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Studien

Marktwachstum bei W-WANS erst wieder ab 2004

Kabellose Netzwerke bieten Einsparpotenziale. Das Interesse an drahtlosen Netzwerk- und Internetzugängen mittels Wireless Wide Area Networks (W-WAN) ist groß, aber die Anbieter leiden unter der derzeitigen allgemeinen wirtschaftlichen Krisensituation. Im letzten Jahr musste die Branche einen Umsatzrückgang von 28 Prozent verkraften und das weltweite Marktvolumen reduzierte sich von 4,59 Milliarden US-Dollar (2000) auf 3,31 Milliarden. Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan sollen die Einnahmen ab 2004 wieder langsam auf knapp vier Milliarden US-Dollar im Jahr 2008 steigen.

Studie: 44 Prozent der Deutschen online

Unterhaltungsangebote spielen im Internet nur eine geringe Rolle. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Internet-Nutzer in Deutschland um das Siebenfache gestiegen: 28,3 Millionen Erwachsene in Deutschland - das entspricht 44,1 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren - sind inzwischen online. Dies ermittelt die ARD/ZDF-Online-Studie 2002.

Studie: Unternehmens-Internet-Nutzung inzwischen normal

Online-Beschaffung für den Handel wichtiger als Online-Absatz. Die Internet-Nutzung ist bei den meisten mittelständischen Handels- und Dienstleistungsunternehmen inzwischen zur Normalität geworden. Dabei kommt der Online-Beschaffung im Vergleich zum Online-Absatz eine weitaus größere Bedeutung zu. Dies gilt insbesondere für kleinere Unternehmen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Untersuchung des Instituts für Handelsforschung der Universität zu Köln.

Betriebskosten für Bluetooth steigen

Sicherheitsaspekte und Interoperabilitätsprobleme als Kostentreiber. Laut einer neu veröffentlichten Studie von Gartner wird Bluetooth Unternehmen und Verbraucher bis zum Jahr 2005 jährlich zusätzlich 5,6 Milliarden Dollar kosten. Grund sind die steigenden Support- und Nutzungskosten. Gartner erwartet ebenfalls, dass bis zum Jahr 2005 560 Millionen Bluetooth-fähige Geräte verkauft sein werden.

Studie: Kabel-Modem-Markt wird explodieren

Gartner zu Marktpotenzialen von Kabel-Modems und xDSL. Laut aktuell veröffentlichten Zahlen von Gartner Dataquest zum Telekommunikationsmarkt werden die Auslieferungen für Kabel-Modems von 2001 bis 2006 in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 19,8 Prozent wachsen. Verstärkte Nachfrage kommt vor allem aus dem Telearbeiter-Bereich und von kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Unternehmen für Informationswirtschaft- Trendbericht gesucht

"Monitoring Informationswirtschaft" des BMWi soll Branchenentwicklung beleuchten. Gemeinsam mit den Branchenverbänden bittet das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Unternehmen der "Digitalen Wirtschaft" zur Teilnahme am Forschungsprojekt "Monitoring Informationswirtschaft". Der mittlerweile dritte Trendbericht soll wichtige Hinweise zu künftigen Entwicklungen in der Informationswirtschaft bis zum Jahr 2007 liefern.

Weltweiter Handy-Markt wieder mit leichtem Zuwachs

Nokia bleibt Marktführer; Samsung weiterhin mit sehr starkem Wachstum. Nachdem der weltweite Handy-Markt in den vergangenen Quartalen mit Rückgängen zu kämpfen hatte, erholte er sich im abgelaufenen 2. Quartal 2002 leicht und legte sogar um 0,8 Prozentpunkte zu, heißt es in einer aktuellen Studie von Gartner Dataquest. Insgesamt wurden gemäß den Marktforschern 98,70 Millionen Handys weltweit verkauft. Die Gartner-Analysten sehen Anzeichen für eine Stabilisierung des Marktes und erwarten für die Zukunft wieder ein stärkeres Wachstum.

SAP dominiert ERP-Landschaft auch im Mittelstand

Übernahme von Navision durch Microsoft für deutschen Mittelstand unwichtig. Nicht nur im Segment der Großunternehmen demonstriert SAP seine Marktmacht bei Enterprise-Resource-Planning-(ERP-)Systemen. Auch im gehobenen Mittelstand finden sich in erster Linie die Produkte der Walldorfer Softwareschmiede. Rund 41 Prozent der über 100 von Cap Gemini Ernst & Young befragten größeren deutschen Mittelständler setzen auf die SAP-Systeme.

Umfrage: Linux bleibt sicher und stabil

Linux-Entwickler halten Web Services für wichtig. Während große Computer-Hardware- und Software-Hersteller ihre Bemühungen, Linux in den Desktop-Bereich zu bringen, verstärken, wird die Sicherheit und Stabilität des Open-Source-Betriebssystems weiterhin sehr hoch eingeschätzt. Dies geht aus den Evans Data Summer 2002 Linux Developer Survey Reports hervor.
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Anonymität im Internet fördert Kriminalität kaum (update)

Internet weniger für kriminelle Zwecke genutzt als bislang angenommen? Die Veröffentlichungen über einzelne spektakuläre Ermittlungsverfahren erwecken gelegentlich den Eindruck, als werde das Internet überproportional für kriminelle Zwecke genutzt. Eine Untersuchung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein und der Technischen Universität Dresden zeigt, dass dies so nicht zutrifft.

Data Mining: Jeder zweite Großbetrieb wertet Kundendaten aus

Jedes viertes Unternehmen wertet seine Kundendaten nicht aus. Fast alle Unternehmen besitzen große Mengen an Daten über ihre Kunden und deren Einkaufsverhalten. Das Potenzial, das in diesen Daten liegt, wird bisher jedoch nur von jedem zweiten der 500 größten Unternehmen in Deutschland genutzt. Dies ergab eine Studie des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU).

E-Business wird selten in Gesamtstrategie eingebunden

Einzelprojektcharakter überwiegt in mittelständischen Unternehmen. Obwohl 83 Prozent der mittelständischen Unternehmen im Einsatz von E-Business einen "wichtigen Erfolgsfaktor" sehen, verfügt nur die Hälfte über eine konkrete E-Business-Strategie und über die erforderlichen internen Strukturen. Dies geht aus einer Marktstudie für den Maschinenbau hervor, die von der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner (W&P) durchgeführt wurde.

Chip-Fingerabdrucksysteme sollen Mobiltelefone schützen

Studie zum Weltmarkt für chipbasierte Fingerabdrucksysteme. Nach einer Studie kommen im Segment Fingerabdruckerkennung derzeit verstärkt chipbasierte Systeme auf den Markt und treten in Wettbewerb mit den bisher eingesetzten optischen Sensoren. Vor allem tragbare Geräte wie Mobiltelefone und Laptops sollen mit den Fingerabdruckchips ausgerüstet werden. Entsprechend positiv bewertet die Unternehmensberatung Frost & Sullivan das Marktgeschehen. Wurden im Jahr 2001 weltweit gerade einmal 5,1 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt, so können die Anbieter im Jahr 2006 mit mehr als 424 Millionen US-Dollar rechnen.

Studie: Internet wird wichtiger als Informationsquelle

Fernsehen und privates Gespräch immer noch wichtigste Informationslieferanten. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat in seiner aktuellen Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse "AWA 2002" im ersten Quartal 2002 insgesamt 21.513 Deutsche ab 14 Jahren nach den für sie wichtigsten Informationslieferanten befragt. Das Internet hat dabei in den letzten Jahren deutlich zugelegt und soll sich als Ergänzung insbesondere von Zeitungen und Zeitschriften etabliert haben.

Studie: Microsoft verärgert Unternehmen

Unzufriedenheit über Microsoft als Chance für Linux und MacOS X? Microsoft Windows ist zwar weiterhin im Desktop-Bereich dominant und wird dies für die absehbare Zukunft auch bleiben, Linux und auch Apples Mac OS/X seien aber noch nicht am Ende, so das Ergebnis eines Reports der Yankee Group mit dem Titel "The Desktop OS: Are There Real Alternatives to Microsoft?". Demnach ist das Interesse an Alternativen zu Microsofts Client-Betriebssystem am Höhepunkt in Bezug auf die letzten zehn Jahre.

Markt für Überwachungstechnik boomt

Sicherheitsbedürfnis stärker als Bedenken von Datenschützern. Die Sicherung von Gebäuden und öffentlichen Plätzen soll zukünftig eine immer größere Rolle spielen, und so wird auch der Markt für CCTV-Systeme (closed circuit television systems) wachsen. Einer Studie von Frost und Sullivan zufolge soll der Weltmarkt jährliche Wachstumsraten von 12,7 Prozent ausweisen.

Weltweiter PDA-Markt erholt sich leicht

Palm bleibt Marktführer; HP auf Rang zwei. Nachdem der weltweite PDA-Markt in jüngster Vergangenheit Rückgänge um die 10 Prozent verkraften musste, erholte sich der Markt im abgelaufenen 2. Quartal 2002 ein wenig, auch wenn die Verkaufszahlen immer noch rückläufig sind, berichten die Marktforscher von Gartner Dataquest.

Notebookabsätze wachsen stärker als restliche PC-Industrie

Gartner Dataquest: Mobilrechner-Wachstum überlegen hoch. Während weltweit die Zahl der abgesetzten PCs im zweiten Quartal 2002 einen leichten Einknick verbuchen musste, konnte das Mobilrechnersegment ein Wachstum verzeichnen. Das sind zumindest die Vorabergebnisse einer Studie von Dataquest.

Zwei Jahre Green Card: 12.500 vergebene Arbeitserlaubnisse

Drei Viertel der Green Cards gingen an den Mittelstand. Auch zwei Jahre nach Einführung einer Arbeitserlaubnis für hoch qualifizierte ausländische IT-Fachkräfte ist das Interesse an der so genannten Green Card ungebrochen. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom), Mitinitiator der Verordnung, zog heute in Berlin eine positive Bilanz. Mehr als 12.500 ausländische IT-Fachkräfte sind seit August 2000 nach Deutschland gekommen. Das entspricht etwa zwei kompletten Jahrgängen an Informatik-Absolventen.

Deutscher PC-Markt wächst im 2. Quartal leicht

Deutscher Markt trotzt den Trends im übrigen Westeuropa. Wie die Marktforscher von Gartner Dataquest berichten, wuchs der PC-Markt in Deutschland im zweiten Quartal 2002 leicht um 0,2 Prozent. Deutschland liegt damit deutlich über dem Ergebnis des westeuropäischen Marktes, der um 4,7 Prozent zurückging.

Weniger Arbeit in Informations- und Kommunikationsbranche

Beschäftigungssituation mit minus 3,4 Prozent rückläufig. Die Zahl der Beschäftigten in der Informationstechnik- und Telekommunikationsbranche (ITK) ist erstmals seit Anfang der 90er-Jahre rückläufig. Für das Jahr 2002 rechnet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (Bitkom) mit einem Minus von 3,4 Prozent. Damit fallen in der Branche in diesem Jahr 28.000 Arbeitsplätze weg.

Reklamationsservice für IT-Produkte besser als sein Ruf?

c't-Umfrage: Deutsche Servicewüste grünt. Eine nicht repräsentative Umfrage des Computermagazins c't unter 3.600 Personen zeigt, dass die Mehrzahl der Befragten sich bei Reklamationen freundlich und kompetent behandelt fühlt. Trotz dieser positiven Ergebnisse berichtet c't in der aktuellen Ausgabe 16/02 auch über haarsträubende Erlebnisse, mit denen sich Leser herumplagen mussten.

Studie: Wie gut sind die 3D-Techniken für das Web wirklich?

Die besten Entwicklungs-Tools für Produktkonfiguratoren und 3D-Spiele im Web. Laut der vom HighText-Verlag publizierten Studie "Web 3D - Wie gut sind die 3D-Techniken für das Web wirklich?" sollen derzeit Viewpoint VET, Macromedia Shockwave 3D und Wild Tangent die besten Entwicklungs-Tools für 3D-Grafik im Web sein. Die Studie soll Spieleentwicklern, Publishern und Projektentscheidern in der Industrie sowie den von ihnen beauftragten Agenturen eine Hilfe bei der Wahl der richtigen Technik und der richtigen Entwicklungswerkzeuge bieten.

Viele Fehlschläge bei Mission-Critical-Software

Mangelhafte Software-Qualität in Unternehmen. Mercury Interactive, ein amerikanischer Anbieter für Testing-, Tuning- und Performance-Management-Lösungen, hat eine auf eigenen Erfahrungswerten bei 2000 Softwareprojekten basierende Untersuchung über die Software-Qualität in deutschen Großunternehmen durchgeführt. Alarmierend hoch ist dabei der Prozentsatz fehlgeschlagener Mission-Critical-Applikationen: 75 Prozent der für unternehmensweite Geschäftsprozesse extrem wichtigen Anwendungen funktionieren bereits vor dem Produktivstart nicht, bei 84 Prozent der in Betrieb gegangenen Applikationen werden die geplanten Funktionen und/oder Performance nicht erreicht.

Studie: Potenziale des E-Mail-Marketing noch nicht erkannt

Loyalty Management: Unternehmen verschenken bares Geld. Deutsche Unternehmen nutzen nur zu einem Bruchteil die Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung, die ihnen das E-Mail-Marketing bietet. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie der Hamburger Unternehmensberatung Loyalty Management + Communications, die sowohl die Verbrauchereinstellungen als auch den Einsatz durch Unternehmen unter die Lupe nimmt.

Jahresgehälter in Multimediabranche steigen trotz Krise

Personaler können nun unter mehr Bewerbern auswählen. Obwohl die Auftragslage der Internet-/Multimedia-Branche Ende 2001 eher schlecht war, zahlte die Branche ihren fest angestellten Mitarbeitern rund 6 Prozent mehr Gehalt als im Vorjahr. Dies ist ein Ergebnis des "dmmv-Gehaltsspiegel 2002", der in dieser Woche im HighText-Verlag erscheint. Hierfür befragte der dmmv 175 Unternehmen der Internet-/Multimediabranche mit 3.046 Angestelltenverhältnissen.

Forschung: Ventilatoren verbrauchen zu viel Strom

Einsparungen von einigen Milliarden Euro möglich. Von der Küche bis zur Industriehalle - auch wenn man sie nur selten wahrnimmt - ohne Ventilatoren kommt die Menschheit nicht mehr aus: Sie kühlen in unserem Heimcomputer den Prozessor oder rotieren in Kühltürmen von großen Kraftwerksanlagen. Und natürlich arbeiten sie auch munter in unseren Computern - nicht selten wegen ihres Geräuschpegel gehasst. Doch jeder Ventilator braucht auch Strom, um seine Arbeit zu verrichten. Für Europa schätzt das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, den Energieverbrauch für Ventilatoren auf weit über 200 Milliarden Kilowattstunden.

Studie: Internet-Glücksspiele sind im Kommen

W3B-Report "Lotto und Toto im Internet" erschienen. Das Internet stellt für seine Nutzer vor allem ein Kommunikations- und Informationsmedium dar, jedoch ein Viertel der deutschsprachigen Internet-Nutzer setzt das World Wide Web heute zum Spielen ein. Anfang 2000 waren es lediglich rund 16 Prozent, so der neue W3B-Report "Lotto und Toto im Internet".

Studie: Warum Unternehmen Open-Source-Software nutzen

Stabilität, Sicherheit, und besseres Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund. Hohe Stabilität und guter Schutz gegen unberechtigten Zugriff sind die wichtigsten Gründe, weshalb sich Unternehmen für den Einsatz von Open-Source-Software entscheiden. Offenheit und Modifizierbarkeit des Quellcodes, also die Eigenschaften, die Open-Source-Software definieren, spielen dagegen eine eher untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Berlecon Research zum betrieblichen Einsatz von Open-Source-Software in Deutschland, Schweden und Großbritannien.

Monopolkommission gegen Software-Patente

Internetwirtschaft erfordert keine wesentlichen Reformen des Wettbewerbsrechts. Die Monopolkommission, die die Bundesregierung in Fragen der Wettbewerbspolitik berät, hat ihr Hauptgutachten 2000/2001 unter dem Titel "Netzwettbewerb durch Regulierung" vorgelegt. Darin spricht sich die Monopolkommission unter anderem gegen eine Ausweitung von Software-Patenten aus.

IT-Entscheider lehnen Microsofts neue Lizenzpolitik ab

"Gemeinschaft der Abhängigen" befürchtet massiv steigende Software-Kosten. Die Kosten der Software-Miete sollen künftig unter anderem davon abhängen, ob ein Unternehmen auch Microsoft-Konkurrenzprodukte einsetzt. Wie eine aktuelle Umfrage des IT-Wirtschaftsmagazins "CIO" unter 236 CIOs ergab, lehnt die Mehrheit der Befragten das neue Lizenzierungsmodell Microsofts ab. Auch wenn Wechsel auf neue Software-Versionen dadurch künftig teurer als bisher werden sollten, planen 59 Prozent der Unternehmen, bei den bisherigen Bedingungen zu bleiben. 86 Prozent der Befragten sind nämlich davon überzeugt, dass die Teilnahme am neuen Lizenzierungsmodell die Software-Kosten auf Dauer noch weiter aufwärts treiben wird.

Studie: Management blockiert Sicherheit

Informationssicherheit für das Top-Management nur ein "lästiges Übel"? Für fast ein Drittel der deutschen Top-Manager gilt IT-Sicherheit immer noch als "lästiges Übel": In einer aktuellen KES/KPMG-Sicherheitsstudie bescheinigen die befragten IT-Profis ihrer Führungsriege fehlendes Bewusstsein und ungenügende Kenntnisse in Sachen Informationssicherheit.

Deutsche besitzen Elektronikartikel für 334 Milliarden Euro

Bücher in Deutschland beliebt und häufig genutzt. Laut einer Studie, die Amazon.de mit dem Marktforschungsinstitut TNS Emnid durchgeführt hat, lagern in Deutschlands Wohnzimmern Medienprodukte und Elektronikartikel im Wert von 334 Milliarden Euro. Den größten Anteil davon machen mit über 50 Prozent Bücher im Wert von über 173 Milliarden Euro aus. Würden die Deutschen ihre gesamten Musikbestände verkaufen, könnten sie einen Umsatz von mehr als 77 Milliarden Euro erzielen. Bei Videospielen beliefe sich der Betrag auf 35 Milliarden Euro.

Online-Marken werden häufig als "Me too" wahrgenommen

Studie: Online-Marken sind innovativ - Offline-Marken konservativ. Online- und Offline-Marken unterscheiden sich in der Wahrnehmung der Internet-Nutzer erheblich voneinander. Bei der für die Markenbildung so wesentlichen Werte wie Seriosität, hohe Qualität und Tradition schneiden die im Internet geführten Marken schlechter ab als Offline-Marken. Das hat eMind@Emnid, die Internet-Forschung von TNS Emnid, in einer Umfrage für die Fachzeitschrift Absatzwirtschaft unter Deutschlands Internet-Nutzern ermittelt.

Web-Services: Kein neuer Hype, aber überall wichtiges Thema

Hindernisse bei Standardisierung und Sicherheit. Nach dem Ergebnis einer Studie von Cap Gemini Ernst & Young sollen sich Web-Services künftig zum Trendsetter entwickeln. Es handelt sich um Softwarebausteine, die auf verschiedenen Netzwerkrechnern laufen und über das Internet zu einer Anwendung verknüpft werden. Zu relativ geringen Kosten können so verschiedene Geschäftsprozesse über Unternehmensgrenzen hinweg verbunden werden. Auf Grund der technischen Einfachheit und eines hohen Standardisierungsgrads können Web-Services von Partnern, Zulieferern oder Kunden verknüpft werden.

Softwareentwickler haben nach wie vor die besten Chancen

Weniger Stellen für IT-Berater. Die aktuelle CDI-Stellenmarktanalyse zeigt, dass die IT-Kernberufe auch in diesem Jahr den IT-Arbeitsmarkt dominieren: 84 Prozent der Stellenanzeigen in den 25 führenden Tageszeitungen, Fachzeitschriften und Online-Jobbörsen richteten sich an Experten aus den Bereichen Softwareentwicklung, Betriebssysteme, Netzwerke, IT-Beratung, Support und Hardwareentwicklung. Dabei haben sich die Anteile der einzelnen Berufsgruppen verschoben: Unternehmen suchen verstärkt qualifizierte Fachkräfte für Netzwerke/Betriebssysteme sowie Service/Support, während Spezialisten für IT-Organisation/IT-Beratung/IT-Projekte seltener nachgefragt werden. Softwareentwickler und Programmierer haben nach wie vor die besten Chancen auf eine Anstellung.

Unternehmen machen es Online-Bewerbern immer noch schwer

Nur 61 Prozent der DAX- und MDAX-Unternehmen ermöglichen Online-Bewerbungen. Bei deutschen Unternehmen scheint das E-Recruiting, also das Online-Personalmarketing, immer noch wie ein Stiefkind behandelt zu werden, wie eine aktuelle Untersuchung der Leonhardt Multimedia GmbH bei den beispielhaft ausgewählten 30 DAX- und 70 MDAX-Unternehmen zeigt. Nur wenige Firmen erreichen ihre Bewerber-Zielgruppen über ihre Firmen-Websites.

Studie: Web Services teurer als von Anbietern behauptet

Forrester: Europäische Führungskräfte setzen auf Web Services. Noch investieren Unternehmen nur verhaltend in Web Services, aber laut einer aktuellen Studie von Forrester Research werden die Ausgaben hierfür bereits im kommenden Jahr deutlich steigen. Nach Forrester müssen europäische Unternehmen mit Investitionen über 2,5 Millionen Euro für die Implementierung von strategischen Web Services rechnen. Diese Ausgaben umfassen mehr als das Zehnfache des preislichen Rahmens von 200.000 Euro, mit dem die Anbieter heute werben.

Studie: E-Government in Europa auf dem Vormarsch

In Deutschland liegen die Bundesbehörden vorne. Um zehn Prozentpunkte stieg die Bewertung der Online-Angebote von Behörden in den 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Island und Norwegen. Im Vergleich zu der im Oktober 2001 erstmals durchgeführten Studie stieg damit der Grad der Online-Fähigkeit der Öffentlichen Verwaltung von 45 auf 55 Prozent. Insgesamt werden im Rahmen der von Cap Gemini Ernst & Young für die "eEurope Benchmark-Initiative" der Europäischen Kommission durchgeführten Studie 20 Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen betrachtet.

Studie: Deutschland beim Onlineshopping hinter USA und Korea

Sicherheitsbedenken nach wie vor bedeutend. Laut der mittlerweile zum dritten Mal von Taylor Nelson Sofres Interactive in 37 Ländern durchgeführten E-Commerce-Studie "Global eCommerce Report 2002" ist die Zahl der Onlineshopper in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr mit 26 Prozent nahezu gleich geblieben. Gemessen an der gestiegenen Internet-Nutzung von derzeit 42 Prozent lägen die Deutschen im internationalen Vergleich von 37 Ländern an dritter Position hinter den Vereinigten Staaten und Korea.

E-Learning braucht in Deutschland noch Nachhilfe

Mangelnde Betreuung und Motivationsprobleme bremsen die Entwicklung. Fast 80 Prozent der Internet-Nutzer würden E-Learning-Angebote nutzen und nur jeder sechste hat an der elektronischen Fortbildung kein Interesse. Trotzdem bleibt das virtuelle Klassenzimmer in der Regel leer. Der mit Abstand größte Hemmschuh ist die mangelnde Betreuung der Lernenden bei der virtuellen Beschulung. Zusätzlich bremsen Firmenpleiten und Übernahmen im vergangenen Jahr die Entwicklung, ergab eine Online-Umfrage der Unternehmensberatung Mummert und Partner.

Unternehmen suchen weiterhin Fachkräfte für IT-Kernberufe

Bei den IT-Mischberufen haben SAP-Experten gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Qualifizierte IT-Experten sind trotz der konjunkturellen Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor gefragt. Das zeigt die Stellenmarktanalyse 2002, die das IT-Weiterbildungsunternehmen CDI jetzt vorgelegt hat. Besonders in den IT-Kernberufen ist die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften immer noch sehr hoch.

96 Prozent aller Kinder spielen am PC

Über die Hälfte der Kinder surfen im Internet. 96 Prozent aller Kinder, die Zugang zu einem PC haben, nutzen das Gerät für Computerspiele. Dies hat eine aktuelle Untersuchung über den Umgang von Kindern mit neuen Medien ergeben, die die Online-Kreativagentur Neue Digitale (Frankfurt am Main) gemeinsam mit der Universität Frankfurt und dem Frankfurter Kinderbüro durchgeführt hat.

Studie: Multichannel-Werbekampagnen oft schlecht koordiniert

"Wer keine guten Kontaktmöglichkeiten schafft, wird seine Kunden verlieren". Laut dem Marktforschungsunternehmen Forrester Research werden in Europa jährlich rund 100 Milliarden Euro in Onlinewerbung investiert. Die guten Absichten der Marketingverantwortlichen würden alleine jedoch nicht ausreichen, um eine erfolgreiche Kommunikation mit dem Kunden übers Web, Handy oder das interaktive digitale Fernsehen zu erzielen, so das Ergebnis der neuen Studie "Moving Consumers With Effective Touchpoints".

Studie: Deutsche lieben den Internet Explorer...

... und verschmähen Netscape und Opera. Eine Studie unter deutschen Internet-Nutzern ergab, dass eine Mehrzahl von knapp 90 Prozent sich mit dem Internet Explorer von Microsoft durch das World Wide Web bewegt. Nur eine Minderheit setzt den ehemaligen Branchen-Primus Netscape (rund 9 Prozent) ein und noch weniger verwenden den Profi-Browser Opera (etwa 1,5 Prozent) aus Norwegen.

Fast 20 Millionen Online-Konten in Deutschland

Private Banken sind unangefochten Marktführer. Der Aufwärtstrend beim Online-Banking hält an, wenn auch im Vergleich zum Boom der vergangenen Jahre leicht gebremst: Ende 2001 wurden fast 20 Millionen Konten in Deutschland online geführt. Damit stieg deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel, von Jahresende 1999 bis Ende 2000 lag die Steigerungsrate noch bei 50 Prozent. Die Entwicklung in den letzten fünf Jahren verdeutlicht das Ausmaß des Online-Banking-Booms. Von 1997 bis 2001 hat sich deren Anzahl mehr als verfünffacht, so der Bundesverband deutscher Banken.

ZVEI erwartet Erholung im Halbleitermarkt

Book-to-Bill-Ratio seit vier Monaten über 1,00. Nach Aussage des ZVEI lag der Umsatz für Halbleiter in Deutschland im Mai bei etwas nachlassendem Auftragseingang erstmals nach vier Monaten Verbesserung wieder leicht unter dem Vormonat, dabei im Vergleich zum Vergleichsmonat des Vorjahres um minus 25 Prozent niedriger, nach jeweils minus 29 Prozent im April und minus 35 Prozent im März.

Unternehmen ohne genug Ressourcen für E-Business-Projekte

Schnellere Projektrealisierung Hauptmotiv für das Outsourcing im E-Business. In mehr als jedem zweiten Mittelstands- und Großunternehmen stellen unzureichend vorhandene Kompetenzen und Ressourcen eine Hürde bei Projekten für den elektronischen Handel dar. In jedem vierten Fall bestehen sehr hohe Beschränkungen bei der Umsetzung von E-Business-Strategien, während 35 Prozent der Firmen in Teilbereichen über keine ausreichenden internen Voraussetzungen verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von Sterling Commerce unter mehr als 500 Unternehmen mit über 100 Millionen Euro Umsatz.