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VBB: Regionalzüge bekommen WLAN und Anzeige freier Sitzplätze

Die Regionalzüge bringen die Bewohner im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg schneller ans Ziel als die S-Bahn. Jetzt können Fahrgäste von außen sehen, ob noch Plätze frei sind. Und es gibt freies WLAN.

Artikel veröffentlicht am ,
Erfassung der Fahrgast- und Fahrräderanzahl
Erfassung der Fahrgast- und Fahrräderanzahl (Bild: Deutsche Bahn)

Die Regionalzüge des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) erhalten WLAN und digitale Anzeigen zu freien Plätzen. Das gab der VBB bei Twitter bekannt. "WLAN im Pilotbetrieb. DB & ODEG testen Internet der Zukunft im RE, mancher PlusBus hat es schon." Die Regionalzüge sind oft überfüllt, so dass eine Platzanzeige nützlich wäre. Noch besser wäre es aus Sicht der Kunden aber wohl, mehr Züge einzusetzen.

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"'Dieser Zug kann mehr' - unter diesem Motto werden ab sofort Innovationen in einem gemeinsamen Pilotprojekt 'Digital im Regio' von DB Regio Nordost, der DB Fahrzeuginstandhaltung, dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und den Ländern Berlin und Brandenburg getestet. Unterstützt wird das Projekt auch durch die benachbarten Aufgabenträger, die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt", erklärte die Deutsche Bahn.

Erfassung der Fahrgast- und Fahrräderanzahl

Colibri steht für Coach Link for Broadband Information Exchange und wurde von der DB Fahrzeuginstandhaltung entwickelt. Colibri verspricht die Erfassung der Fahrgast- und Fahrräderanzahl in den Doppelstockwagen in Echtzeit. Fahrgäste können sich so über die App Digital im Regio oder über Monitore am Fahrzeug informieren, wo noch freie Sitz- und Stellplätze sind.

Zum kostenfreien WLAN in den Zügen werden den Kunden ein Entertainment-Paket des RBB (Rundfunk Berlin Brandenburg) sowie Spiele angeboten. Auf den neuen Monitoren sind zudem der Fahrtverlauf sowie Informationen zu den Anschlüssen zu sehen.

Die neue IT-Ausstattung soll es perspektivisch auch ermöglichen, dass Züge schneller wieder aus Werkstätten auf die Schiene kommen - denn durch Colibri werden auch Informationen über Mängel und Schäden von unterwegs vorgemeldet und sind bereits bekannt, bevor der Zug im Werk eintrifft.

Bis Ende Oktober werden die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt gesammelt, danach entscheiden alle Beteiligten über einen möglichen Weiterbetrieb.

Die Ostdeutsche Eisenbahn hatte im Herbst 2016 mit dem technischen Partner GSP das Pilotprojekt WLAN im Zug mit der Nummer 445.113 begonnen. Die private Eisenbahngesellschaft stattete einen Wagen ihres Kiss-Doppelstock-Zuges, der auf den Linien RE2 und RE4 unterwegs war, mit der Technik aus. Der Testbetrieb sei erfolgreich verlaufen, teilte die ODEG mit. Ab dem Jahr 2018 würden alle Züge auf den drei Strecken OE 65 (Cottbus-Zittau), RB 46 (Cottbus-Forst) und OE 64 (Görlitz-Hoyerswerda) mit WLAN-Modems ausgestattet. Der RE4 (Rathenow-Berlin-Jüterbog) verkehrt beispielsweise nur einmal in der Stunde.



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Wh33zy 09. Jun 2017

sry, meinte EDGE. Bin selber im Telekom Netz.

Ovaron 09. Jun 2017

Ja, alles kann passieren. Die Redefreiheit kann einge....oh wait, passiert ja gerade...

plutoniumsulfat 09. Jun 2017

Die ist meist immer gleich lang oder kurz, nämlich solange, bis alle eingestiegen sind...

plutoniumsulfat 09. Jun 2017

Das ist quatsch. Die Suche dauert ja nicht mal eine Minute pro Wagon und wenn man drau...

Daem 09. Jun 2017

Die Bahn ist gerademal so in der Gegenwart des 21. Jahrhunderts angelangt. Hier von...


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