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Mobilfunk: Telekom will Funktürme bis Ende des Jahres verkaufen

Die Telekom will ihre Funktürme verkaufen. Der Bereich wird mit rund 5 Milliarden Euro bewertet. Die Masten werden vom neuen Eigentümer vermietet.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein neuer Sendeturm wird errichtet.
Ein neuer Sendeturm wird errichtet. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom will 49 Prozent der Anteile ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Funkturm (DFMG) verkaufen. Bis Ende des Jahres soll der Verkauf abgeschlossen sein, erfuhr die Wirtschaftswoche aus Unternehmens- und Bankenkreisen. Der Netzbetreiber will Mehrheitseigner mit 51 Prozent bleiben.

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Mehrere Investorengruppen sollen sich für die Übernahme interessieren. Die Telekom schätzt den Wert ihrer Funktürme auf rund 5 Milliarden Euro. Einen offiziellen Kommentar wollte die Telekom nicht abgeben. Planung, Realisierung und Vermarktung der 27.000 Funkstandorte für Mobilfunk-, Richtfunk- und Rundfunknetze in Deutschland seien für die Telekom keine strategische Investition mehr.

Der Konkurrent Telefónica Deutschland verkaufte im April 2016 fast alle seine Mobilfunkmasten von O2 und E-Plus. Ziel sei "Flexibilität für Investitionen" in die Netzqualität und neue Wachstumsfelder.

Die rund 2.350 Stahl- und Betonmasten gingen für 587 Millionen Euro an die Telefónica-Tochter Telxius. Die auf den Masten montierte Sende- und Empfangsausrüstung wurde nicht verkauft. Die Telefónica könne die Masten per Mietvertrag weiterhin uneingeschränkt nutzen.

Masten werden vermietet

Der Infrastrukturbetreiber Telxius macht sein Geschäft damit, dass die Masten an Netzbetreiber vermietet werden. Auf den Masten sind teilweise auch Antennen von Vodafone und der Deutschen Telekom, von denen Einnahmen generiert werden.

Im Juli 2015 hatte Telefónica Deutschland im Rahmen der Netzintegration von E-Plus 7.700 doppelt vorhandene Mobilfunkstandorte an die Deutsche Telekom verkauft. Bei den Standorten handelt es sich überwiegend um Funkmasten auf Dächern. Diese bestehenden Standorte sind in Europa relativ wertvoll, weil die Verträge wegen Furcht vor Mobilfunkemission schwer zu bekommen sind.



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bombinho 08. Jun 2017

Vielleicht etwas kurz gedacht, die Telekom will weiterhin die Anteilsmehrheit halten. Und...

DD6VD 07. Jun 2017

Ja nicht nur für HamNet. Es ist wirklich ein Trauerspiel. Und wen man dann noch so einen...

DeVille 04. Jun 2017

Bombinho, hast recht. War zu schnell :)

bombinho 03. Jun 2017

Nur wenn es sich um eigene Vermoegenswerte handelt. Einmal ausgelagert, kann man alle...

Signator 03. Jun 2017

Morgens um 4 wird es auch nicht besser. Das kann ich bestätigen. Ich musste auch mehrmals...


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