• IT-Karriere:
  • Services:

Verbraucherzentrale: Datenlimits bei EU-Roaming wären vermeidbar

Verbraucherschützer kritisieren, dass die EU-Roaming-Gebühren nicht wirklich wegfallen. Gerade bei der mobilen Internetnutzung seien die Obergrenzen für Roaming-Großhandelspreise zu hoch festgesetzt worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Frau am Strand in Italien nutzt ihr Mobiltelefon.
Frau am Strand in Italien nutzt ihr Mobiltelefon. (Bild: Max Rossi/Reuters)

Ab dem 15. Juni kann das Mobiltelefon im EU-Ausland nun fast wie zu Hause genutzt werden, doch es gibt zwei Ausnahmen: Datenlimits und die Fair-Use-Regelung. Wie die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) am 9. Juni 2017 erklärte, hätten Datenlimits vermieden werden können, wenn die EU von Anfang an niedrigere Obergrenzen für Roaming-Großhandelspreise festgesetzt hätte, wie es der VZBV forderte.

Stellenmarkt
  1. MÜPRO Services GmbH, Hofheim-Wallau bei Wiesbaden
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Die Roaming-Großhandelspreise seien mit derzeit 7,70 Euro pro GByte zu hoch angesetzt, erklärten die Verbraucherschützer. Auf Dauer würden sich die Datenlimits aber nicht rechtfertigen lassen, denn die Großhandelspreise sollen in den kommenden Jahren stetig sinken. "Die Regulierung der Obergrenzen für Roaming-Großhandelspreise war eine Bedingung für die Abschaffung der Roaming-Gebühren für Endkunden. Datenlimits hätten aber ab sofort vermieden werden können, wenn die EU von Anfang an niedrigere Obergrenzen für Roaming-Großhandelspreise festgesetzt hätte, wie es der VZBV gefordert hatte."

Fair-Use-Regelung erklärt

Eine zweite Bedingung für die Abschaffung der Roaming-Gebühren für Endkunden sei die Fair-Use-Regelung gewesen. Damit sollte verhindert werden, dass Verbraucher in einem Land leben, aber einen günstigeren Vertrag eines anderen EU-Landes dauerhaft nutzen. Sollte der Verbraucher innerhalb von vier Monaten mehr Zeit im EU-Ausland verbringen und in dieser Zeit mehr telefonieren, SMS schreiben oder das Internet nutzen als im heimatlichen nationalen Netz, können nach 14-tägiger Warnfrist zusätzliche Gebühren auferlegt werden. Maximal sind 3,2 Cent pro Minute des Anrufs und 1 Cent pro SMS möglich.

Einige Anbieter haben zudem seit kurzem Tarife im Angebot, die die Auslandsnutzung beschränken oder komplett ausschließen. Der VZBV will beobachten, wie sich die Angebote der Mobilfunkanbieter entwickeln und ob weitere Regelungen nötig seien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 68,23€ (PS4, Xbox One)
  2. (-40%) 41,99€
  3. (u. a. Doom Eternal für 26,99€, Prey für 6,99€, Rage 2 für 17,99€, Wolfenstein...

Sascha Klandestin 15. Jun 2017

2 bis 4 GB? eher 250MB. Z.b. für alle Telefonica Reseller (O², Base, Blau, Simyo...

chefin 12. Jun 2017

Weils alte Tarife sind. Die Neuen kommen ja erst. Und genau dieses Verhalten ist der...

hardtech 09. Jun 2017

Sehe ich genauso!

asa (Golem.de) 09. Jun 2017

Wir müssen uns halt steigern.


Folgen Sie uns
       


Zhaxoin ZX-U6780U - Fazit

Wir testen den ZX-U6780U von Zhaxoin, einen achtkernigen x86-Prozessor aus China, der im 16-nm-Verfahren gefertigt wird. Die x86-Lizenz stammt von Centaur, einer Tochter von Via Technologies.

Zhaxoin ZX-U6780U - Fazit Video aufrufen
Oneplus Nord im Test: Oneplus' starker Vorstoß in mittlere Preisregionen
Oneplus Nord im Test
Oneplus' starker Vorstoß in mittlere Preisregionen

Das Oneplus Nord ist kein Mittelklasse-Smartphone - dafür ist es zu gut. Für 400 Euro gibt es aktuell kaum ein Gerät mit vergleichbar gutem Ausstattungsmix.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Oneplus Nord kostet ab 400 Euro
  2. Smartphone Oneplus bestätigt Details zum neuen Nord

Funkverschmutzung: Wer stört hier?
Funkverschmutzung
Wer stört hier?

Ob WLAN, Bluetooth, IoT oder Radioteleskope - vor allem in den unlizenzierten Frequenzbändern funken immer mehr elektronische Geräte. Die Folge können Störungen und eine schlechtere Performance der Geräte sein.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
  2. Aus Kostengründen Tschechien schafft alle Telefonzellen ab
  3. Telekom Bis Jahresende verschwinden ISDN und analoges Festnetz

Arlt-Komplett-PC ausprobiert: Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott
Arlt-Komplett-PC ausprobiert
Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott

Acht Kerne, schnelle integrierte Grafik, NVMe-SSD direkt an der CPU: Ein mit Ryzen Pro 4000G ausgestatteter Rechner ist vielseitig.
Ein Hands-on von Marc Sauter

  1. Ryzen 4000G (Renoir) AMD bringt achtkernige Desktop-APUs mit Grafikeinheit
  2. AMD Ryzen Threadripper Pro unterstützen 2 TByte RAM
  3. Ryzen 3000XT im Test Schneller dank Xtra Transistoren

    •  /