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Journalisten: Internet verliert an Glaubwürdigkeit

Nutzungsdauer steigt

Eine bundesweit durchgeführte Befragung kommt zu dem Ergebnis, dass Journalisten das Internet und E-Mail heute intensiver für ihre Arbeit nutzen als noch vor zwei Jahren. Bei der damaligen Erhebung der dpa-Tochter news aktuell gaben die meisten Journalisten an, weniger als eine Stunde täglich im Netz aktiv zu sein (37 Prozent). Heute ist die Mehrheit ein bis zwei Stunden online (39 Prozent) und über ein Viertel sogar zwei bis vier Stunden (26 Prozent).

Artikel veröffentlicht am ,

Am liebsten wollen Journalisten Pressemitteilungen per E-Mail erhalten. Dabei lesen sie Informationen, die an ihre persönliche E-Mail-Adresse gerichtet sind, am intensivsten. Die Mehrheit findet täglich zwischen 21 und 50 E-Mails in ihrem elektronischen Postfach. Wirklich gelesen werden allerdings nur elf bis 20 E-Mails pro Tag. In Bezug auf Pressemitteilungen ist von der beklagten "E-Mail-Flut" wenig zu spüren. Die meisten Journalisten erhalten pro Tag nur bis zu zehn Mitteilungen von Pressestellen per E-Mail. Die "E-Mail-Flut" aber, so ein Ergebnis der Studie, wird als das größte Problem der digitalen Post angesehen.

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Die wichtigsten Internetseiten, die von Journalisten genutzt werden, sind heute Suchmaschinen und Webkataloge gefolgt von Firmenwebsites, Nachrichtenangeboten und Datenbanken für Pressematerial. Journalisten sehen in dem ständigen Zugriff auf Informationen die größte Stärke des Internets. Die größte Schwäche dagegen ist das Auffinden von hochwertigen Informationen. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die Glaubwürdigkeit des Internets gegenüber dem Jahr 2000 deutlich abgenommen hat. Sagten damals noch 42 Prozent, dass die Glaubwürdigkeit der im Internet gefundenen Informationen "sehr problematisch" sei, so sind es heute bereits 51 Prozent.

Die befragten Journalisten sind der Meinung, dass das Internet heute weniger Einfluss auf ihre Arbeit hat als im Jahr 2000. Aber die Mehrheit sieht sich trotzdem einem steigenden Aktualitätsanspruch und schnelllebigeren Informationen ausgesetzt.

News aktuell führte zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit einem Meinungsforschungsinstitut die media studie "Journalisten online" durch. Mehr als 700 Journalisten gaben dabei detaillierte Auskunft über ihren täglichen Umgang mit Internet und E-Mail. Die komplette media studie 2002 ist für 150,- Euro über news aktuell zu beziehen.



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Christoph Moder 11. Nov 2002

Nein! Journalisten müssen keine Internet-Profis sein, wohl aber Recherche-Profis. Und da...

Mitch 08. Nov 2002

Diesem Satz kann ich mich nur anschließen. Ich habe den Eindruck Journalisten sind nur...

MARO 08. Nov 2002

An news4press von MARO: Du warst nicht alleine gemeint, wenn Dich das weiterbringt...

MARO 08. Nov 2002

Pardon, es sollte heißen: Das Internet in seiner Gesamtheit ist nur ein einziges von...

Knerf 08. Nov 2002

Journalisten: Internet verliert an Glaubwürdigkeit Sagt der eine Hase zum anderen: "Hast...


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