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Gartner: 12-prozentiges Wachstum im deutschen PC-Markt

Trotz starken Zuwachses aber noch keine nachhaltige Markterholung

Laut einer Studie der Gartner-Tochter Dataquest verzeichnete der deutsche PC-Markt im dritten Quartal 2002 einen Anstieg von 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland lag damit deutlich über dem Ergebnis des westeuropäischen Marktes, der um 6,5 Prozent wuchs.

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Wie von den Analysten erwartet belegt Deutschland mit 1,51 Millionen verkaufter PCs weiterhin den Spitzenplatz in Europa. Dies entspricht einem Anteil von 23 Prozent an der Gesamtsumme von 6,4 Millionen PCs. Der Geschäftskundenbereich wies ein Wachstum von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf, während der Konsumentenmarkt einen Zuwachs von 18,8 Prozent verzeichnete.

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"12 Prozent sind sicherlich ein gutes Zeichen, müssen aber im Verhältnis zum extremen dritten Quartal des letzten Jahres gewertet werden, als der Markt das schlechteste Ergebnis seit Beginn des PCs verzeichnete. Die absoluten Zahlen für Q3 2002 liegen immer noch 5 Prozent unter den Q3-2000-Ergebnissen, was einen besseren Vergleich darstellt", so Meike Escherich, Analystin bei Dataquest in London. "Trotzdem profitiert der deutsche Markt weiterhin vom anhaltenden Interesse der Konsumenten am Notebook. Preisgünstige Notebooks mit Desktop-Prozessoren sind weiterhin auf dem Vormarsch."

Fujitsu Siemens konzentriert sich nun stärker auf Endverbraucher und Mittelstand. FSC verzeichnet Dank der neuen Strategie einen Zuwachs der verkauften Stückzahlen um drei Prozent und verteidigt seine Stellung als Marktführer erfolgreich gegen HP. Dell auf dem dritten Platz hat weiterhin Probleme, den US Erfolg seiner Direkt-Strategie in Deutschland zu wiederholen.

Die Zahlen für Dell bleiben mit 100.000 PCs in dritten Quartal auf dem Niveau der letzten zwölf Monate. Auf Grund fehlender Sonderangebote im dritten Quartal bleibt Vobis nach Angaben der Marktforscher der einzige weitere deutsche Hersteller in den Top 5. Auf Rang fünf liegt Acer, der Notebook-Hersteller aus Taiwan, dessen Stärke im Einstiegs-Notebook-Bereich besonders für Privatkonsumenten und mittelständische Unternehmen von Interesse ist, so die Studienautoren.

"Lagerbestände und Komponenten-Order weisen auf einen gesunden, saisonbedingten Trend für das vierte Quartal hin", so Escherich weiter. "Dies bedeutet jedoch weder einen Boom bei den Konsumenten noch Markterholung. Die konjunkturbedingte Talsohle, vor allem im Unternehmensbereich, wird voraussichtlich noch bis in das dritte oder vierte Quartal 2003 anhalten."



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