• IT-Karriere:
  • Services:

Subventionen: Unionsfraktion will 3 Milliarden Euro pro Jahr für Glasfaser

Die Fraktion von CDU/CSU will die Subventionen für den Ausbau der Glasfaser in Deutschland stark anheben. Die Förderung soll das Netz endlich voranbringen.

Artikel veröffentlicht am ,
In einem Rechenzentrum von EWE Tel
In einem Rechenzentrum von EWE Tel (Bild: EWE Tel)

Die Unionsfraktion im Bundestag will den Glasfaserausbau bis 2025 "möglichst flächendeckend" voranbringen. Das geht aus einem noch unveröffentlichten Positionspapier hervor, über das die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Es geht um 3 Milliarden Euro im Jahr bis 2025.

Stellenmarkt
  1. finanzen.de, Berlin
  2. Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart

"Privatwirtschaftliche Investitionen bleiben das Mittel der Wahl", heißt es in dem Papier. Dennoch will die Unionsfraktion die öffentliche Förderung stark erhöhen. Bislang stellt der Bund 4 Milliarden Euro für den Ausbau zur Verfügung. "Hierauf müssen wir aufbauen", schreiben die Abgeordneten, "und die Förderung intensivieren."

Selbstverständlich wie regelmäßige Investitionen ins Straßen- oder Schienennetz

Genaue Summen finden sich zwar nicht in dem Papier. Die Fachpolitiker gingen aber davon aus, dass für den Glasfaserausbau seitens des Bundes jährliche Investitionen von zehn Prozent der Bundesnettoinvestitionen notwendig seien, sagte der Sprecher für digitale Infrastruktur der Unionsfraktion, Ulrich Lange (CSU), der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Das wären momentan rund 3 Milliarden Euro im Jahr." Bis 2025 müsste im Haushalt die Investition in die digitale Infrastruktur "so selbstverständlich sein wie unsere regelmäßigen Investitionen ins Straßen- oder Schienennetz".

Fiber To The Home (FTTH) für alle in der Europäischen Union kostet 156 Milliarden Euro. Das hatte die Branchenorganisation FTTH Council Europe im Januar 2017 unter Berufung auf Berechnungen von Comsof für die EU-28-Staaten bekanntgegeben.

Andere Staaten sind beim Glasfaserausbau bereits viel weiter als Deutschland, weil dort kommunale Betriebe das Netz errichten und im Open Access verschiedenen Anbietern gegen Entgelt die Nutzung erlauben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)

Ovaron 21. Jun 2017

Genau. Weil der Staat bewiesen hat das er in der Lage ist seine Infrastruktur zu...

Ovaron 21. Jun 2017

Na dann mal zu, leg los. Du bist Schland.

Dwalinn 21. Jun 2017

Mal sehen wie sich das alles entwickelt, an der Telekom wird es sicherlich nicht liegen...

chefin 20. Jun 2017

Jemand der so masslos übertreiben muss damit seine Argumente nicht unter gehen, hat...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Concept One ausprobiert: Oneplus lässt die Kameras verschwinden
Concept One ausprobiert
Oneplus lässt die Kameras verschwinden

CES 2020 Oneplus hat sein erstes Konzept-Smartphone vorgestellt. Dessen einziger Zweck es ist, die neue ausblendbare Kamera zu zeigen.
Von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth LE Audio Neuer Standard spielt parallel auf mehreren Geräten
  2. Streaming Amazon bringt Fire TV ins Auto
  3. Thinkpad X1 Fold im Hands-off Ein Blick auf Lenovos pfiffiges Falt-Tablet

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

    •  /