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Medienkompetenz deutscher Schüler international schlecht

Studie der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung

Medienkompetenz von Schülern muss nicht vom sozialen Hintergrund der Eltern abhängen. Dies zeigt eine internationale Studie der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung. Experten haben Regionen ermittelt, die seit mehreren Jahren erfolgreich die Integration neuer Medien in den Unterricht fördern. Darunter sind auch Gebiete mit einer hohen Arbeitslosenquote und geringem Durchschnittseinkommen.

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Besonders wirksame Konzepte gibt es in Australien (Southern Metropolitan Area, Barwon South Western Region), Großbritannien (Birmingham, Dudley) und in den USA (Clovis/Kalifornien, Houston/Texas). In diesen Regionen liegt das Verhältnis von Schülern zu PCs bei durchschnittlich 6 zu 1, die Schüler nutzen mindestens eine Stunde pro Tag die neuen Medien im Unterricht und zeichnen sich durch überdurchschnittliche Medienkompetenz aus. Hier hat sich gezeigt, dass erfolgreiche regionale Strategien für den Einsatz neuer Medien in Schulen die digitale Spaltung der Gesellschaft überbrücken könnten.

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In Deutschland sind München und Leverkusen die Städte, die ihre Schulen nach den Ergebnissen der Studie am wirkungsvollsten durch neue Medien vernetzen. In Ausstattung, Mediennutzung und -kompetenz bleiben die deutschen Orte aber hinter den anderen Regionen zurück. Dass Deutschland im internationalen Vergleich schlecht abschneidet, bestätigen auch Daten der Pisa-Studie zu neuen Medien: Erst 18 Prozent aller 15-Jährigen in deutschen Schulen lernen regelmäßig mit Computern, 37 Prozent hatten diese Chance noch nie. In führenden Ländern wie Australien oder Großbritannien lernen dagegen schon 50 bis 60 Prozent regelmäßig mit neuen Medien. "Deutschland hat hier großen Aufholbedarf", sagte Gerd Schulte-Hillen, Mitglied im Präsidium der Bertelsmann Stiftung.

Für die Studie der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung wurden mehr als 3.300 Schüler, 600 Lehrer und ca. 70 IT-Koordinatoren befragt sowie 100 Interviews geführt. Ziel war es, die wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Integration neuer Medien zu identifizieren: "Entscheidend ist die Balance zwischen intensiver Ausstattung, vielfältiger Lehrerfortbildung und der Nutzung digitaler Unterrichtsmaterialien", sagte Oliver Vorndran von der Bertelsmann Stiftung. "Kommt bei den drei Säulen ein Element zu kurz, hängt das Dach schief."

Regionen, die erst die Schulen ausstatten, dann Lehrerfortbildung anbieten und später digitale Unterrichtsmaterialien bereitstellen, nutzen das Potenzial der neuen Medien nur unvollständig. Um deutsche Kommunen bei der Integration neuer Medien in Schulen zu unterstützen, bieten die Bertelsmann Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung Seminare für Entscheider an. Dort vermitteln Experten Know-how über die neuen pädagogischen Möglichkeiten, Schulentwicklungsprozesse, die tatsächlichen Kosten und technische Lösungsansätze.



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Heinz 30. Okt 2002

Hehe, muss ja nicht für jeden "alten Sack" gelten. Es gibt genug junge Cooles-Zeug...

Evil Azrael 30. Okt 2002

War bei uns auch nicht anders, und die bösen schüler haben immer die (mies...

Karsten Wendland 30. Okt 2002

Plötzlich fällt jemandem auf, dass all die schönen PC´s, die seit mehreren Jahren in...

Halebob 30. Okt 2002

Als Azubi zum Informatik-Kaufmann (3.Lehrjahr) in BW, kann ich aus Erfahrung behaupten...

land unter 30. Okt 2002

Ich sehe es schon vor mir. Der Simputer für Deutschland. Soweit kommt's noch.


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