Keine Drosselung: EWE führt Gigabit-Produkt für Privatkunden ein

EWE wird Internetzugänge mit einer Datenübertragungsrate von 1 GBit/s auch für Privatkunden bieten. Das gab der regionale Energie- und Telekommunikationsbetreiber am 6. Juni 2017 bekannt. Bisher wurde die Datenübertragungsrate der FTTH-Anschlüsse (Fibre to the Home) von EWE massiv gedrosselt: Mit einem hinterlegten Profil werden die Datenraten auf 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload reduziert.
"Mit der Produkteinführung demonstrieren wir, dass wir nicht nur umfassend und nachhaltig in den Ausbau modernster Infrastruktur investieren, sondern dass unsere Kunden davon auch direkt profitieren können" , sagte EWE-Markt-Vorstand Michael Heidkamp.
Ende vergangenes Jahr hatte EWE angekündigt, in den kommenden Jahren über 1,2 Milliarden Euro in den Ausbau von Glasfaser-Hausanschlüssen zu investieren. Nun sei das neue Gigabit-Produkt in rund 100 Städten und Kommunen im Vertriebsgebiet buchbar.
Voraussetzung dafür ist ein FTTH-Anschluss
"Die Voraussetzung dafür ist ein FTTH-Anschluss, keine andere Technologie kann diese Geschwindigkeiten besser ermöglichen" , erklärte Sebastian Jurczyk, Geschäftsführer Privatkunden & Kundenservice.
In diesem Jahr treibt EWE den Ausbau von Glasfaserhausanschlüssen in rund 90 Städten und Gemeinden in den Landkreisen Aurich, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Emsland, Grafschaft Bentheim, Harburg, Leer, Oldenburg, Wittmund und Steinfurt sowie in Bremerhaven weiter voran.
Das Gigabit-Produkt kostet monatlich 199,95 Euro und bietet bis zu 200 MBit/s Upload-Bandbreite. Kunden, die das Gigabit-Produkt beauftragen, erhalten den Glasfaser-Hausanschluss ohne weitere Kosten. EWE ist in Niedersachsen, Bremen, Bremerhaven, Brandenburg und Ostwestfalen-Lippe tätig.



