• IT-Karriere:
  • Services:

Sprint: Milliardenfusion der Telekom in USA wird noch größer

Die beiden größten Kabelnetzbetreiber der USA - Charter und Comcast - wollen sich an Sprint beteiligen. Damit ist die Fusion von Sprint und T-Mobile aber nicht erledigt, sie dürfte nur viel größer werden oder vielleicht ganz scheitern, weil Sprint von den Kabelnetzbetreibern gekauft wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Sprint Logo in San Marcos, Kalifornien
Sprint Logo in San Marcos, Kalifornien (Bild: Mike Blake/Reuters)

Sprint hat die Verhandlungen über eine Fusion mit T-Mobile US ausgesetzt, und führt exklusive Gespräche mit den Kabelnetzbetreibern Charter Communications und Comcast. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Charter und Comcast wollen Mobilfunkdienste im Netz von Sprint anbieten und würden dafür in den Netzbetreiber investieren oder einen Anteil an Sprint übernehmen.

Stellenmarkt
  1. SIZ GmbH, Bonn
  2. UnternehmerTUM GmbH, Garching bei München

Auch eine gemeinsame Übernahme von Sprint durch die Firmen ist möglich, wenn auch weit weniger wahrscheinlich. Der Mobilfunkbetreiber hat einen Börsenwert von 32 Milliarden US-Dollar und eine Verschuldung von 32,6 Milliarden US-Dollar.

Sprint ist der viertgrößte Mobilfunkbetreiber in den USA und gehört mehrheitlich der japanischen Softbank Group. Der Hauptsitz ist in Overland Park, im US-Bundesstaat Kansas. Sprint ist schwer angeschlagen und hatte seit 2006 kein profitables Geschäftsjahr mehr.

Sprint Aufsichtsratschef Masayoshi Son führt die Gespräche mit den beiden Kabelnetzbetreibern exklusiv über zwei Monate. Charter und Comcast haben bereits eine Mobilfunkprovider-Vereinbarung mit Verizon Communications, mit Sprint könnten sie aber sehr viel bessere Konditionen erzielen. Verizon Wireless ist der größte US-Mobilfunkbetreiber.

Telekom will die Herrschaft über Sprint

Eine Fusion von Sprint und T-Mobile ist dabei nur ausgesetzt und weiterhin sehr wahrscheinlich, obwohl die beiden Konzerne bei den Verhandlungen bislang noch sehr weit von einer Einigung entfernt sind, berichten die Quellen des Wall Street Journals. Die Deutsche Telekom will ihre Tochterfirma T-Mobile US nicht mehr verkaufen, sondern mit Sprint fusionieren. Dabei sollen die unternehmerische Führung und die Mehrheit weiter bei der Telekom liegen. Die Telekom erhielte bei einem Zusammenschluss deutlich mehr als 50 Prozent.

Der Kabelnetzbetreiber Charter gehört mehrheitlich dem größten Aktionär Liberty Broadband. Liberty Global besitzt mit Unitymedia den zweitgrößten Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Charter Communications erhielt im April 2016 die Freigabe für den Kauf von Time Warner Cable für 55 Milliarden US-Dollar.

Comcast ist der größte Kabelnetzbetreiber der USA und besitzt den Medienkonzern NBCUniversal.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 25,99€
  2. 4,65€
  3. (-40%) 23,99€
  4. 3,58€

Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Mr. Robot rezensiert: Domo Arigato, Mr. Robot!
Mr. Robot rezensiert
Domo Arigato, Mr. Robot!

Wie im Achtziger-Klassiker Mr. Roboto von Styx hat auch Elliot in Mr. Robot Geheimnisse. Die Dramaserie um den Hacker ist nicht nur wegen Rami Malek grandios. Sie hat einen ganz eigenen beeindruckenden visuellen Stil und zeigt Hacking, wie es wirklich ist. Wir blicken nach dem Serienfinale zurück.
Eine Rezension von Oliver Nickel und Moritz Tremmel

  1. Openideo-Wettbewerb Die fünf besten Hacker-Symbolbilder sind ausgewählt
  2. Cyberangriffe Attribution ist wie ein Indizienprozess
  3. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

    •  /