Abo
  • Services:

M-net und Netcologne: G.fast soll Vorrang vor Vectoring bekommen

Zwei große Stadtnetzbetreiber wollen verhindern, dass die Telekom ihre bis in die Gebäude reichenden Glasfasernetze mit G.fast durch Vectoring stört und überbaut. Dafür laufen Gespräche bei der Bundesnetzagentur.

Artikel veröffentlicht am ,
G.fast-DPU
G.fast-DPU (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Weil der gleichzeitige Einsatz von VDSL Vectoring und G.fast im gleichen Endleitungsnetz durch verschiedene Betreiber zu Übertragungsproblemen führt, soll die leistungsfähigere Technik bevorzugt behandelt werden. Das fordert der Bundesverband Glasfaseranschluss (Buglas) in einem Regulierungsverfahren von der Bundesnetzagentur. Die Behörde befasst sich im Rahmen des TAL-Standard-Angebotes der Deutschen Telekom mit der Thematik.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, deutschlandweit, Bonn, Nürnberg, München
  2. Deloitte, verschiedene Standorte

M-net und Netcologne werden die G.fast-Technologie in den kommenden Monaten für jeweils über eine Viertelmillion Haushalte in ihren bis in die Gebäude reichenden Glasfasernetzen installieren und damit Summen-Datenraten von über einem Gigabit pro Sekunde (GBit/s) anbieten können. G.fast ermöglicht auf bestehenden Kupferkabeln auf Wirk-Entfernungen bis rund 250 Meter erhebliche Leistungsverbesserungen und ist damit für den Einsatz auf Inhouse-Leitungen geeignet. M-net setzt bei seinem G.fast-Rollout auf den Netzwerkausrüster Huawei, Netcologne auf ZTE.

Der Bessere soll gewinnen

"Hier muss ganz klar die Anschlusstechnologie, die die einzig zukunftsfähige und nachhaltige Glasfaser näher zum Endkunden bringt, Vorrang haben", sagte Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Heer. Dies sei FTTB (Fiber To The Building) mit G.fast. Nach einem erfolgten FTTB-Ausbau mit Einsatz von G.fast könne nicht derjenige, der die Glasfaser bis in die Gebäude gelegt hat, benachteiligt werden. Genau dies fordere jetzt aber die Telekom beim Regulierer.

Netcologne und ZTE hatten auf der Branchenmesse Anga Com in Köln eine neue G.fast-Lösung mit 212 MHz präsentiert. Gezeigt wurden Datenraten von 1,8 GBit pro Sekunde, aufgeteilt in 1,6 GBit/s im Download und 0,2 GBit/s im Upload.

Bei M-Net und Huawei teilt sich eine Datenrate von 1 GBit/s auf den Download und Upload auf. Bis zum Jahr 2021 werden M-net und die Stadtwerke München (SWM) insgesamt rund 620.000 Wohneinheiten in der bayerischen Landeshauptstadt mit FTTB-Anschlüssen ausstatten. Dies entspricht knapp 70 Prozent aller privaten Wohnungen und Gewerbeeinheiten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

Ovaron 24. Jun 2017

Das könnte er unabhängig von den Eigentumsverhältnissen in jedem Fall. Voraussetzung...

M.P. 20. Jun 2017

Die Doppelader würde IM HAUS vom Telekom-Hausverteiler abgeklemmt und auf den Glasfaser...

bombinho 15. Jun 2017

Interessante Auswahl. Faellt Dir da was auf? Waere dann quasi ein Monopolist mit einem...

Yeeeeeeeeha 14. Jun 2017

Die können generell nicht viel sagen. ;) Nein nein, der Kontakt ist keine Support...

spezi 14. Jun 2017

Ich habe auch nichts gegenteiliges gehört. Auch bei der Telekom wird der FTTC-Ausbau in...


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /