Abo
  • Services:

Viele Fehlschläge bei Mission-Critical-Software

Mangelhafte Software-Qualität in Unternehmen

Mercury Interactive, ein amerikanischer Anbieter für Testing-, Tuning- und Performance-Management-Lösungen, hat eine auf eigenen Erfahrungswerten bei 2000 Softwareprojekten basierende Untersuchung über die Software-Qualität in deutschen Großunternehmen durchgeführt. Alarmierend hoch ist dabei der Prozentsatz fehlgeschlagener Mission-Critical-Applikationen: 75 Prozent der für unternehmensweite Geschäftsprozesse extrem wichtigen Anwendungen funktionieren bereits vor dem Produktivstart nicht, bei 84 Prozent der in Betrieb gegangenen Applikationen werden die geplanten Funktionen und/oder Performance nicht erreicht.

Artikel veröffentlicht am ,

Insgesamt verursache mangelnde Software-Qualität bis zu 45 Prozent Nicht-Verfügbarkeit von Systemen, was sich auf einen gesamtwirtschaftlichen Schaden von 85 Millionen Euro in Deutschland hochaddiert. Die Beseitigung dieser Pannen wiederum verschlingt etwa ein Drittel der gesamten IT-Budgets in Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. K. A. Schmersal GmbH & Co. KG, Wuppertal
  2. Schaeffler AG, Herzogenaurach

"Obwohl Unternehmen in Deutschland 2002 rund 252 Millionen Euro, das entspricht einem Wachstum von 20 Prozent gegenüber 2001, für Lösungen in Testanwendungen und das Software-Qualitätsmanagement investieren werden, fehlt es an geeigneten Strategien, um eine unternehmensweit durchgängig hohe Qualität der Software zu gewährleisten", fasste Karsten Ludolph, Managing Director Mercury Interactive Central Europe, die Erfahrungswerte zusammen.

Im Rahmen der Auswertung der 2.000 Projekte hat Mercury Interactive die häufigsten Probleme in Bezug auf die Qualität der Software und IT-Infrastruktur in Großunternehmen identifiziert. Demnach erreichen durchschnittliche Applikationen und Systeme beim ersten Einsatz nur 15 Prozent ihrer ursprünglich vorgesehenen Kapazität und erschreckende 98 Prozent aller Web-Applikationen, die angeblich startbereit sind, haben kritische Stabilitäts- und oder Performance-Probleme. In 70 Prozent aller Fälle ist die Hardware zu mindestens 50 Prozent überproportioniert worden; 60 Prozent aller Fehler sind bei Applikationen wie Datenbanken, Applikations- und Webserver zu finden. Die übrigen 40 Prozent der Fehler treten in der Infrastruktur wie Netzwerk und Sicherheitskomponenten auf.

"Die IT erweist sich zunehmend als Motor der Unternehmen, daher steigt die Investitionsbereitschaft nach wie vor. Doch die zunehmende Komplexität wirkt sich ohne Strategien für das Qualitätsmanagement negativ auf Effizienz und Effektivität aus", fügte Karsten Ludolph hinzu.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Box-Sets im Angebot, z. B. Die Tribute von Panem - Complete Collection für 19,97€ und...
  2. (Prime Video)

Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /