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Betrug: FTTH-Betreiber wehren sich gegen Glasfaser-Werbelügen

BT, Virgin und Sky Broadband nennen ihr Netz, das nur teilweise aus Glasfaser besteht, fälschlich Fiber. Dagegen wehren sich nun die echten FTTH-Betreiber.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau mit Glasfaser
Netzausbau mit Glasfaser (Bild: Corning)

Glasfasernetzbetreiber wehren sich gegen falsche Werbeaussagen von Kabelnetz- und DSL-Betreibern zu Glasfaser. Das berichtet das Onlinemagazin ISPPreview. Hyperoptic, Gigaclear und Cityfibre haben den britischen Werberat Advertising Standards Agency angerufen, um BT, Virgin und Sky Broadband daran zu hindern, ihre Netzzugänge als Glasfaser zu bezeichnen.

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Mit VDSL/2-Vectoring-Datenraten sind 50 bis 100 MBit/s erreichbar. Im Koaxialkabelnetz können mit dem Kabelstandard Docsis 3.1 Datenraten von bis zu 10 GBit/s im Downstream und bis zu 1 GBit/s im Upstream erzielt werden. Dabei bleibt das TV-Kabelnetz ein Shared-Medium, dessen Datenrate sich die Nutzer in einem Netzsegment teilen müssen. Das können mehrere Dutzend Haushalte sein, was die Geschwindigkeit drastisch beeinflussen kann. Fiber-To-The-Home (FTTH) kann dagegen eine Datenübertragung von 1+ GBit/s im Downstream bieten.

Die drei britischen FTTH-Betreiber berufen sich auf Interviews von Opinion Leader aus der Zeit von Mai bis Juni 2017. Danach verbinden die Befragten mit Glasfaser zu Recht die höchste Qualität für Internetzugänge. Internetzugänge, die nur teilweise aus Glasfaser bestehen, als Fiber zu bezeichnen, empfanden sie dagegen als irreführend.

Telekom: Glasfaser Company

Cityfibre-Chef Greg Mesch sagte: "Die Verbraucher haben zunehmend die Wahl; sich auf traditionelle Breitbanddienste zu verlassen, die über veraltete Kupferdrähte und Koaxialkabel geliefert werden, oder sich mit einer neuen Generation von Full-Fiber-Netzwerken zu verbinden, die deutlich verbesserte Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit für ein modernes Haus oder Geschäft bieten."

Die Deutsche Telekom bezeichnet sich in einer Eigenwerbung auch als "die Glasfaser Company". Ein Firmensprecher erklärte, dass auch bei Fiber To The Curb (FTTC) das "F" für Fiber steht. "Mit dem FTTC-Ausbau werden 80 Prozent der Strecke zwischen Kunden und Internet mit Glasfaser überwunden. Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter." Aber die Telekom baut nur selten Glasfaser bis zum Endnutzer. Angaben zur Anzahl seiner wenigen Fiber-To-The-Home-Anschlüsse macht der Netzbetreiber ausdrücklich nicht, Vectoring wird beschönigend als Glasfaser bezeichnet.

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DerDy 05. Jul 2017

Nein, Eine Frage endet mit einem Fragezeichen und nicht mit einem Ausrufezeichen. Auch...

chefin 27. Jun 2017

Technisch gesehen vollkommen richtig. Sogar in der Logik kann man kaum widersprechen...

M.P. 27. Jun 2017

Das einzig blöde bei Kupferleitungen sind die Brummschleifen. Wenn ich mit der PC...


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