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Keine E-Mail-Disziplin in deutschen Unternehmen

Studie: Jeder dritte Angriff auf Unternehmensnetzwerke kommt per E-Mail. Die E-Mail-Disziplin in deutschen Büros lässt zu wünschen übrig. Zwar geben rund zwei Drittel der Unternehmen an, Richtlinien für die angemessene Benutzung von E-Mails eingeführt zu haben, aber nur jeder zweite Mitarbeiter ist mit ihnen vertraut. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Informationweek, die in Deutschland mit Unterstützung von Mummert Consulting erfolgte.
/ Jens Ihlenfeld
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Nur knapp ein Drittel der Verantwortlichen gibt an, die Benutzung von E-Mails und anderen Kommunikationseinrichtungen zu steuern. Aber gut ein Drittel der Angriffe auf Unternehmensnetzwerke erfolgt über die elektronischen Postkästen. In einem von fünf Fällen führen die Mail-Attacken sogar zum Ausfall des gesamten Netzwerks.

Schutz gegen unerwünschte Mails bieten so genannte Content-Filter. Diese sortieren unerwünschte Mails und Dateitypen aus, bevor sie das Unternehmensnetzwerk erreichen können. Gerade mal ein Fünftel der Unternehmen setzt Content-Filter ein, um sich gegen Viren zu schützen. Auch die Installation von Netzwerk-Firewalls sei ausbaufähig. Nur ein Viertel der Entscheider gibt an, bereits einen Rundumschutz für das Unternehmensnetzwerk zu besitzen.

Jedes zweite Unternehmen will aber in den nächsten zwölf Monaten seine Netzwerke durch die Installation entsprechender Software schützen.


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