Unternehmen ohne genug Ressourcen für E-Business-Projekte
Der Erhebung zufolge sieht ein Großteil der Betriebe eine Alternative im Outsourcing der geplanten E-Business-Projekte. Für 17 Prozent ist eine vollständige Übertragung der Maßnahmen auf einen externen Dienstleister denkbar, 29 Prozent wollen sich auf die Auslagerung von Teilbereichen beschränken. Als hauptsächliches Motiv nennen sie die Erwartung, auf diesem Weg die vorgesehenen Projekte schneller realisieren und am Know-how des Servicepartners partizipieren zu können. Zudem versprechen sie sich davon Einsparungen auf personeller Seite. Auch wirtschaftliche Gründe spielen in den Überlegungen der Unternehmen eine Rolle: besonders beim Betrieb der E-Business-Lösungen in den Händen eines Dienstleisters erwarten 31 Prozent der befragten Firmen Kostenvorteile. Als zusätzlichen Nutzen verspricht sich jedes vierte Unternehmen, dass durch das Outsourcing eine Konzentration auf andere Aufgaben erleichtert wird."Der Zeitfaktor spielt im Wettbewerb eine zunehmende Rolle", bewertet Michael Leuschner von Sterling Commerce das wachsende Interesse am Outsourcing von E-Business-Lösungen. "Es herrscht offenbar die Erkenntnis, dass es zu deutlichen Nachteilen im Markt kommt, wenn Unternehmen zunächst die erforderlichen Kompetenzen und personellen Ressourcen aufbauen müssen."
Insofern sei die Auslagerung eine konsequente Strategie, die zudem den Vorteil habe, dass dabei auf erfahrene Kompetenzen zugegriffen werde. "Im Regelfall wird beim E-Business Neuland betreten, und dies bedeutet auch, dass es auf Grund der fehlenden Erfahrungen zu vielfältigen Fehleinschätzungen kommen kann. Dies führt zu Projektrisiken, die Verzögerungen und höhere Kosten zur Folge haben, jedoch mittels Outsourcing vermieden werden können."
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