfaser besteht, fälschlich Fiber. Dagegen wehren sich nun die echten FTTH-Betreiber.
Die Telekom ist unter Druck, weil das bevölkerungsreichste Bundesland sich eindeutig auf Glasfaser festgelegt hat. Sie warnt vor den Kosten von Glasfaser und will schneller Vectoring ausbauen, um FTTH zu verhindern.
Alle Funktionen der SIM-Card in der App, um eine IP-Telefonie-Nummer auf beliebig vielen Geräten zu nutzen: Das will Sipgate anbieten. Telefonieren soll mit jedem Gerät möglich sein, auch im Browser und mit Android.
Die Bundesnetzagentur prüft weiterhin den Zero-Rating-Tarif Stream On der Deutschen Telekom. Nach Ansicht des CCC ist dieser "kein Modell für die Zukunft des Internets".
Update Wie wirkt sich die Entscheidung des OVG NRW zur Vorratsdatenspeicherung auf andere Provider aus? Die Bundesnetzagentur kündigt eine forcierte Prüfung des Beschlusses an.
Update Schwere Schlappe für die große Koalition: Wenige Tage vor dem offiziellem Start hat das Oberverwaltungsgericht NRW die Vorratsdatenspeicherung für unzulässig erklärt. Sie sei nicht mit EU-Recht vereinbar.
Der Bund fördert mit Milliarden das Internet auf dem Land. Doch wo der Staat nicht einspringt, versagt der Markt. Zu Besuch in Schlamberg, wo es fast kein Internet gibt.
Die Telekom will ihre sehr erfolgreiche Tochter T-Mobile US mit Sprint zusammenlegen und so einen neuen führenden Mobilfunkbetreiber schaffen. Die Kontrolle des Gesamtunternehmens bleibt in Deutschland.
Die Stadtwerke Münster bauen zwei Stadtviertel mit FTTH und 500 MBit/s aus. 1&1 Versatel ist dabei. Die Telekom war damit im Jahr 2012 noch gescheitert.
Die Fraktion von CDU/CSU will die Subventionen für den Ausbau der Glasfaser in Deutschland stark anheben. Die Förderung soll das Netz endlich voranbringen.
Zwei Bundesländer wollen den Glasfaserausbau voranbringen. Doch der Digitalgipfel der Bundesregierung leistet sich neben einem Bekenntnis zur Glasfaser immer noch die Auffassung, dass auch Kupferdoppelader einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Anforderungen der Gigabit-Gesellschaft leistet.
Zwei große Stadtnetzbetreiber wollen verhindern, dass die Telekom ihre bis in die Gebäude reichenden Glasfasernetze mit G.fast durch Vectoring stört und überbaut. Dafür laufen Gespräche bei der Bundesnetzagentur.
Zum Digitalgipfel muss die Vectoring-Company Deutsche Telekom sich zu Glasfaser bekennen. Es geht um die Anbindung von Mobilfunkstationen. Auch das TV-Kabelnetz mit Docsis 3.1 der Konkurrenz sei hier bedeutend.
In Chemnitz kommen die Telekom und Eins Energie laut einem Bericht nicht gegen die Konkurrenz an. Dort ist die Nachfrage für FTTH seit 2012 zu gering, weil die Kunden TV-Kabelnetz von Tele Columbus haben.
Verbraucherschützer kritisieren, dass die EU-Roaming-Gebühren nicht wirklich wegfallen. Gerade bei der mobilen Internetnutzung seien die Obergrenzen für Roaming-Großhandelspreise zu hoch festgesetzt worden.
Die Kosten für die Vorratsdatenspeicherung gehen für einzelne Unternehmen in die Millionen. Die Befürchtungen von IT-Verbänden sind jedoch nicht eingetreten.
Die Regionalzüge bringen die Bewohner im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg schneller ans Ziel als die S-Bahn. Jetzt können Fahrgäste von außen sehen, ob noch Plätze frei sind. Und es gibt freies WLAN.
Schon fünf Millionen Mal sind die Pläne zur Wiederabschaffung der strikten Netzneutralität in den USA kommentiert worden. Mit einem Aktionstag sollen weitere Nutzer gegen den neuen FCC-Chef Pai mobilisiert werden.
Update Wenige Wochen vor Beginn der neuen Vorratsdatenspeicherung stellt sich die Deutsche Telekom quer. Bei einer erfolgreichen Klage gegen die Bundesnetzagentur würde der Provider Millionen für die Infrastruktur sparen.
Wer hoffte, in der EU ab Mitte dieses Monats immer freies Datenroaming nutzen zu können, der wird enttäuscht. Auch bestimmte Flatrates gelten nicht in der EU.
Mit GigaTV wird die Telekom ein Angebot eines direkten Konkurrenten in ihr Zero-Rating-Angebot einbinden. Und es gibt weitere Neuigkeiten zu StreamOn-Partnern und -Feinden.
Die Deutsche Telekom will für ihr Entertain eigene Serien exklusiv einkaufen oder sogar selbst produzieren. Dafür soll ein dreistelliger Millionenbetrag ausgegeben werden.