• IT-Karriere:
  • Services:

T-Mobile: Telekom plant Milliardenübernahme in den USA

Die Telekom will ihre sehr erfolgreiche Tochter T-Mobile US mit Sprint zusammenlegen und so einen neuen führenden Mobilfunkbetreiber schaffen. Die Kontrolle des Gesamtunternehmens bleibt in Deutschland.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Mobile-Hauptsitz in Bellevue
T-Mobile-Hauptsitz in Bellevue (Bild: T-Mobile US)

Die Deutsche Telekom will den Mobilfunkbetreiber T-Mobile US nicht mehr verkaufen, sondern mit Sprint fusionieren. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Informationen aus dem Umfeld des Vorstands und des Aufsichtsrats. Zuvor diskutierte der Konzern jahrelang über den Verkauf der US-amerikanischen Tochter.

Stellenmarkt
  1. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Berlin
  2. dmTECH GmbH, Weilerswist

Bei der Fusion sollen die unternehmerische Führung und die Mehrheit weiter bei der Telekom liegen. Sprint ist an der Börse deutlich geringer bewertet als T-Mobile US, zudem ist der Konkurrent sehr viel höher verschuldet. Selbst wenn andere Kriterien als der Börsenwert und die Verschuldungshöhe zur Unternehmensbewertung angelegt würden, erhielte die Telekom bei einem Zusammenschluss deutlich mehr als 50 Prozent.

Ein offizieller Beschluss des Aufsichtsrats für das Vorgehen liege noch nicht vor, da die obligatorischen politischen Gespräche im Vorfeld noch nicht abgeschlossen seien.

Vor drei Jahren war ein Zusammengehen der beiden Mobilfunkbetreiber - damals wollte Sprint die Telekom-Tochter übernehmen - von den Wettbewerbsbehörden abgelehnt worden. Der Eigner Softbank wollte mehr als die Hälfte der Telekom-Anteile zu einem Preis von 16 Milliarden US-Dollar übernehmen. Nun aber glaubt das Telekom-Management, dass sich unter der Regierung Trump die Einstellung dazu geändert haben könnte. Höttges sieht T-Mobile US zudem inzwischen eindeutig in einer "Position der Stärke".

T-Mobile: Mehrheitseigner Deutsche Telekom

Die Telekom hatte ihre heutige US-Tochter einst für 28,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Als das Unternehmen in vier von fünf Jahren Gewinneinbußen verzeichnete, wurde der Ausstieg beschlossen. Doch der Verkauf an AT&T für 39 Milliarden US-Dollar scheiterte am US-Justizministerium. AT&T zahlte für den Ausstieg eine Vertragsstrafe in Höhe von drei Milliarden US-Dollar.

Danach wurde die Fusion mit dem Konkurrenten MetroPCS vollzogen. MetroPCS Communications, ehemals bekannt unter dem Namen General Wireless, betrieb das fünftgrößte Mobilfunknetzwerk in den USA und hatte im Januar 2012 eine Kundenzahl von 9,5 Millionen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 17,99€
  2. (u. a. Star Wars Battlefront 2 für 7,99€, A Way Out für 5,99€)
  3. 4,19€
  4. 23,99€

Dwalinn 22. Jun 2017

Habt ihr immer noch nicht diese tollen Klimatisierten Bürostühle? Der Test letztes Jahr...

Dwalinn 21. Jun 2017

Warum der Aufkauf von AT&T verhindert wurde kann ich ja noch verstehen, man will schlie...


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 3060 - Test

Schneller als eine Geforce RTX 2070, so günstig wie die Geforce GTX 1060 (theoretisch).

Geforce RTX 3060 - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /