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Studien

IT-Kosten außer Kontrolle: 6 Prozent für die Tonne

Budgetüberschreitungen an der Tagesordnung. Bis zu sechs Prozent ihres IT-Budgets werfen deutsche Unternehmen aus dem Fenster. Der Grund: schlechte Planungen bei IT-Management und den Fachabteilungen. Systeme und Anwendungen werden nur unzureichend abgestimmt eingekauft, rudimentär eingebunden und oft unrentabel eingesetzt. Termin- und Budgetüberschreitungen sind an der Tagesordnung. Auf Grund erforderlicher Nacharbeiten weiß keiner, ob sich die Investitionen wie gewünscht rentieren. Insgesamt können bis zu neun Prozent der anfallenden IT-Kosten eingespart werden, so die Experten von Mummert Consulting.

AOL befürchtet für 2003 Gewinneinbruch zwischen 15 und 25 %

AOL erwartet Werbeumsatz-Rückgänge von 40 bis 50 Prozent. Für 2003 hat AOL Time Warner eine düstere Entwicklung für seinen Onlinedienst AOL und dessen weltweite Werbe- und E-Commerce-Einnahmen gezeichnet: Man rechnet mit Umsatzrückgängen bei der Werbung zwischen 40 und 50 Prozent und hofft dies mit einem gleichzeitigen Zuwachs bei den Abonnenten ausgleichen zu können.

Low-End-Routermarkt: Zyxel verdrängt Netgear von Platz drei

US-Markt wächst durch Privatkundenkäufe. Das Segment der Heimrouter (Kabel/DSL und Wireless) in den USA ist im Wachstum begriffen, dies ergab eine Studie von In-Stat/MDR. Demnach stiegen im ersten Halbjahr 2002 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres die Verkäufe um 68 Prozent. Die SOHO-Router machen den größten Anteil aller verkauften Router in den USA aus (rund 96 Prozent).

Nokia erwartet solides Wachstum bei Handys

10 Prozent Marktwachstum für 2003 prognostiziert. Nokia hat für die Handyindustrie ein solides Wachstum für kommendes Jahr vorhergesagt. In einem Investorengespräch teilte Jorma Ollila, Chairman und CEO von Nokia mit, dass Nokia vor allem in neuen Produktkategorien wie Spielen, Bildgebenden Verfahren und dem Unternehmensmarkt Wachstumsschancen sieht. Weltweit will man einen Marktanteil von 40 Prozent erreichen.

Unterhaltungselektronik: Weihnachtsgeschäft soll brummen

Drei Milliarden Euro Umsatz angepeilt. Obwohl die Zahl der Hiobsbotschaften über Steuer- und Abgabenerhöhungen nicht abreißt, rechnet die Unterhaltungselektronik-Industrie mit einem lebhaften Weihnachtsgeschäft. Als Grund für diese positive Erwartung nennt Dr. Rainer Hecker, der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), die Produktpalette und die Preise, die dem Markt die nötigen Impulse geben sollten.

W3B: Content is King, Communication is Queen

Nutzer akzeptieren eher Online-Werbung als Paid Content. Online-Kommunizieren wird für Internet-Nutzer immer wichtiger, die Bedeutung von Online-Informationen nimmt hingegen leicht ab, so eines der Ergebnisse der 15. Erhebungswelle der Internet-Studie "W3B", die von Fittkau & Maaß unter 99.000 deutschsprachigen Online-Nutzern durchgeführt wurde. 85 Internet-Anbieter wirkten an der W3B-Umfrage mit.

Hoffen auf die Trendwende: IT-Budgets steigen wieder

Deutliche Kürzungen bei Beratungsleistungen. "Sparsamkeit, wo es geht, aber eben nur dort" - das ist laut einer Umfrage des IT-Wirtschaftsmagazins CIO unter 324 IT-Entscheidern das Motto in deutschen Unternehmen. Nicht gespart wird an der IT-Infrastruktur. Im Gegenteil: Auch wer konsolidiert, um bei Netzwerk, Rechenzentrum oder Servern Kosten zu sparen, muss für neue Hard- und Software zunächst Geld ausgeben.

E-Learning und Fernunterricht sollen weiter zusammengehen

E-Learning mit oftmals fehlender Betreuung und Motivation. In der E-Learning-Branche herrscht Katerstimmung. Insolvenzen, Fusionen und Konsolidierungen haben die Euphorie des ersten Booms abflauen lassen. Trotz erheblicher Investitionen der Wirtschaft und der öffentlichen Hand in diesen Markt ist die Entwicklung deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Fernunterrichtsbranche ist es dagegen trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds mit sinkenden Weiterbildungsbudgets gelungen, sowohl die Teilnehmerzahlen als auch die Anbieterzahlen weiter zu steigern.

Handy-Markt entwickelt sich positiver als erwartet

Nokia unangefochten an der Spitze. Laut aktuellen Zahlen von Gartner Dataquest ist der weltweite Markt für Mobiltelefone im dritten Quartal um 7,8 Prozent angestiegen. Die Entwicklung war damit positiver als erwartet - erst zum zweiten Mal lagen die Verkaufszahlen im dritten Quartal über 100 Millionen Stück.
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71 Prozent der Unternehmen nutzen Computer

Ausstattung bei großen Unternehmen besser als bei kleinen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, nutzen in diesem Jahr 71 Prozent der Unternehmen und Einrichtungen zur Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Handel, dem Beherbergungs- sowie dem Verkehrsgewerbe, der Nachrichtenübermittlung und weiteren Dienstleistungsbereichen Computer für ihren Geschäftsablauf.

IT-Services sollen in 2003 um 6 Prozent steigen

Gartner zu IT-Service-Einnahmen in 2003. Laut Gartner Dataquest fällt das Jahr 2003 für die IT-Service-Industrie nur leicht positiver aus als die letzten schwierigen Jahre. Der weltweite Umsatz wird im Jahr 2002 in diesem Segment 556,8 Milliarden US-Dollar erreichen. Dies entspricht einem 2,8-prozentigen Wachstum im Vergleich zum letzten Jahr.

Nächste Bluetooth-Generation hat höhere Bandbreite

Bis 2006 kräftiges Wachstum auf dem Bluetooth-Markt erwartet. Bluetooth, anfangs nur als universell einsetzbare Ersatztechnologie für Kabelverbindungen entworfen, hat sich mittlerweile viel Beachtung als potenzielle Technologie für drahtlose Netzwerkanwendungen erworben. Der sinkende Stromverbrauch und die relativ robuste Modulation der Bluetooth-Technologie treiben die Erschließung von neuen Einsatzgebieten voran. Nun soll die Bandbreite der nächsten Bluetoothgeneration auf 2 MBit/s deutlich erweitert werden.

Private Anleger sehr skeptisch gegenüber Online Brokerage

Mit der Baisse kam der Vertrauensverlust. Der Abschwung an den Weltbörsen hat zu einer tiefen Verunsicherung der privaten Anleger in Deutschland geführt. Dies schlägt sich unter anderem in einer deutlichen Verringerung der Trading-Volumina nieder. Davon besonders betroffen sind vor allem Direct Broker, die ihr Kerngeschäft auf die Online-Abwicklung von Wertpapieren konzentriert haben: Annähernd 80 Prozent aller online investierenden Anleger haben nach eigenen Angaben als Folge der Börsenentwicklung die Anzahl ihrer Wertpapiertransaktionen deutlich verringert.

Halbleiterindustrie 2002: Rückgang in fast allen Segmenten

Nach zwei schwierigen Jahren mit positiver Erwartung für 2003. Für das laufende Jahr ist im Bereich elektronischer Bauelemente erneut mit einem Rückgang des Inlandsmarktes um 9,7 Prozent auf ein Gesamtvolumen von knapp 16,5 Milliarden Euro zu rechnen. Damit entwickelt sich der deutsche Bauelementemarkt im laufenden Jahr parallel zum gesamten europäischen Markt. Für das Jahr 2003 erwartet der Fachverband Bauelemente der Elektronik im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) e. V. wieder Wachstum.

Workstation-Markt steht wieder auf

Auslieferungen im dritten Quartal 2002 weltweit um 7 Prozent gestiegen. Laut aktuellen Zahlen von Gartner Dataquest sind im dritten Quartal 2002 die weltweiten Auslieferungen von Workstations im zweiten Quartal in Folge gestiegen. Insgesamt wurden im dritten Quartal weltweit 367.710 Workstations ausgesandt. Dies bedeutet ein Wachstum von 1,8 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2002 und 6,5 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2001.

Umfrage: Nur 26 Prozent lesen Software-Lizenzbedingungen

Praktisch blinde Akzeptanz von Vertragsbedingungen. Dank Internet und schnellen Einwahlverbindungen ist es heute kein Problem mehr, sich Software aller Art auf den Rechner zu kopieren. Aber noch schneller als die Software geladen wurde, werden die Lizenzvereinbarungen überlesen und gedankenlos akzeptiert.

Journalisten: Internet verliert an Glaubwürdigkeit

Nutzungsdauer steigt. Eine bundesweit durchgeführte Befragung kommt zu dem Ergebnis, dass Journalisten das Internet und E-Mail heute intensiver für ihre Arbeit nutzen als noch vor zwei Jahren. Bei der damaligen Erhebung der dpa-Tochter news aktuell gaben die meisten Journalisten an, weniger als eine Stunde täglich im Netz aktiv zu sein (37 Prozent). Heute ist die Mehrheit ein bis zwei Stunden online (39 Prozent) und über ein Viertel sogar zwei bis vier Stunden (26 Prozent).

Deutsche nutzen verstärkt E-Government-Angebote

Im internationalen Vergleich fällt Deutschland dennoch weiter zurück. 24 Prozent der Deutschen haben in den zurückliegenden zwölf Monaten E-Government-Angebote deutscher Städte, Länder oder des Bundes genutzt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um sieben Prozent. Im internationalen Vergleich von 31 untersuchten Ländern ist die Bundesrepublik Deutschland allerdings bei der Nutzung virtueller öffentlicher Verwaltungen weiter zurückgefallen. Im letzten Jahr noch auf Platz 13, rangieren die Deutschen in diesem Jahr auf Platz 18.

Auto-Ferndiagnose soll boomen

Ferndiagnose bei Fahrzeugen vergrößert Kundendienstpotenzial. Überdurchschnittlich gute Wachstumschancen bescheinigt eine neue Analyse von Frost und Sullivan dem Europamarkt für Fahrzeug-Ferndiagnose. Die neuartigen Systeme dienen dazu, Daten über den technischen Zustand direkt aus Fahrzeugen heraus per Funk an entsprechende Servicezentralen zu übermitteln. Bei der Ausstattung von Fahrzeugen mit diesem neuen Service, der Vorteile für PKW-Besitzer, Fuhrparkbetreiber und Fahrzeughersteller bietet, soll der Umsatz von 180,51 Millionen Euro (2001) auf 1,88 Milliarden Euro (2009) ansteigen.

Studie: Tablet-PC erreicht 2003 nur marginale Marktanteile

Tablet-PC kommt, aber langsam. Der geplante Tablet-PC, der auf einen Systementwurf von Microsoft unter dem Codenamen Mira zurückgeht, soll 2003 laut aktuellen Zahlen von Gartner Dataquest im weltweiten PC-Markt einen Anteil von etwas mehr als einem Prozent erreichen. Dataquest-Analyst Ken Dulaney erwartet, dass der neue PC zunächst in einigen vertikalen Bereichen, nicht aber im Mainstream-Markt Erfolg haben wird.

Studie: Glaubwürdigkeit in Netz

Glaubwürdigkeit von Gesundheits- und Finanz-Sites problematisch. Die Glaubwürdigkeit von Informationen aus dem Internet ist nicht immer leicht einzuschätzen, doch besonders kritisch ist dies bei Webseiten zu den Themen Gesundheit und Finanzen. Zu dieser Einschätzung kommt zumindest Consumers International, der Dachverband von mehr als 250 Verbraucherschutzorganisationen, weltweit in einer Studie, die man zusammen mit Consumer WebWatch durchgeführt hat.

Viele IT-Chefs entscheiden sich für Einstieg bei Web-Service

Gartner-Analyst Milind Govekar: Technologie noch nicht ausgereift. Die Hoffnung der IT-Chefs ruht scheinbar auf Web-Services - Diensten, die über das Internet eine einfache Integration von Anwendungen ermöglichen sollen. Schon heute erproben viele Unternehmen den Einstieg in die Web-Service-Technologie, so das IT-Wirtschaftsmagazin CIO unter Berufung auf Marktforscher.

Weltweiter PDA-Markt geht im 3. Quartal 2002 zurück

Palm bleibt Marktführer; Sony erkämpft sich den zweiten Platz. Wie das Marktforschungsinstitut Gartner Dataquest berichtet, gingen die Verkaufszahlen im 3. Quartal 2002 im PDA-Segment weltweit um 2,4 Prozent zurück und betragen 2,554 Millionen verkaufte Modelle. Weiterhin bleibt Palm Marktführer und konnte sogar einige Prozentpunkte zulegen. Als großer Gewinner erkämpfte sich das Unternehmen Sony den begehrten zweiten Rang und verbannt Hewlett-Packard damit auf den dritten Platz.

Borland übernimmt TogetherSoft

185 Millionen US-Dollar für Hersteller von Design- und Analyse-Lösungen. Mit der Übernahme von TogetherSoft will Borland seine Position in der Software-Entwicklung weiter ausbauen: Für einen Betrag von insgesamt 185 Millionen US-Dollar erwirbt das Unternehmen einen der führenden Hersteller im Bereich von Design- und Analyse-Lösungen.

Gartner: 12-prozentiges Wachstum im deutschen PC-Markt

Trotz starken Zuwachses aber noch keine nachhaltige Markterholung. Laut einer Studie der Gartner-Tochter Dataquest verzeichnete der deutsche PC-Markt im dritten Quartal 2002 einen Anstieg von 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland lag damit deutlich über dem Ergebnis des westeuropäischen Marktes, der um 6,5 Prozent wuchs.

Medienkompetenz deutscher Schüler international schlecht

Studie der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung. Medienkompetenz von Schülern muss nicht vom sozialen Hintergrund der Eltern abhängen. Dies zeigt eine internationale Studie der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung. Experten haben Regionen ermittelt, die seit mehreren Jahren erfolgreich die Integration neuer Medien in den Unterricht fördern. Darunter sind auch Gebiete mit einer hohen Arbeitslosenquote und geringem Durchschnittseinkommen.

Starkes Wachstum beim Online-Weihnachtshandel

Europa überholt USA - Asien kommt. Laut neu veröffentlichten Zahlen von GartnerG2 wird der Umsatz im Online-Weihnachtshandel dieses Jahr 38,2 Milliarden US-Dollar erreichen - das entspricht einem Wachstum von 48,4 Prozent gegenüber dem letzten Jahr. Europa wird dieses Jahr erstmals mit 15,77 Milliarden US-Dollar einen höheren Umsatz erreichen als die USA (15,66 Milliarden US-Dollar).

Gartner: Leichtes Wachstum im weltweiten Servermarkt

Dell überholt HP in den USA. Laut neu veröffentlichten Zahlen von Gartner Dataquest ist die Zahl der Auslieferungen im weltweiten Servermarkt im 3. Quartal um 3,1 Prozent gestiegen. Während im Vergleichszeitraum letztes Jahr 1,07 Millionen Großrechner ausgeliefert wurden, waren es in den vergangenen drei Monaten 1,1 Millionen Stück. Von einer wirklichen Erholung kann aber noch nicht gesprochen werden, da das Vergleichquartal letztes Jahr durch die Terroranschläge vom 11. September besonders schwach ausgefallen ist.

Internet-Auftritte deutscher Großstädte unter der Lupe

Wie steht es um die Internet-Auftritte der deutschen Städte? Prof. Dr. Edgar Einemann aus dem Studiengang Informatik/Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Bremerhaven hat im Auftrag des Magazins Focus einen umfassenden Test des Internet-Auftritts der 77 größten deutschen Städte durchgeführt. Ziel der Untersuchung war, den Stand der Internet-Präsenz der Großstädte im September 2002 zu ermitteln und damit zugleich einen empirisch fundierten Beitrag zur Beurteilung der Ist-Situation von E-Government auf der kommunalen Ebene zu leisten.

Keine E-Mail-Disziplin in deutschen Unternehmen

Studie: Jeder dritte Angriff auf Unternehmensnetzwerke kommt per E-Mail. Die E-Mail-Disziplin in deutschen Büros lässt zu wünschen übrig. Zwar geben rund zwei Drittel der Unternehmen an, Richtlinien für die angemessene Benutzung von E-Mails eingeführt zu haben, aber nur jeder zweite Mitarbeiter ist mit ihnen vertraut. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Informationweek, die in Deutschland mit Unterstützung von Mummert Consulting erfolgte.

Studie: Online-Werbung verbessert Image

Marktforschungsinstitut IPSOS untersucht Werbewirkung von Online-Kampagnen. Gut konzipierte Werbekampagnen im Internet sind effektive Marketinginstrumente: Sie erzeugen Aufmerksamkeit beim Nutzer und sorgen für ein positives Image, zu diesem Schluss kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts IPSOS im Auftrag von AOL Deutschland. IPSOS untersuchte anhand von drei Kampagnen der Unternehmen Postbank, Opel und Pixelnet, welche Wirkung Online-Werbung auf Bekanntheit und Image von Marken hat.

Touristik und Reisen im Internet gefragt

Anteil der Online-Käufer nimmt kontinuierlich zu. Die Nutzung des Internets wird für die Bevölkerung immer selbstverständlicher. Mittlerweile sind 46 Prozent der 14- bis 64-jährigen Bevölkerung online, weitere 14 Prozent planen, sich in absehbarer Zeit einen Online-Anschluss zu verschaffen. Damit ist die Online-Nutzung in den letzten zwölf Monaten weiter gewachsen, das Tempo des Wachstums hat sich jedoch erkennbar verlangsamt. Das sind Ergebnisse der aktuellen Allensbacher Computer- und Telekommunikations-Analyse (ACTA 2002).

Gartner Dataquest: PC-Markt wächst in EMEA um sieben Prozent

Aufschwung in Sicht. Laut neu veröffentlichten Zahlen von Gartner Dataquest sind die PC-Auslieferungen in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) im dritten Quartal 2002 im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent gestiegen. Die Zunahme kommt unter anderem durch einen höheren PC-Bedarf von Endkunden und kleineren Unternehmen in Westeuropa und besonders Deutschland zu Stande. Der PC-Markt im Mittleren Osten und Afrika ging hingegen zurück.

SMS weiterhin an der Spitze der Mobilfunkzusatzdienste

Bilderversand noch Randerscheinung. Das Versenden und Empfangen von SMS (Short Message Service) steht bei der Nutzung der verschiedenen Mobilfunkdienste immer noch auf Platz eins. Dies ergab die Septemberauswertung des "Mobile Services Monitor" von TNS Emnid, der monatlich repräsentative Trendanalysen zur Nutzung mobiler Dienste liefert.

Analyse: PlayStation 2 deutlich vor GameCube und Xbox

Spekulationen über möglichen Rückzug von Nintendo. Die Analysten von Strategy Analytics haben ihre Prognose für den Spielekonsolenverkauf 2002 veröffentlicht. Demnach kann Sony seinen Vorsprung mit der PlayStation 2 gegenüber den Rivalen Microsoft und Nintendo weiter ausbauen.

Autokauf: Verbraucher nutzen Internet nur wenig

Kaufrate unter einem Prozent. Mehr als 20 Prozent der Verbraucher würden zukünftig ihr Auto über die Websites der Hersteller bestellen und 13 Prozent sogar über unabhängige Anbieter. Doch noch liegt eine große Kluft zwischen den Meinungen der Hersteller und Händler auf der einen Seite und den Verbrauchern auf der anderen. Man ist unterschiedlicher Auffassungen, wenn es um den Einfluss des Internets, die Beziehung zwischen Händler und Hersteller, die Auswirkungen der Gruppenfreistellungsverordnung auf den europäischen Markt und die Ausrichtung der Einzelhandels- und Verbraucherprioritäten geht. Dies ergab die von Cap Gemini Ernst & Young bereits im vierten Jahr durchgeführte weltweite Studie "Cars Online 2002".

Deutsche Unternehmen haben zu wenig Zeit für EDV-Sicherheit

In den USA und Großbritannien sind hingegen die Budgets zu knapp. Die EDV-Sicherheit in deutschen Unternehmen ist nicht effizient genug organisiert. Mehr als 70 Prozent der Unternehmen räumen ihr zu wenig Zeit ein, zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von Informationweek. Die Analyse der Daten für Deutschland erfolgte mit Unterstützung durch Mummert Consulting.

Studie: Enormes Marktpotenzial für Geodaten in Deutschland

Neue Marktstudie "Geodaten" kostenlos erhältlich. Ein riesiges Marktvolumen wird für den Geoinformationsmarkt prognostiziert. Zu diesem Ergebnis kommt die in Nordrhein-Westfalen im Auftrag des Landes von der Micus Management Consulting GmbH erarbeitete Marktstudie "Produktkonzept zur Öffnung des Geodatenmarktes". Danach könnte allein in NRW das heutige Marktvolumen von rund 50 Millionen Euro bis 2005 verdreifacht werden. Mittelfristig sei mit zweistelligen Wachstumsraten zu rechnen.

Telekommunikation weiterhin Wachstumstreiber im IT-Markt

Gartner: Trends bei Wireless und IT-Ausgaben. Anlässlich der Symposium/ITxpo in Orlando/Florida (6.-11. Oktober 2002), dem Vorläufer der gleichnamigen europäischen Veranstaltung im November in Cannes, hat Gartner neue Einschätzungen für den Mobilmarkt und für IT-Ausgaben bekannt gegeben.

Online-Studie zu Adventures und Rollenspielen

Welche Auswirkung hat die Lokalisierung auf die Funktionalität? Unter www.textlabyrinth.de wurde in dieser Woche ein Online-Fragebogen eingerichtet, der sich mit der Qualität und Relevanz lokalisierter - also übersetzter, an einen anderen Markt angepasster - Adventures und computergestützter Rollenspiele befasst. Im Rahmen dieser Umfrage soll unter anderem untersucht werden, inwiefern gute oder schlechte Lokalisierung einen Einfluss auf die Funktionalität des Spieles hat.

Mangelnder Erfolg des Multimedia Messaging ist hausgemacht

Entwicklungsstau bei der Hardware. Der mangelnde Durchbruch des SMS-Nachfolgers Multimedia Messaging MMS ist hausgemacht - so das Ergebnis einer Untersuchung der Bell Morgen Group. Gemäß der Untersuchung sind die Ursachen des ausbleibenden Massenstarts auf der Angebotsseite zu finden. Der schwerwiegendste Mangel neben einigen anderen Problemen liege im Entwicklungsstau bei der Hardware und dem Fehlen entsprechender Endgeräte.

Das Internet wächst langsamer

Deutsche surfen am längsten. Mit der Studie "Internet 2002 - International Key Facts" präsentieren die IP-Vermarktungsgesellschaften in Europa und die RTL Group zum zweiten Mal eine umfangreiche Datensammlung zu den europäischen Internet-Märkten. Auf 255 Seiten enthält "Internet 2002" u.a. Daten zu Nutzern und Nutzung, zu den Top-Websites und Vermarktern sowie zu den Ausgaben für Online-Werbung. "Internet 2002" berichtet über die 15 EU-Länder sowie Norwegen, Polen, Tschechien, Ungarn, die Schweiz und erstmals auch über den Referenzmarkt USA. Neben den länderspezifischen Kapiteln informieren sechs Fachbeiträge u.a. über den europäischen Online-Werbemarkt, die Wirkung von Crossmedia sowie die Internet-Nutzung von Kindern.

Online-Auktionshäuser auf Erfolgstrip

Auktionen hauptsächlich Männersache. Immer mehr Internet-Nutzer in Europa nehmen Online-Auktionen in Anspruch, um etwas zu erwerben oder zu verkaufen. Insbesondere in Deutschland entwickelt sich diese Form der Jagd nach Schnäppchen, Kuriositäten und Kostbarkeiten dynamisch. Dies zeigte eine aktuelle Studie, die die GFK durchgeführt hat.

Studie: Starkes Wachstum im weltweiten Wireless-LAN-Markt

Milliardenmarkt mit hohen Wachstumsraten. Laut einer neu veröffentlichten Studie von Gartner Dataquest sollen die Wireless-LAN-Auslieferungen in diesem Jahr weltweit um 73 Prozent steigen. Die Einnahmen werden sich um 26 Prozent erhöhen. Nach 15,5 Millionen ausgelieferten Einheiten in diesem Jahr erwartet Gartner für das kommende Jahr eine Erhöhung auf 26,5 Millionen Einheiten. Die Einnahmen werden von 2,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2002 auf 2,8 Milliarden Dollar im nächsten Jahr steigen.

Digitalkameras: Studie sagt enormen Käuferansturm voraus

3-Megapixel-Geräte besonders gefragt. Für die unmittelbare Zukunft planen die deutschsprachigen Internet-Nutzer, ihre ohnehin schon gute technische Ausstattung weiter auszubauen - im nächsten Halbjahr will jeder zweite User mindestens ein technisches Gerät erwerben. Dies geht aus dem W3B-Report "Nutzerverhalten im Internet" hervor, der die 14. WWW-Benutzer-Analyse W3B zu Grunde liegt.

Kinder nutzen Computer und Internet immer intensiver

Ergebnisse der Studie "KIM 2002". Für die 6- bis 13-jährigen Kinder in Deutschland gehören Computer und das Internet mittlerweile fast schon zum Alltag. Zwei Drittel der Haushalte, in denen Kinder aufwachsen, verfügen mittlerweile über mindestens einen Computer, in 47 Prozent der Haushalte steht daneben auch ein Internet-Zugang zur Verfügung. Damit hat sich die Verbreitung des Internets in den Familien seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie "KIM 2002" des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (MpFS), in dem die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK), die Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter Rheinland-Pfalz (LPR) und der Südwestrundfunk (SWR) kooperieren.

Studie: Online eingekauft wird vor allem im Winter

Frauen erhalten fast doppelt so oft eine 2. Mahnung wie Männer. Frauen und Männer unterscheiden sich sogar in ihrer Zahlungsmoral von online bestellter Ware. Auf einen männlichen kommen 1,86 weibliche Online-Käufer, die sich mit der Zahlung der bestellten Ware mindestens zwei Mahnungen Zeit lassen. Das geht aus einer Untersuchung der Pago eTransaction Services hervor, bei der insgesamt 15 Millionen Transaktionen verschiedener Online-Shops unter die Lupe genommen wurden. Dabei wurde unter anderem die Anzahl derer, die eine zweite Mahnung erhalten haben - also die so genannte Schlechtrate - ins Verhältnis gesetzt mit Angaben über Geschlecht, Wohnumfeld, zu zahlendem Betrag oder Zahlarten.

Internet: Männer sind drin, Frauen noch nicht

Bei der Steigerung der Internet-Nutzung sind Frauen ausschlaggebend. Männer sind drin, Frauen nicht: Diese Behauptung kann jetzt nach Angaben einer Studie mit genauen Zahlen und Fakten untermauert werden. Nach der Sonderauswertung des "(N)onliner Atlas 2002", die vom Verein "Frauen geben Technik neue Impulse e.V." gemeinsam mit der Initiative D21 und TNS Emnid durchgeführt wurde, sind über die Hälfte der Männer im Netz, aber nur gut ein Drittel der Frauen. Etwa die Hälfte der Bevölkerung sind Offliner, davon fast 60 Prozent Frauen. Geht es jedoch um positive Internet-Bilanzen, sind bundesweit allerdings die Frauen ausschlaggebend.

IP-Dienste werden nicht zum neuen Heilsbringer

Realität holt die Telco-Industrie ein. Nachdem schon die Breitbanddienste der Telekommunikations-Branche nicht den erhofften Aufschwung gebracht haben, ist nun auch die Hoffnung auf Umsätze durch Internet-Protocol-(IP-)basierte Dienstleistungen stark geschwunden. Die Umsätze in West-Europa werden lediglich von derzeit jährlich 14 Milliarden Dollar auf rund 17,5 Milliarden Dollar in zwei Jahren wachsen. Zuwenig, um kurzfristig als Wachstumsträger der gebeutelten Branche wieder auf die Beine zu helfen, so das Ergebnis einer gemeinsamen Studie der Telecom-Media-Networks-Gruppe von Cap Gemini Ernst & Young und Dresdner Kleinwort Wasserstein.